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für alle Besucher sichtbar Termin: Veranstaltung 70 Jahre DDR
Termin vergangen.
Samstag 9
November 2019
12 Uhr bis 19:30 Uhr Veranstaltung Ort: 1*** Berlin, Deutschland.
Veranstaltung 70 Jahre DDR: Am 7. Oktober jährt sich die Gründung der Deutschen Demokratischen Republik zum 70. Mal. Ihr Ende war für den Kampf um Frieden, die sozialen Kämpfe, den Internationalismus ein großer Verlust. Das sagen wir ohne Nostalgie oder unkritische Euphorie. Die heutige Realität belegt, was mit der DDR verloren gegangen ist.

Der DKP-Parteivorstand würdigt dieses Jubiläum mit einer Veranstaltung am 9. November 2019 in Strausberg bei Berlin.

Programm-Mitwirkende

Günter Leo (Oberst der Grenztruppen der NVA, Verantwortlich für Berlin am Tag der „Maueröffnung“)
Anton Latzo (Professor am ehemaligen „Institut für Internationale Beziehungen der DDR“)
Achim Bigus über Arbeiterbewegung und Gewerkschaftskämpfe vor und nach 1989
Ramón Ripoll Díaz (Botschafter der Republik Kuba über die Bedeutung der DDR für Kuba und für das internationale Kräfteverhältnis)
Kulturelle Beiträge von Gina Pietsch und Hartmut König
Samstag, 9. November 2019

12.00 – 19.30 Uhr in Strausberg bei Berlin: STIC, Garzauer Chaussee 1a

12.00 Uhr Einlass und Imbiss
13.30 Uhr Beginn des Programms
18.00 Uhr Programmende, Ausklang
19.30 Uhr Ende der Veranstaltung
Eintritt 8,00 Euro, ermäßigt 5,00 Euro

Kein Vorverkauf. Kartenreservierungen sind erwünscht: pv(at)dkp.de

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Bei einer Wahlbeteiligung von rund 75 % entfallen nach der Auszählung vom Sonntag Abend gut 61 % der Stimmen auf den amtierenden Präsidenten Hugo Chávez; sein Gegenkandidat des Oppositionsbündnisses, Mauel Rosales, liegt abgeschlagen bei 38 %.

Rosales, dessen Wahlkampfteam in den letzten Tagen wiederholt von "Manipulationen" beim Wahlverlauf sprach, anerkannte das eindeutige Ergebnis schließlich - und erntete dafür wütenden Protest seiner Anhänger, die wohl auf die These des Wahlbetruges setzten und auf eine Nichtanerkennung des Ergebnisses hofften, wie dies vorher oftmals durchgeklungen war.
Die verschiedenen privaten, chávezfeindlichen Fernsehsender begannen seit der Öffnung der Wahllokale über angebliche Unregelmäßigkeiten zu berichten; Rosales selbst erkärte, die elektronischen Wahlmaschinen seien in mehreren Fällen abgestürzt, als seine Person gewählt werden sollte. Die internationalen Wahlbeobachter verhielten sich zunächst eher zurückhaltend.

Mit den ersten Hochrechnungen, die den Rükstand der Opposition um rund 20 Prozent deutlich machten, wurde die Manipulationspropapganda der Opposition deutlich gedämpft; ein den ganzen Tag über andauernder heftiger Regen dürfte obendrein dazu geführt haben, dass die Opposition sich nicht auf der Straße mobilisieren konnte.

Hugo Chávez, der seine Stimme im traditionell linken Stadtteil "23. de enero" abgab, äußerte sich von Anfang an zuversichtlich - und bekam Recht: "Eine Demokratie ohne Volk ist keine Demokratie", so Chávez. Bei einer Wahlbeteiligung, die hierzulande unerreichbar scheint.

Für die venezoelanische Opposition beginnen nun schwierige Zeiten: nach einem gescheiterten Putsch im Jahr 2003 und dem Wahlboykott zu den Parlamentswahlen vor einem Jahr existiert keine parlamentarische Vertretung der Opposition mehr. Chávez selbst schloß eine Integration der Opposition ohne Wahl in das Parlament aus: "Sie haben sich außerhalb der demokratischen Spielregeln gestellt und müssen nun mit den Konsequenzen leben".
Die venezoelanische Opposition ist gespalten zwischen der extremen Rechten, die zum Wahlboykott aufruft, und den gemäßigteren Kräften um Rosales, der an der Wahlbeteiligung festhält.

 
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