Du bist nicht allein:
Zur Zeit 6 Communarden online.
Zur Zeit 6 Communarden online.
33
|
|
•NEUER BEITRAG08.02.2026, 13:55 Uhr
| Nutzer / in | |
| FPeregrin | |
|
|
>>>
Stärke durch Entkopplung
Diese räumliche Durchdringung des Gefechtsfelds bleibt nicht ohne Konsequenzen für bisher übliche militärische Konzepte. Die Auflösung des klassischen Gefechts der verbundenen Waffen ist eine der am wenigsten verstandenen Konsequenzen kybernetischer Drohnenkriegführung. Das zeigt sich exemplarisch an einer Aussage des britischen Militäranalysten Jack Watling vom Royal United Services Institute. Im vergangenen Jahr schrieb Watling in einer Studie: »FPVs sind besonders effektiv, wenn sie mit anderen Waffengattungen kombiniert werden.«³
Die russische Eliteeinheit »Rubicon« zeigt jedoch, wie Drohnen tatsächlich am effektivsten wirken: nicht kombiniert, sondern entkoppelt. »Rubicon« operiert eigenständig, führt eigene Aufklärung durch und wählt eigene Ziele aus – ohne jede taktische Bindung an eine Brigade, ohne Manöverziel, ohne Verbindung zu »kombinierten Waffen«. Die Wirkung entsteht genau aus der Entkopplung, nicht aus Integration. Dezentralisierung, Masse statt Koordination, permanente Bedrohung 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche. »Rubicon« ist ein autonomes Vernichtungscluster.
Dabei beruht das Gefecht der verbundenen Waffen auf Schwerpunktsetzung, Bewegung, Überraschung, zeitlicher Koordination und gegenseitiger Deckung. Panzer schützen die Infanterie, die Infanterie sichert die Panzer, die Artillerie bereitet vor, alle Elemente wirken synchronisiert. Doch genau diese Prinzipien funktionieren auf dem transparenten Gefechtsfeld nicht mehr, denn jeder Schwerpunkt wird sofort entdeckt. Bewegung jeglicher Art zieht Drohnen an, ein Überraschungsmoment existiert nicht mehr. Koordination bedeutet Massenansammlung, und Massenansammlung wird zum Ziel für FPV-Clusterangriffe. Panzer sind primäres Jagdobjekt, Infanterie kann sich kaum bewegen. Das Gefecht der verbundenen Waffen löst sich in seine Einzelteile auf, weil die Voraussetzung – begrenzte Sichtbarkeit – nicht mehr existiert.
Watlings Fehler ist symptomatisch für westliches Denken: Er versucht, neue Technologie in alte Konzepte zu pressen. Doch Drohnen funktionieren nicht als Ergänzung zum Gefecht der verbundenen Waffen. Sie ersetzen es.
Sind Panzer überholt?
Auch die Krise der Panzer wird im Westen meist als Problem mangelnden Schutzes interpretiert. Das ist falsch. Das Problem ist struktureller Natur. Panzer wurden als geschützte Plattformen für »Feuer in direkter Sicht« entwickelt. Der Panzer muss das Ziel sehen, um es zu bekämpfen. Drohnen dagegen benötigen keine direkte Sicht mehr – sie operieren über Distanz, gesteuert aus Dutzenden Kilometern Entfernung, gegen Ziele, die der Operator nur über einen Videofeed sieht. Diese Asymmetrie ist entscheidend: Auf dem transparenten Gefechtsfeld wird der Panzer gesehen und angegriffen, bevor er selbst in Feuerreichweite ist.
Im August 2025 entdeckte die ukrainische Aufklärung innerhalb von 70 Kilometern von der Frontlinie nur 23 russische Panzer, verglichen mit 470 Panzern auf der südlichen Achse allein im Mai 2023. Panzer sind nicht verschwunden, weil sie verwundbar sind – sie sind weitestgehend verschwunden, weil sie für einen industriellen Destruktionsprozess zu teuer und zu exponiert sind. Der gleiche Effekt – Zermürbung gegnerischer Kräfte – lässt sich mit kleineren, besser steuerbaren Mitteln erzielen. Panzer sind primär Werkzeuge des Manöverkriegs. Für die kybernetische Kriegführung sind sie ungeeignet.
Die Obsoleszenz der Panzer ist nur das deutlichste Symptom eines umfassenderen Paradigmenwechsels. Westliche Militärdenker verstehen diesen Wandel nicht, weil er ihre grundlegenden Kategorien in Frage stellt. Kybernetische Kriegführung, molekulare Gefechtsfelder, autonome Vernichtungscluster, Auflösung der operativen Tiefe und Sensor-Effektor-Netze als Primärwaffe sind im Westen unverstandene Begriffe und Konzepte.
Der Krieg in der Ukraine ist kein Schlachtfeld im klassischen Sinn mehr. Er ist ein regelbasierter Prozess, in dem Intensität, Frequenz und Wirkung fortlaufend justiert werden. Entscheidend ist nicht der maximale Einsatz von Gewalt, sondern ihre Steuerbarkeit. Die Kämpfe in der Ukraine könnten dabei Teil eines längerfristigen Lern- und Anpassungsprozesses des russischen Militärs sein. Der eigentliche Bruch mit der bisherigen Kriegführung liegt daher nicht nur in einzelnen Waffengattungen oder Taktiken, sondern im Übergang von einer auf Schlachten fokussierten Kriegführung hin zu einer prozessualen. Wer den Ukraine-Krieg weiterhin in Kilometern misst, verfehlt seine Logik.
Anmerkungen
1 Vgl. »Russia’s Grinding War in Ukraine«, Link ...jetzt anmelden! 7.1.2026
2 Vgl. Link ...jetzt anmelden!
3 »Emergent Approaches to Combined Arms Manoeuvre in Ukraine«, Link ...jetzt anmelden!Âinsights-papers/emerg-
ent-approaches-combined-arms-Âmanoeuvre-ukraine, 23.10.2025
Link ...jetzt anmelden!
Stärke durch Entkopplung
Diese räumliche Durchdringung des Gefechtsfelds bleibt nicht ohne Konsequenzen für bisher übliche militärische Konzepte. Die Auflösung des klassischen Gefechts der verbundenen Waffen ist eine der am wenigsten verstandenen Konsequenzen kybernetischer Drohnenkriegführung. Das zeigt sich exemplarisch an einer Aussage des britischen Militäranalysten Jack Watling vom Royal United Services Institute. Im vergangenen Jahr schrieb Watling in einer Studie: »FPVs sind besonders effektiv, wenn sie mit anderen Waffengattungen kombiniert werden.«³
Die russische Eliteeinheit »Rubicon« zeigt jedoch, wie Drohnen tatsächlich am effektivsten wirken: nicht kombiniert, sondern entkoppelt. »Rubicon« operiert eigenständig, führt eigene Aufklärung durch und wählt eigene Ziele aus – ohne jede taktische Bindung an eine Brigade, ohne Manöverziel, ohne Verbindung zu »kombinierten Waffen«. Die Wirkung entsteht genau aus der Entkopplung, nicht aus Integration. Dezentralisierung, Masse statt Koordination, permanente Bedrohung 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche. »Rubicon« ist ein autonomes Vernichtungscluster.
Dabei beruht das Gefecht der verbundenen Waffen auf Schwerpunktsetzung, Bewegung, Überraschung, zeitlicher Koordination und gegenseitiger Deckung. Panzer schützen die Infanterie, die Infanterie sichert die Panzer, die Artillerie bereitet vor, alle Elemente wirken synchronisiert. Doch genau diese Prinzipien funktionieren auf dem transparenten Gefechtsfeld nicht mehr, denn jeder Schwerpunkt wird sofort entdeckt. Bewegung jeglicher Art zieht Drohnen an, ein Überraschungsmoment existiert nicht mehr. Koordination bedeutet Massenansammlung, und Massenansammlung wird zum Ziel für FPV-Clusterangriffe. Panzer sind primäres Jagdobjekt, Infanterie kann sich kaum bewegen. Das Gefecht der verbundenen Waffen löst sich in seine Einzelteile auf, weil die Voraussetzung – begrenzte Sichtbarkeit – nicht mehr existiert.
Watlings Fehler ist symptomatisch für westliches Denken: Er versucht, neue Technologie in alte Konzepte zu pressen. Doch Drohnen funktionieren nicht als Ergänzung zum Gefecht der verbundenen Waffen. Sie ersetzen es.
Sind Panzer überholt?
Auch die Krise der Panzer wird im Westen meist als Problem mangelnden Schutzes interpretiert. Das ist falsch. Das Problem ist struktureller Natur. Panzer wurden als geschützte Plattformen für »Feuer in direkter Sicht« entwickelt. Der Panzer muss das Ziel sehen, um es zu bekämpfen. Drohnen dagegen benötigen keine direkte Sicht mehr – sie operieren über Distanz, gesteuert aus Dutzenden Kilometern Entfernung, gegen Ziele, die der Operator nur über einen Videofeed sieht. Diese Asymmetrie ist entscheidend: Auf dem transparenten Gefechtsfeld wird der Panzer gesehen und angegriffen, bevor er selbst in Feuerreichweite ist.
Im August 2025 entdeckte die ukrainische Aufklärung innerhalb von 70 Kilometern von der Frontlinie nur 23 russische Panzer, verglichen mit 470 Panzern auf der südlichen Achse allein im Mai 2023. Panzer sind nicht verschwunden, weil sie verwundbar sind – sie sind weitestgehend verschwunden, weil sie für einen industriellen Destruktionsprozess zu teuer und zu exponiert sind. Der gleiche Effekt – Zermürbung gegnerischer Kräfte – lässt sich mit kleineren, besser steuerbaren Mitteln erzielen. Panzer sind primär Werkzeuge des Manöverkriegs. Für die kybernetische Kriegführung sind sie ungeeignet.
Die Obsoleszenz der Panzer ist nur das deutlichste Symptom eines umfassenderen Paradigmenwechsels. Westliche Militärdenker verstehen diesen Wandel nicht, weil er ihre grundlegenden Kategorien in Frage stellt. Kybernetische Kriegführung, molekulare Gefechtsfelder, autonome Vernichtungscluster, Auflösung der operativen Tiefe und Sensor-Effektor-Netze als Primärwaffe sind im Westen unverstandene Begriffe und Konzepte.
Der Krieg in der Ukraine ist kein Schlachtfeld im klassischen Sinn mehr. Er ist ein regelbasierter Prozess, in dem Intensität, Frequenz und Wirkung fortlaufend justiert werden. Entscheidend ist nicht der maximale Einsatz von Gewalt, sondern ihre Steuerbarkeit. Die Kämpfe in der Ukraine könnten dabei Teil eines längerfristigen Lern- und Anpassungsprozesses des russischen Militärs sein. Der eigentliche Bruch mit der bisherigen Kriegführung liegt daher nicht nur in einzelnen Waffengattungen oder Taktiken, sondern im Übergang von einer auf Schlachten fokussierten Kriegführung hin zu einer prozessualen. Wer den Ukraine-Krieg weiterhin in Kilometern misst, verfehlt seine Logik.
Anmerkungen
1 Vgl. »Russia’s Grinding War in Ukraine«, Link ...jetzt anmelden! 7.1.2026
2 Vgl. Link ...jetzt anmelden!
3 »Emergent Approaches to Combined Arms Manoeuvre in Ukraine«, Link ...jetzt anmelden!Âinsights-papers/emerg-
ent-approaches-combined-arms-Âmanoeuvre-ukraine, 23.10.2025
Link ...jetzt anmelden!
•NEUER BEITRAG08.02.2026, 14:25 Uhr
| Nutzer / in | |
| FPeregrin | |
|
|
"Das markanteste Beispiel sind Glasfaserdrohnen, die gegen elektronische Störmaßnahmen immun sind."
Das ist natürlich eine gute präventive Gegenmaßnahme gegen solche "EMP-Werfer", wie die Yanks sie gerade konstruieren (s.o., 1. November 2025).
Man wird aber schlechterdings nicht die gesamte digitale Kommunikation glasfaserisieren können, insbesondere nicht die satellitengestützte. Das hält nun aber wieder Nuklearwaffen als EMP-Waffen in der Rechnung, ... irgendwie sinnvoll allerdings nur für Desperados mit dem Rücken zur Wand, also demnächst das ganze imperialistische Lager. Es ist also kein Wunder, daß der dt. Imp. gerade wieder so hinter den Eiern her ist:
Link ...jetzt anmelden!
Das ist natürlich eine gute präventive Gegenmaßnahme gegen solche "EMP-Werfer", wie die Yanks sie gerade konstruieren (s.o., 1. November 2025).
Man wird aber schlechterdings nicht die gesamte digitale Kommunikation glasfaserisieren können, insbesondere nicht die satellitengestützte. Das hält nun aber wieder Nuklearwaffen als EMP-Waffen in der Rechnung, ... irgendwie sinnvoll allerdings nur für Desperados mit dem Rücken zur Wand, also demnächst das ganze imperialistische Lager. Es ist also kein Wunder, daß der dt. Imp. gerade wieder so hinter den Eiern her ist:
Link ...jetzt anmelden!
•NEUER BEITRAG09.02.2026, 18:43 Uhr
EDIT: arktika
09.02.2026, 20:12 Uhr
09.02.2026, 20:12 Uhr
| Nutzer / in | |
| arktika | |
|
|
Da fallen mir etliche (damals noch "dystopische") SciFi-Filme ein. Nicht alle endeten "gut" für die Menschheit ...
•NEUER BEITRAG09.02.2026, 20:06 Uhr
EDIT: arktika
09.02.2026, 20:16 Uhr
09.02.2026, 20:16 Uhr
| Nutzer / in | |
| arktika | |
|
|
Das macht den Unterschied aus:
"Westliche Analysten messen den Ukraine-Krieg in Metern pro Tag. [...]"
Aber
"Was westliche Beobachter als fehlende Offensive interpretieren, ist möglicherweise ein anderes Verständnis von Effizienz: Es gibt keine »Winteroffensive«, sondern eine fortlaufende Regulierung der eigenen Wirkung. Russland betrachtet Frontverläufe nicht als Zielgrößen, sondern als Messgrößen eines Abnutzungsprozesses. Der Krieg wird als kontinuierlicher, kybernetischer Regelkreis geführt, in dem Verlust- und Wirkungskurven wichtiger sind als Raumgewinn."
Oder - anders formuliert:
"Der Westen konzentriert sich auf Bestandsgrößen – etwa die Konkretion von Gebietskontrolle –, Russland hingegen auf Flussgrößen, das heißt auf das Verhältnis von Einsatz zu Wirkung über Zeit."
Hiernach steht der Westen für eine - trotz modern(st)er Waffen - sehr konservative (altmodische) Denkweise; Rußland hingegen für eine moderne Denkweise, aber unter Rückgriff und Nutzung von "alten" Errungenschaften und Kenntnissen. Wer ist da wohl im Vorteil?!
Denn eine "Wirkung wird nicht einmalig erzielt, sondern schrittweise optimiert. Die Gleitbombe" (als éin Beispiel; arkt.) "steht exemplarisch für den Charakter dieses Krieges: alt in ihrer Grundform, hochpräzise in der Anwendung, eingebettet in einen kontinuierlichen, datengetriebenen Abnutzungsprozess. Sie ist kein Zeichen technologischer Rückständigkeit, sondern Ausdruck einer Kriegführung, die Effizienz über technische Perfektion stellt." Das wird in diesem Artikel - wie auch die übrigen Aussagen sehr anschaulich dargestellt und belegt. Aber "Westliche Militärdenker verstehen diesen Wandel nicht, weil er ihre grundlegenden Kategorien in Frage stellt. Kybernetische Kriegführung, molekulare Gefechtsfelder, autonome Vernichtungscluster, Auflösung der operativen Tiefe und Sensor-Effektor-Netze als Primärwaffe sind im Westen unverstandene Begriffe und Konzepte."
Das Resumée des Autors, was die großen Unterschiede (bzw. den großen Unterschied) der Kriegssysteme betrifft, ist
"Der eigentliche Bruch mit der bisherigen Kriegführung liegt daher nicht nur in einzelnen Waffengattungen oder Taktiken, sondern im Übergang von einer auf Schlachten fokussierten Kriegführung hin zu einer prozessualen. Wer den Ukraine-Krieg weiterhin in Kilometern misst, verfehlt seine Logik."
Auch wenn der Artikel fachlich nicht ganz einfach zu lesen ist, sollte man sich die Zeit nehmen. Es lohnt sich!!! Die Informationstiefe ist wirklich gut und auch für Nicht-vom-Fach-LeserInnen durchaus verständlich dargestellt!
"Westliche Analysten messen den Ukraine-Krieg in Metern pro Tag. [...]"
Aber
"Was westliche Beobachter als fehlende Offensive interpretieren, ist möglicherweise ein anderes Verständnis von Effizienz: Es gibt keine »Winteroffensive«, sondern eine fortlaufende Regulierung der eigenen Wirkung. Russland betrachtet Frontverläufe nicht als Zielgrößen, sondern als Messgrößen eines Abnutzungsprozesses. Der Krieg wird als kontinuierlicher, kybernetischer Regelkreis geführt, in dem Verlust- und Wirkungskurven wichtiger sind als Raumgewinn."
Oder - anders formuliert:
"Der Westen konzentriert sich auf Bestandsgrößen – etwa die Konkretion von Gebietskontrolle –, Russland hingegen auf Flussgrößen, das heißt auf das Verhältnis von Einsatz zu Wirkung über Zeit."
Hiernach steht der Westen für eine - trotz modern(st)er Waffen - sehr konservative (altmodische) Denkweise; Rußland hingegen für eine moderne Denkweise, aber unter Rückgriff und Nutzung von "alten" Errungenschaften und Kenntnissen. Wer ist da wohl im Vorteil?!
Denn eine "Wirkung wird nicht einmalig erzielt, sondern schrittweise optimiert. Die Gleitbombe" (als éin Beispiel; arkt.) "steht exemplarisch für den Charakter dieses Krieges: alt in ihrer Grundform, hochpräzise in der Anwendung, eingebettet in einen kontinuierlichen, datengetriebenen Abnutzungsprozess. Sie ist kein Zeichen technologischer Rückständigkeit, sondern Ausdruck einer Kriegführung, die Effizienz über technische Perfektion stellt." Das wird in diesem Artikel - wie auch die übrigen Aussagen sehr anschaulich dargestellt und belegt. Aber "Westliche Militärdenker verstehen diesen Wandel nicht, weil er ihre grundlegenden Kategorien in Frage stellt. Kybernetische Kriegführung, molekulare Gefechtsfelder, autonome Vernichtungscluster, Auflösung der operativen Tiefe und Sensor-Effektor-Netze als Primärwaffe sind im Westen unverstandene Begriffe und Konzepte."
Das Resumée des Autors, was die großen Unterschiede (bzw. den großen Unterschied) der Kriegssysteme betrifft, ist
"Der eigentliche Bruch mit der bisherigen Kriegführung liegt daher nicht nur in einzelnen Waffengattungen oder Taktiken, sondern im Übergang von einer auf Schlachten fokussierten Kriegführung hin zu einer prozessualen. Wer den Ukraine-Krieg weiterhin in Kilometern misst, verfehlt seine Logik."
Auch wenn der Artikel fachlich nicht ganz einfach zu lesen ist, sollte man sich die Zeit nehmen. Es lohnt sich!!! Die Informationstiefe ist wirklich gut und auch für Nicht-vom-Fach-LeserInnen durchaus verständlich dargestellt!
• Schau mal: ziemlich ähnliche Diskussionen in den www.secarts.org-Foren
Der dt. Imp. ab Trump II
FPeregrin
• 17.02.2025
FPeregrin
• 01.02.2025
FPeregrin
• 26.01.2025
NEU
Dt. Imp. an der äußeren Nahost-Front
FPeregrin
NEU
26.01.2026
FPeregrin
NEU
22.01.2026
FPeregrin
• 03.11.2025
NEU
Ende der Dollardominanz in Sicht?
FPeregrin
NEU
04.01.2026
FPeregrin
• 11.08.2025
FPeregrin
• 09.11.2024
Dt. Imp.: Abschieberegime
arktika
• 05.09.2025
arktika
• 19.08.2025
FPeregrin
• 19.08.2025
NEU
USA: Vor Faschismus und Bürgerkrieg?
arktika
NEU
22.12.2025
arktika
NEU
22.12.2025
FPeregrin
• 10.06.2025
Wasser als Waffe
arktika
• 07.09.2025
arktika
• 07.09.2025
arktika
• 07.09.2025
7
In einem anderen Thread hatte ich mal (12. Februar) geschrieben: "Ein zufällig [...] gefundener Kommentar illustriert sehr schön, wie nervös die Ratten bereits sind".
Der Kommentar stellte damals folgendes ...mehr
19
jW heute:
BRD: Waffen an Israel für 20 Millionen Euro
Berlin. Die Bundesregierung hat im vergangenen Jahr den Export von Kriegswaffen im Wert von 20,1 Millionen Euro nach Israel genehmigt. Darunter waren 3.00...mehr
17
Sollte die weltweite Dominanz des US-Dollar endlich seinem Ende entgegengehen? Eine neue Idee, die für mich als LaiIn erstmal verlockend u. zukunftsträchtig klingt, soll es möglich machen können. Ich stelle das ...mehr
3
#ExekutiverRechtsnihilismus
#Willkuerherrschaft
#FaschistischeGefahr
#DrohenderFaschismus
Das Gegenstück zur rechtswillkürlichen Verschärfung des #Grenzregime-s ist die Schaffung eines ebenso rechtswillkül...mehr
40
So, jetzt mache ich mal diesen Thread hier auf, den ich mir seit Monaten verkneife. Aber es scheint mir genau so zu sein, daß die USA unmittelbar auf der Klippe zu einer faschistischen Diktatur und/oder eines Bürg...mehr
5
Was man in den nördlicheren Ländern oft nicht so auf dem Schirm hat: Vielerorts ist Wasser - bes. solches in trinkbarer Qualität - schlechter verfügbar und damit auch als Erpressungsmittel oder auch als Waffe nu...mehr