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Dossier: Hände weg von China! // Die VR China und die Einflußversuche des dt. Imperialismus
alle Artikel aus dem Dossier HĂ€nde weg von China!
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Der chinesische Dissident Liu Xiaobo hat den diesjĂ€hrigen Friedensnobelpreis gewonnen. Chinas Außenministerium erhob starke EinwĂ€nde gegen diese Entscheidung und behauptete, dass die Entscheidung dem Gedanken des Preises zuwieder lĂ€uft.

Der Außenamtssprecher Ma Zhaoxu erklĂ€rte am Freitag, dass der Preis an Personen verliehen werden sollte, die sich bemĂŒhten, "die Einigkeit aller NationalitĂ€ten zu fördern, die Freundschaft zwischen den LĂ€ndern zu vertiefen, die AbrĂŒstung voranzutreiben sowie BeitrĂ€ge zur Einberufung der Friedenskonferenzen zu leisten", dies sei der letzte Wille von Alfred Nobel. Liu Xiaobo habe die chinesischen Gesetze verletzt und werde deswegen inhaftiert und vom Gericht verurteilt, damit liefen seine Taten dem Prinzip des Nobelpreises zuwider. Dass das Komitee den Preis an so einem Mann verleihe, sei eine LĂ€sterung an der Idee des Friedenspreises.

Über die Auswirkung des Falls auf die chinesisch-norwegischen Beziehungen sagte Ma, dass die guten bilateralen Beziehungen den Interessen der Völker beider LĂ€nder entsprechen. Die Verleihung des Preises an Liu Xiaobo könne die chinesisch-norwegischen Beziehungen schĂ€digen.