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NEUES THEMA06.11.2011, 12:59 Uhr
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IvanDrago

• Kolumbien: Anführer der Guerilla FARC getötet Bogotá. Erneut ist der kolumbianischen Armee ein harter Schlag gegen die linksgerichtete Rebellenorganisation FARC gelungen. Nach Angaben des Präsidenten des südamerikanischen Landes, Manuel Santos, wurde der Oberkommandierende der FARC-Guerilla bei einem Bombenangriff der Luftwaffe in der Provinz Cauca getötet. Als nach dem Luftangriff Bodentruppen in das Gebiet vorrückten, fanden sie demnach die Leiche des 63jährigen und seiner Lebensgefährtin, die ebenfalls der FARC angehörte. Cano, dessen richtiger Name Guillermo León Sáenz Vargas hieß, führte die FARC-Guerilla seit zwei Jahren.

In einer von den kolumbianischen Medien übertragenen Ansprache forderte der konservative kolumbianische Präsident die FARC nach der Militäroperation zur Demobilisierung auf. Aus dem nordkolumbianischen Cartagena sagte er, die Tötung Canos sei "der härteste Schlag gegen diese Organisation in ihrer gesamten Geschichte".

Vertreter der FARC hatten in den vergangenen Jahren wiederholt Angebote für einen politischen Dialog gemacht, wenn es im Gegenzug zu sozialen Reformen und einer Bodenreform komme. Diese Position wurde von der Staatsführung jedoch stets abgelehnt. Die Santos-Regierung setzt – ebenso wie die vorherige Führung unter Álvaro Uribe – auf die militärische Zerschlagung der Guerilla. Dieser Kurs wird von den USA unterstützt.

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Ruhe in Frieden Genosse!
NEUER BEITRAG06.11.2011, 17:55 Uhr
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retmarut

Kolumbien: Anführer der Guerilla FARC getötet Nach jedem getöteten FARC-Kommandanten singt die bürgerliche Presse den ewig gleichen Choral: Das sei ein schwerer Schlag für die FARC, die FARC sei "geköpft" und nicht mehr handlungsfähig.
Doch offenbar lässt sich eine in den Volksmassen verankerte kommunistische Bewegung nicht so einfach "köpfen", denn wie bei der mythologischen Hydra wachsen schnell neue Köpfe nach.

Egal wie viele Luftschläge und Terroraktionen die kolumbianische Regierung und die USA unternehmen, ein Ende der FARC und des Kampfes für eine sozialistische Gesellschaft in Kolumbien werden sie damit nicht erreichen.
NEUER BEITRAG06.11.2011, 18:24 Uhr
Nutzer / in
retmarut

Kolumbien: Anführer der Guerilla FARC getötet Hier das Kommunique der FARC:

Öffentliche Erklärung

Wir hören von der kolumbianischen Oligarchie und ihren Generalen die offizielle Mitteilung über den Tod des Genossen und Comandante Alfonso Cano. Ihr schallendes Freudengelächter und ihre Trinksprüche voller Enthusiasmus hallen noch wider. Alle Stimmen des Establishment stimmen darin überein, dass dies das Ende des Guerrillakampfes in Kolumbien bedeutet.

Die einzige Realität, die der Tod im Kampf des Genossen Alfonso Cano symbolisiert, ist der unsterbliche Widerstand des kolumbianischen Volkes, das es bevorzugt, zu sterben, anstatt als Bettler auf den Knien zu leben. Die Geschichte der Kämpfe dieses Volkes ist voller Märtyrer, voller Frauen und Männer, die niemals die Suche nach Gleichheit und Gerechtigkeit aufgegeben haben.

Dies wird nicht das erste Mal sein, dass die Unterdrückten und Ausbeuteten Kolumbiens um einen ihrer großen Anführer weinen. Es wird auch nicht das erste Mal sein, dass er mutig und mit absoluter Siegesgewissheit ersetzt werden wird. Der Frieden in Kolumbien wird nicht aus einer Demobilisierung der Guerrilla geboren werden, sondern aus der endgültigen Überwindung der Gründe, die zu der Erhebung geführt haben. Es gibt eine festgelegte Politik, und diese wird fortgesetzt werden.

Der Genosse und Comandante Alfonso Cano ist tot. Der am meisten von der Notwendigkeit einer politischen und Friedenslösung überzeugte ist gefallen. Es lebe die Erinnerung an den Comandante Alfonso Cano!

Sekretariat des Zentralen Oberkommandos der FARC-EP
Berge Kolumbiens, 5. November 2011
NEUER BEITRAG05.02.2020, 01:57 Uhr
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FPeregrin

Kolumbien: Anführer der Guerilla FARC getötet >
#FARC
#Kolumbien
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