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unofficial world wide web avantgarde
05.08.2018, 12:02 Uhr
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juventud87

• Attentat auf Maduro! (unverletzt) Anschlag auf Maduro: Auf Venezuelas Präsident Nicolás Maduro ist offenbar ein Anschlag verübt worden. Ersten Informationen zufolge explodierten während einer Militärparade mehrere mit Sprengstoff beladene Drohnen. Maduro blieb unverletzt.

Bei der jungen Welt als Eilmeldung. Spiegel online glaubt alles nicht so richtig: Link ...jetzt anmelden!
06.08.2018, 00:21 Uhr
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juventud87

Der Weltgewerkschaftsbund verurteilt den Mordanschlag auf den venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro, der sich am Samstag in Caracas, Venezuela, ereignet hat, als dieser eine öffentliche Rede während einer militärischen Veranstaltung hielt.

Die internationale, klassenorientierte Gewerkschaftsbewegung steht auf der Seite der Volksschichten der Bolivarischen Republik Venezuela und erklärt einmal mehr, dass die einzige Instanz, die über die Zukunft des Landes entscheiden kann, das eigene Volk ist. Der Weltgewerkschaftsbund wird als einzige Gewerkschaftsinternationale, die gegen den Imperialismus und die kapitalistische Ausbeutung kämpft, weiter ihre praktische Solidarität mit der venezolanischen Arbeiterklasse ausdrücken.

Wir rufen das venezolanische Volk auf, angesichts der jüngsten Ereignisse wachsam zu sein und für die Vertiefung seiner sozialen Errungenschaften zu kämpfen, bis das Morgenrot einer neuen Welt ohne Ausbeutung des Menschen durch den Menschen anbricht.


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06.08.2018, 00:21 Uhr
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juventud87

KP Venezuela zu Attentatsversuch auf Maduro Das Politbüro des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Venezuelas (PCV) verurteilt den verbrecherischen Akt, der am Samstag, 4. August diesen Jahres, während der Gedenkveranstaltung zum 81. Jahrestag der Bolivarischen Nationalgarde (GNB) gegen den Präsidenten Nicolás Maduro Moros und die obersten Autoritäten des Staates und der Regierung der Bolivarischen Republik Venezuela verübt wurde.

Dieser Angriff bildet einen Teil der Aktionen der äußersten, vaterlandslosen Rechten im Dienste des Imperialismus, der seinen Rekolonialisierungsplan durchführt, der Aggressionskriege und Plünderungen entfesselt hat, die ganze Länder zerstört, verwüstet, aufgelöst und zertrümmert haben, um seine weltweite Hegemonie aufrechtzuerhalten, zu erneuern und zu verstärken.

Dieser Mordversuch ist ein Bestandteil des vielschichtigen Angriffs der imperialistischen Mächte und ihrer regionalen und lokalen Partner, um eine von unserem Volk rechtmäßig gewählte Regierung mittels politischer, ökonomischer, sozialer, militärischer und medialer Aktionen und Aggressionen zu stürzen.

Wir erklären unsere Solidarität mit unserem Landsmann, dem Präsidenten, und mit den Militärangehörigen, die bei diesem feigen Anschlag verletzt wurden.

In diesem Zusammenhang wird die PCV weiter auf den verschiedenen internationalen Bühnen und Foren die Drohungen und Aggressionen gegen unser Land anprangern. Wir bekräftigen unseren Aufruf zur revolutionären Einheit der Arbeiter und Bauern, der Kommunen und des Volkes, zur größtmöglichen Organisation und Mobilisierung unseres Volkes und des Heimatlandes.

Wir rufen auf, die Bildung der Kontinentalen Antiimperialistischen Front voranzutreiben, die es erlauben wird, Kräfte für das Niederringen des Feindes unserer Völker zu sammeln, des – vor allen US-amerikanischen – Imperialismus, und so den Weg zu bahnen für die Sache der nationalen Befreiung und der sozialistischen Perspektive.

WEITER KÄMPFEN UND SIEGEN FÜR DIE RECHTE DES ARBEITENDEN VOLKES UND DES SOUVERÄNEN HEIMATLANDES!


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06.08.2018, 00:22 Uhr
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juventud87

WBDJ zum Mordanschlag auf Venezuelas Präsident Maduro Der Weltbund der Demokratischen Jugend verurteilt den Mordversuch gegen den Präsidenten Venezuelas, Nicolás Maduro, und jede ausländische Intervention in diesem Land. Präsident Maduro sprach bei einer militärischen Veranstaltung in Caracas, als mit Sprengstoff bewaffnete Drohnen in seiner Nähe detonierten.

Die Angriffe auf Venezuela sind Teil des extensiven Verhaltens des Imperialismus in diesem Gebiet, dessen Ziel es ist, die Ressourcen Lateinamerikas und der Karibikregion zu beherrschen und auszuplündern. Der Mordversuch ist nichts anderes als eine weitere Konsequenz aus der eskalierten Aggression der örtlichen reaktionären und faschistischen Kräfte, die, wie gewöhnlich, von den USA und ihren Verbündeten unterstützt werden.

Wir stehen solidarisch an der Seite des Volkes von Venezuela und wünschen ihm, dass es stark und vereinigt zusammensteht, um sein Land gegen den Imperialismus zu verteidigen. Wir möchten auch unsere Unterstützung für unsere Mitgliedsorganisationen aus Venezuela ausdrücken und mitteilen, dass wir ihnen beistehen!


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06.08.2018, 00:24 Uhr
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juventud87

Junge Welt zum Attentat:

Anschlag auf Maduro
Venezuelas Präsident überlebt Attentat unverletzt. Terroristen setzen Sprengstoffdrohnen ein. Caracas beschuldigt Kolumbien und die USA

Von Modaira Rubio, Caracas.

Venezuelas Präsident Nicolás Maduro hat am Sonnabend (Ortszeit) einen Anschlag der extremen Rechten unverletzt überlebt. Als der Staatschef während einer Militärparade aus Anlass des 81. Jahrestages der Gründung der Nationalgarde eine Rede hielt, explodierten mindestens zwei mit Sprengstoff beladene Flugkörper. Auf den von allen Sendern des Landes übertragenen Fernsehbildern konnte man zunächst sehen, wie Maduro und seine neben ihm stehende Frau Cilia Flores überrascht und erschreckt den Zwischenfall registrieren. Kurz darauf sieht man, wie Hunderte Soldaten und Zuschauer die Flucht ergreifen. Unmittelbar darauf wurde die Übertragung abgebrochen. Leibwächter schirmten Maduro ab und brachten ihn in Sicherheit. Sieben Menschen wurden nach offiziellen Angaben durch den Anschlag verletzt...


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08.08.2018, 00:51 Uhr
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MARFA

Attentat auf Maduro! (unverletzt) Der Weltgewerkschaftsbund ist irgendwie doppelt hier im Thema...


Noch mal zusammenfassend die Zeitung vum Lëtzebuerger Vollek zum Attentatsversuch und den westlichen Versuchen, der Regierung Venezuelas eine Propagandalüge Zu unterstellen:

"Die Bilder vom Samstagnachmittag in Caracas lassen keine Zweifel aufkommen. Während der Rede von Präsident Nicolás Maduro kommt es zu zwei Explosionen. Alle auf der Tribüne anwesenden Personen schauen überrascht nach oben, wo offenbar eine mit Sprengstoff gefüllte Drohne detoniert. Wenig später ist zu sehen, wie die in exakter Formation angetretenen Soldaten auf dem Platz in Panik auseinanderlaufen, auf Fotos ist zumindest ein verletzter Offizier zu sehen.

Alle erkennbaren Tatsachen sprechen dafür, daß militante oppositionelle Kräfte einen weiteren Versuch unternommen haben, den Präsidenten der Bolivarischen Republik zu töten. Zumal kurz danach ein Bekennerschreiben einer bis dahin unbekannten Gruppe von Militärs an die Öffentlichkeit kommt, bekanntgegeben nicht etwa von der Regierung nahestehenden Kreisen, sondern von rechten Exilanten in Miami, Florida, USA.

Es wäre nicht der erste Versuch, in Lateinamerika, das die USA gern wieder als ihren Hinterhof mißbrauchen wollen, den Chef einer Regierung zu töten, die den herrschenden Kreisen der USA zutiefst verhaßt ist. Die Reihe der versuchten Mordanschläge gegen Fidel Castro ist schier unübersichtlich, in vielen anderen Ländern gab es ähnliche Versuche. In Chile war ihnen der Präsident Salvador Allende so verhaßt, daß die USA mit Hilfe der CIA und wortbrüchiger Generale ihn durch einen Militärputsch beseitigten, und nach ihm Tausende Kommunisten, Sozialisten, Gewerkschafter und andere Gegner der faschistischen Militärdiktatur. Was – nebenbei gesagt – die Mehrzahl der westlichen »Demokratien« nicht daran gehindert hat, mit der Militärjunta, die die Morde befohlen hatte, weiter enge Beziehungen zu pflegen als handelte es sich um eine normale Regierung.

Bei Venezuela verhalten sich diese westlichen »Demokratien« genau umgekehrt, Es spielt keine Rolle, daß Maduro von einer deutlichen Mehrheit der Wähler zum Präsidenten bestimmt wurde – in den westlichen Medien wird er am liebsten als »Machthaber« bezeichnet, ihm wird vorgeworfen, »eine Diktatur errichten« zu wollen. Also wurden schon kurz nach Bekanntwerden des Attentats die offen sichtbaren Tatsachen angezweifelt; in den Agenturen und auch in den hiesigen bürgerlichen Medien ist die Rede von einem »vermeintlichen Attentat« – es wird der Regierung in Caracas offen unterstellt, den Anschlag inszeniert zu haben, mit der Absicht, »daß der Vorfall nun zur Verschärfung der Repression genutzt wird«, schreibt dpa.

Hinzu kommen der unvermeidliche Hinweis auf Elend und Unterdrückung in Venezuela, und der Satz »Weil Devisen fehlen, kann Venezuela kaum noch Lebensmittel und Medikamente importieren« – natürlich ohne auf den Wirtschaftskrieg zu verweisen, den die USA und auch die EU dem Land aufgezwungen haben. Und bei dpa wurde Maduro nicht etwa gewählt, sondern »er ließ sich für eine weitere fünfjährige Amtszeit bei einer umstrittenen Wahl im Amt bestätigen«. Schlußfolgerung: So einen kann man auch umbringen, wenn er nicht freiwillig geht…

Es bleibt den intelligenten Lesern überlassen, hier sorgfältig zwischen Dichtung und Wahrheit zu unterscheiden. Allerdings sei auch der Hinweis gestattet, daß die selben Medien im Fall des sogenannten Putschversuches in der Türkei vor zwei Jahren keinen Zweifel aufkommen ließen, obwohl zahlreiche Indizien tatsächlich auf eine großangelegte Inszenierung hindeuten. Aber Erdogan ist »unseren« bürgerlichen Medien am Ende doch wesentlich näher als Maduro."


Uli Brockmeyer

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NEUER BEITRAG01.11.2018, 16:53 Uhr
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arktika

Mitglied des ZK der KP Venezuelas ermordet Möglicherweise auch "beflügelt" durch den faschistischen Wahlsieg in Brasilien ist gestern in Venezuela ein Mitglied des ZK der Kommunistischen Partei Venezuelas (PCV) ermordet worden.

Mitglied des ZK der KP Venezuelas ermordet

In Venezuela ist am späten Mittwochabend ein Mitglied des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Venezuelas (PCV) ermordet worden. Wie Parteichef Oscar Figuera am Donnerstag mitteilte, war Luis Fajardo gerade in Begleitung seines Schwagers auf dem Motorrad unterwegs nach Hause in La Palma, Nueva Bolivia, im Bundesstaat Mérida, als sie von einem vorbeifahrenden Auto aus unter Feuer genommen wurden.

»Die nationale Führung der PCV hat unzählige Male auf die Drohungen gegen das Leben unseres kämpferischen Genossen Fajardo aufmerksam gemacht, ohne dass die Behörden die Mordvorbereitungen vereitelt oder irgendwelche Schutzmaßnahmen ergriffen hätten«, kritisiert Figuera. Verantwortlich für den Mord seien die Großgrundbesitzer in der Region südlich des Maracaibo-Sees sowie Mitglieder der Nationalgarde und korrupte Politiker, die ihn öffentlich bedroht hätten. »Wir fordern von der nationalen Regierung eine gründliche Untersuchung und eine exemplarische Bestrafung der Mörder.«

Figuera kündigte eine Kampagne an, um die Ermordung des herausragenden Kaders der Kommunistischen Partei und Anführers der venezolanischen Bauernbewegung anzuprangern: »Kämpfen wir weiter und siegen wir für die Rechte des Volkes und das souveräne Heimatland!«


am 1. Nov. auf RedGlobe veröffentlicht unter Link ...jetzt anmelden!
NEUER BEITRAG01.11.2018, 17:27 Uhr
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retmarut

Mérida liegt im Grenzgebiet zu Kolumbien und wird seit Jahren von der Opposition dominiert. Da gibt es nicht nur die Großgrundbesitzer mit ihren Privatmilizen, sondern auch eine große studentische Bewegung, die einen Nukleus der militanten Rechten bildet. Außerdem kam es dort in der Vergangenheit immer mal wieder zum Grenzübertritt bewaffneter kolumbianischer Banden und Milizen nach Venezuela, die dort im Auftrag der organisierten Kriminalität und der rechten Opposition unterwegs waren.

Ist leider auch nicht der erste Mord an Gewerkschaftern, Linken und Regierungstreuen in dieser Region.

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