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unofficial world wide web avantgarde
NEUER BEITRAG15.04.2019, 15:07 Uhr
EDIT: FPeregrin
15.04.2019, 15:09 Uhr
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FPeregrin

Zitate für die 'Horch Horch'-Box (2) Álvaro García Linera:

"Die Aufgabe der fortschrittlichen Kräfte ist es, einen Prozess aufzubauen, der nicht zerbrochen werden kann."

"Das können wir aus den zurückliegenden Erfahrungen lernen: Der Standard ist, dass sie uns angreifen werden. Das müssen wir im voraus wissen, damit wir einen Prozess aufbauen können, der diesen Schlägen widerstehen, der diese Schläge aushalten kann. Das ist die Aufgabe, vor der jede fortschrittliche Regierung in der ganzen Welt steht."

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NEUER BEITRAG28.05.2019, 17:37 Uhr
EDIT: FPeregrin
28.05.2019, 17:38 Uhr
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FPeregrin

Zitate für die 'Horch Horch'-Box (2) "Wegen intellektueller Mangelerscheinungen und der Verfechtung abstruser Ideen pflegen die Monopolherren indessen niemanden aus ihrem Dienst zu verjagen, dessen Intelligenz ausreicht, ihre Wünsche und Forderungen zu begreifen, und der Bereitschaft und Eifer zeigt, ihnen Geltung zu verschaffen."

Kurt Gossweiler: Der Putsch, der keiner war; Köln 22009, S. 214.
NEUER BEITRAG29.06.2019, 14:27 Uhr
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FPeregrin

Zitate für die 'Horch Horch'-Box (2) Einiges aus Eduardo Galeano: Die offenen Adern Lateinamerikas; Neuausgabe 2009; Wuppertal 62017.

"Ist die Vergangenheit stumm? Oder sind wir weiterhin taub?"
(S. 11)

"Die Unabhängigkeit beschränkt sich auf eine Nationalhymne und eine Flagge, solange ein Land nicht seine Nahrungsmittelversorgung in der Hand hat."
(S. 11)

"Je mehr Freiheit dem Handel zugestanden wird, desto mehr Gefängnisse müssen für diejenigen errichtet werden, die diesem Handel zum Opfer fallen."
(S. 13)

"Die Entwicklung ist eine Reise mit mehr Schiffbrüchigen als Navigatoren."
(S. 239)

"[...] wenn der Imperialismus anfängt, seine eigenen Tugenden zu preisen, tut man gut daran, seine Westentaschen zu überprüfen."
(S. 287)

"Der gegenwärtige Kapitalismus legt in seinem weltweiten Machtzentrum eine unübersehbare Verschmelzung von privaten Monopolen und dem Staatsapparat an den Tag."
(S. 314)

"Viele Dolche blitzen unter dem Deckmantel der Hilfe für die armen Länder."
(S. 319)

'Die Industrialisierung ändert nichts an der organisierten Ungleichheit des Weltmarktes."
(S. 327)

"Die Symbole des Wohlstands sind Symbole der Abhängigkeit."
(S. 338)

"[...] tatsächlich irren sich die gepanzerten Erzengel der etablierten Ordnung nicht: Eine autonome Kulturpolitik erfordert und fördert, wenn sie authentisch ist, tief greifende Veränderungen in allen vorhandenen Strukturen."
(S. 339)

"Es gibt naive Gemüter, die immer noch glauben. dass alle Länder n ihren Grenzen aufhören."
(S. 347)

"Nie wird das Glück auf unserer Seite sein, nie!" (Simón Bolívar)
(S. 357f.)

"Eine hermetische Sprache ist nicht unbedingt der notwendige Preis für Tiefe. Sie kann in manchen Fällen auch schlicht Kommunikationsunfähigkeit zu einer intellektuellen Tugend erheben. Ich habe den Verdacht, die von diesen Büchern erzeugte Langeweile dient häufig dazu, die etablierte Ordnung abzusegnen, indem sie bestätigt, dass Wissen ein Privileg der Elite ist."
(S. 362)

"Trotz ihrer vielleicht revolutionären Rhetorik erscheint mir eine Sprache konformistisch, die für die immer gleichen Ohren mechanisch die immer gleichen Sätze, Adjektive und Parolen wiederholt. Diese Art von Parteiliteratur ist de Revolution womöglich so fern wie die Pornographie der Erotik."
(S. 362)

"Man schreibt, um Antworten auf Fragen zu finden, die einem wie hartnäckige Fliegen im Kopf herumschwirren und den Schlaf rauben, und was man schreibt, kann eine kollektive Bedeutung erlangen, wenn es in irgendeiner Weise mit der latenten Suche der Gesellschaft nach einer Antwort zusammenhängt."
(S. 362)

"In dieser unserer Welt, einer Welt mächtiger Zentren und unterworfener Vorort, gibt es keinen Reichtum, der nicht zumindest verdächtig wäre."
(S. 363)

"Wie immer allerdings, wenn der Staat sich der Hauptreichtumsquelle eines Landes bemächtigt, gilt es zu hinterfragen, wer die Macht im Staate hat."
(S. 365)

"Die Geschäfte frei wie nie, die Menschen gefangen wie nie: in Lateinamerika ist die Unternehmensfreiheit unvereinbar mit der Bewegungsfreiheit."
(S. 368)

"Ich glaube, es besteht stets eine enge Beziehung zwischen der Größe der Bedrohung und der Brutalität der Antwort."
(S.369)

"Können diejenigen, die den Lahmen hervorbrachten, einen Rollstuhl anbieten?"
(S. 372)

"Diktatoren, Folterer, Inquisitoren: der Terror hat seine Beamten, wie die Post oder die Banken, und er wird ausgeübt, weil er sich als notwendig erweist. Es handelt sich nicht um eine Verschwörung von Perversen."
(S. 372)

"Haiti ist das ärmste Land der westlichen Hemisphäre. Es gibt dort mehr Fußwäscher als Schuhputzer: gegen eine Münze waschen Kinder die Füße ihrer barfüßigen Kunden, die keine Schuhe haben, die zum Glänzen gebracht werden müssten."
(S. 373)

"Die gewissenlose Ausbeutung von Arbeitskraft ist nicht unvereinbar mit fortschrittlicher Technologie."
(S. 377)

"Es kreuzen keine Sklavenschiffe mehr die Meere. Die Sklavenhändler sitzen inzwischen in den Arbeitsministerien."
(S. 379)

"Es gibt nichts Geordneteres als einen Friedhof."
(S. 384f.)

"Eine tiefe Rationalität verbirgt sich hinter dem äußeren Anschein. Um effizient zu sein muss die Repression willkürlich wirken. Außer dem Atmen kann jede menschliche Aktivität ein Delikt darstellen."
(S. 385)

"Im Projekt einer Gesellschaft aus Taubstummen muss sich jeder Bürger in seinen eigenen Inquisitor verwandeln."
(S. 386)

"In einem Projekt einer Gesellschaft aus Schlafwandlern muss jeder Bürger zum Polizisten für sich selbst und andere werden."
(S. 386)

"Das System will mit dem Land gleichgesetzt werden. Das System ist das Land, bläut die offizielle Propaganda den Bürgern Tag und Nacht ein. Der Feind des Systems ist ein Vaterlandsverräter. Empörung gegen die Ungerechtigkeit und Wille zur Veränderung genügen als Beweise für Abtrünnigkeit."
(S. 387)

"Man macht nicht mit einem Federstrich die Reaktionskapazität einer organisierten Arbeiterklasse mit einer langen Kampferfahrung zunichte."
(S. 387)

"Wir wohnen bei uns nicht der wilden Kindheit des Kapitalismus bei, sondern seiner blutigen Hinfälligkeit."
(S. 387)

"Der Zombi wird gezwungen, ohne Salz zu essen: Salz ist gefährlich, es könnte ihn aufwecken."
(S. 387)

"Das System hat sein Vorbild in der unveränderlichen Gemeinschaft der Ameisen. Deshalb steht es auf schlechtem Fuß mit der Geschichte der Menschen, und wenn es sich noch so sehr verändert. Auch, weil in der Geschichte der Menschen jeder Akt der Zerstörung früher oder später seine Antwort in einem Akt der Schöpfung findet."
(S. 387f.)
(S. 385)
NEUER BEITRAG12.07.2019, 17:32 Uhr
EDIT: arktika
12.07.2019, 17:33 Uhr
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arktika

Zitate für die 'Horch Horch'-Box (2) "Im Übrigen ist das in jeder ordentlichen Organisation und Partei so: Diskutiert wird vorher, doch wenn mehrheitlich eine Entscheidung getroffen ist, dann gilt diese für alle, und die Debatte ist beendet."

Heinz Kessler/Fritz Strelitz: Ohne die Mauer hätte es Krieg gegeben. Edition Ost, 2. Auflage, Jahr ?, S. 128

"Für manche Leute war es sicherlich auch recht nützlich, zur Kenntnis zu nehmen, dass die deutsche Arbeiterklasse heute nicht mehr wehrlos ist, sondern über Panzer und Geschütze und alles, was zur Verteidigung notwendig ist, verfügt."

Walter Ulbricht in einer Rede nach ebd. S. 153
NEUER BEITRAG13.07.2019, 01:49 Uhr
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FPeregrin

Zitate für die 'Horch Horch'-Box (2) 3x aus Dietmar Dath: Text und Tat. Die fortlebende Herausforderung von Lenins Buch über den Imperialismus, in: W.I.Lenin: Der Imperialismus [...] , kritische Neuausgabe, hg. von Wadislaw Hedeler u. Volker Külow, Berlin 1916, S. 7- 23.

"Feindschaft gegen den deutschen Staat und das deutsche Kapital stünde nur dann im Gegensatz zum Imperialismus, wenn es keinen deutschen Imperialismus mehr gäbe."
(S. 12)

"Welthistorische Übel wie der Kapitalismus oder der Imperialismus sind ihrer Grundbeschaffenheit nach meistens in Bewegung, und man versteht sie deshalb besser, wenn man sich ebenfalls bewegt - und sei es in Gegenrichtung. Denn jeder Stillstand relativ zum bewegten Gegenstand der Beobachtung führt schnell zu unbeweglichen, starren Kategorien, zu falscher, illusionärer Verfügung über die Daten, kurz: Wer in der Studierstube oder mit dem Laptop bei Starbucks sitzt und Kapitalismuskritik oder Imperialismusanalyse für kompentlative Tätigkeiten hält, wird bald danebendenken."
(S. 15f.)

"Die revolutionäre Arbeiterbewegung war [...] kein schmückendes Beiwerk zu tollen Theorien blitzgescheiter Prophetinnen und Propheten, sondern die Voraussetzung dafür, dass sich die Theorien dieser Leute, von Marx bis Luxemburg, überhaupt artikulieren konnten, dass sie Tests bestanden, dass jede ihrer Hypothesen das Ringe um Probe und Gegenprobe erfahren durfte, welches allein unter allen menschenmöglichen Beschäftigungen den Namen Wissenschaft verdient."
(S. 16)
NEUER BEITRAG28.11.2019, 16:38 Uhr
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arktika

Zitate für die 'Horch Horch'-Box (2) "Der größte Fehler des Menschen ist, daß er so viele kleine hat."

"Baden macht das Wasser schmutzig!"

Ingrid Steeger in Klimbim, Folge 3
NEUER BEITRAG24.12.2019, 18:31 Uhr
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Zitate für die 'Horch Horch'-Box (2) "Die Wahrheit ist etwas Kriegerisches, sie bekämpft nicht nur die Unwahrheit, sondern bestimmte Menschen, die sie verbreiten."

Bertolt Brecht
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NEUER BEITRAG19.02.2020, 19:57 Uhr
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arktika

Zitate für die 'Horch Horch'-Box (2) "Will das Volk leben, muß die Bourgeoisie sterben."

Ernst Thälmann: Die SPD-Arbeiter und das »kleinere Übel«.
Wahlkampfrede, September 1931.
Ernst Thälmann: Reden und Aufsätze, 1930-1933, Bd. 1, Köln 1975., S. 288-290
NEUER BEITRAG01.04.2020, 21:35 Uhr
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Zitate für die 'Horch Horch'-Box (2) Einiges von Ernst Thälmann; alles faulerweise unverifiziert aus der Biographie von Walter Wimmer, Lothar Berthold, Heinz Karl, Horst Naumann und Stefan Weber, Berlin 1981. - Die schauerliche niederdeutsche (Ortho.)Graphie ist im Original so.

"Ji möt no ünnen gohn!" (S. 47)

"Die Kommunistische Partei, wie Lenin sie sich vorstellt, kann nicht nur die Partei der guten Genossen sein, sondern muß eine Partei der Massen sein." (S. 95)

"Wenn ik arbeit, hew ik den besten Kontakt." (S. 136)

"Die proletarische Revolution hat mehr als eine blutige Niederlage ertragen. Sie ist niemals daran verblutet. Sie ist stärker, stolzer, entschlossener weitergeschritten." (S. 186)

"Die Aufstände des Proletariats sind Etappen auf dem Siegeszug der Revolution, nicht durch ihre unmittelbaren positiven Resultate, sondern vor allem infolge der großen Lehren, die sie der ganzen Arbeiterklasse einhämmern." (S. 186)

"Eine Partei, die auf dem Boden des Klassenkampfes steht, darf ihr Ziel und ihre Taktik zum Ziel niemals verleugnen." (S. 201)

"Zugleich mit der allgemeinen Umwandlung des wirtschaftlichen Lebens schafft sich die Bourgeoisie den politischen Überbau, um ihre Pläne ernsthaft durchzuführen." (S. 319)

"Die Jugend hat eine andere Ideologie als die erwachsene Arbeiterschaft. Man muß verstehen, die Jugend zu behandeln." (S. 324)

"Unsere ganze Partei und die gesamte deutsche Arbeiterklasse müssen alles tun, um die chinesische Revolution vor den ihr drohenden Gefahren zu schützen und ihre sozialistische Entwicklung zu ermöglichen." (S. 336)

"Wir müssen den Massen vor allem auseinandersetzen, daß der Kampf für den Frieden ohne revolutionäre Massenaktion unmöglich ist." (S. 338)

"Die Offensive gegen die Arbeiterklasse wird durchgeführt von Regierungen der Großbourgeoisie mit Hilfe von faschistischen Garden oder [von] rein faschistischen Regierungen. Diese Offensive richtet sich nicht nur gegen den Bolschewismus, sondern gegen die gesamte Arbeiterklasse der Welt." (S. 341)

"Man muß eine bestimmte Schicht von Intellektuellen mit dem Proletariat verbinden." (S. 347)

"Ist es etwa schlecht, wenn ein Arbeiter zum Intellektuellen wird, wenn zum Beispiel ein Arbeiter aus dem Betrieb durch seine Arbeit und seine Befähigung einmal zum Chefredakteur wird? Das ist sehr gut für unsere Partei." (S. 347)

"Die "staatspolitischen Möglichkeiten" können nicht Gesichtspunkte sein, den sie sind die Schranken, die die Bourgeoisie gegen die Arbeiterforderungen aufrichtet." (S. 356)

"Ihr dürft ebenso wie die Trustgewaltigen und Fabrikherren abstimmen, aber wenn die Not drückt und ihr mehr Lohn fordert, dann werfen die wahren Herrn der "Demokratie" euch aufs Straßenpflaster." (S. 375)

"Indem wir die Sowjetunion verteidigen, verteidigen wir unser Vaterland, unsere Zukunft, die Freiheit und den Sozialismus." (S. 378)

"Das Vaterland der Hindenburg, Borsig und Krupp, der Thyssen und Klöckner, der Wels, Noske und Severing ist nicht das Vaterland der deutschen Arbeiterklasse. Unser Vaterland wird es erst dann sein, wenn von den Giebeln die Fahnen des siegreichen Sozialismus wehen werden." (S. 379)

"Wir sind die Partei der Einheit der Arbeiterklasse und nicht der Spaltung." (S. 381)

"Jeder neue große Erfolg auf dem Gebiet der Wirtschaft liefert vor der Arbeiterklasse der ganzen Welt den Beweis für den Vorzug des sozialistischen Systems gegenüber dem kapitalistischen System. Diese weltgeschichtliche Tatsache entscheidet in letzter Instanz den Kampf zwischen uns und der Bourgeoisie." (S. 389)

"Wir wissen aus der Erfahrung der russischen Partei, daß die Hauptgefahr für den Bolschewismus der Reformismus ist und daß theoretische Klarheit und Disziplin den Hauptvorteil der bolschewistischen Parteien bildet." (S. 393)

"Wir können den Staatsapparat der Bourgeoisie mit seinen mächtigen Organisationen nur zerschlagen mit einer noch bessere Organisation, mit einem noch festeren Apparat, der sich auf den höchsten Grad des Bewußtseins in unseren Reihen und in den Arbeitermassen stützt." (S. 438)

"Die frechen Vorstöße des Faschismus, die Schwäche und der Tempoverlust, die unsere Organisation teilweise im Kampf gegen die Nationalsozialisten und anderen Terrororganisationen zeigte, verpflichten uns, den revolutionären Kampf gegen den Faschismus weit mehr in den Vordergrund zu stellen." (S. 444)

"Wir stehen im Angriff, in der Offensive gegen den Faschismus. Wir müssen ihn unter Anwendung aller, auch der äußersten Kampfmethoden niederwerfen und ausrotten." (S. 444)

"Der Kampf gegen den Faschismus ist ein Massenproblem. Gegenüber dem faschistischen Terror müssen wir, zugleich mit dem politisch-ideologischen Kampf, die revolutionäre Gewaltanwendung der Massen zur Verteidigung des Proletariats organisieren." (S. 444)

"Wir führen unsere richtige bolschwistische Politik nicht populär genug, nicht praktisch genug, nicht schnell genug durch." (S. 444)

"Der strategische Plan der Nationalsozialisten, mit Hilfe der Eroberung der ländlichen Gebiete in die größeren Städte einzudringen, muß durch die erhebliche Steigerung unserer Arbeit in den Landgebieten zerschlagen werden." (S. 445)

"Der sozialistische Aufbau in der Sowjetunion, die grandiose Durchführung des Fünfjahrplanes sind machtvolle Waffen des proletarischen Klassenkampfes in Deutschland, wenn wir verstehen, die Begeisterung der Massen dafür zu wecken." (S. 449)

"Haben wir genug getan, um unsere Pflicht gegenüber der Arbeiterklasse zu erfüllen?" (S. 466)

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NEUER BEITRAG01.04.2020, 21:36 Uhr
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"Die Reichen sollen zahlen!" (S. 477)

"Die Volksrevolution als strategische Hauptlosung bedeutet also nicht nur eine populäre Formulierung für den Begriff der sozialistischen, proletarischen Revolution, sondern zu gleicher Zeit auch eine stärkere Einbeziehung der breiten Mittelschichten in der gegenwärtigen Situation in die revolutionäre Klassenfront." (S. 501)

"Heute steht als zentrale Aktionslosung der Massenkampf gegen die Durchführung der faschistischen Diktatur. Wir müssen um jeden Schritte, um jeden Handbreit des Bodens, den der Faschismus erobern will, kämpfen und die wirtschaftlichen und die politischen Rechte der Arbeiterklasse verteidigen." (S. 503)

"Die Welt leben heißt die Naturschönheit kennenlernen." (S. 520)

"Als Klassenpartei der Arbeiterklasse gibt es für uns Kommunisten nur eine Richtschnur: die Klassenlinie unserer Politik, [...] das Interesse der Arbeiter, das Interesse der Werktätigen, das Interesse des revolutionären Klassenkampfes." (S. 534)

"Ich glaube, das Wichtigste, das man bei dem Wahlergebnis feststellen muß, ist folgende Tatsache: daß wir überall, wo wir Kampfhandlungen hatten, wo Teilbewegungen waren, wo Streiks ausgelöst wurden - selbst dann, wenn die Aktionen nicht siegreich durchgeführt wurden -, daß wir dort an Stimmen zugenommen haben." (S. 557)

"Die wichtigste Frage ist die Auslösung von außerparlamentarischen Massenaktionen - in den Betrieben, an den Stempelstellen und im Kampf gegen den Faschismus." (S. 558)

"Kann ich nicht machen, ich bin doch kein Star." (S. 560)

"Wir sagen allen Arbeitern: Die Stunde ist gekommen, wo ihr dem Faschismus ein einheitliche, kämpfende Front entgegenstellen müßt, um ihm das verbrecherische Handwerk zu legen." (S. 564)

"Die zentrale Frage ist die Überprüfung unserer Methoden in der ganzen Arbeit, ob sie den neuen Bedingungen, die uns die Entwicklung, der Klassenfeind mit seinen Betrugsmanövern aufzwingt, noch entsprechen." (S. 565)

"[Einen] Kampf gegen den Krieg zu führen ist nie oder nur selten möglich ohne eine wirklich überzeugende Einheitsfrontpolitik, um die Massen zum Kampf gegen den Krieg zu mobilisieren. Das ist die Kernfrage. Unsere ganze revolutionäre Strategie hilft nichts, wenn wir nicht eine Kampfgemeinschaft mit allen, auch mit den andersgesinnten Arbeitern schaffen." (S. 566)

"Wir wollen, daß alle Arbeiter ohne Unterschied ihrer Parteizugehörigkeit gemeinsam alle Methoden des Massenkampfes gegen die faschistischen Anschläge zur Anwendung bringen." (S. 580)

"Uns trennt keine nationale Frage, keine Sprache, sondern uns einigt die kämpfende Solidarität, uns einigt die blutrote antifaschistische Fahne." (S. 586)

"1918/1919 konnten wir mit Flugblättern Streiks auslösen, aber heute Streiks auslösen zu wollen mit Flugblättern - die Zeit ist vorbei." (S. 604)

"Wir werden noch kühner, noch mutiger unseren kämpfenden Kameraden in Frankreich über die Grenzpfähle hinweg in brüderlicher Solidarität zum Kampfbündnis gegen die Kriegsverbrecher und ihre Helfershelfer ie Hand reichen." (S. 619)

"Ich stelle aber zugleich die Frage: Kann das ein Vaterland sein, wenn in Deutschland wenige Kapitalisten Millionen Arbeiter und Werktätige unterdrücken, knebeln und ausbeuten? Kann das ein Vaterland sein, wenn Tausende von Technikern, Ingenieuren und anderen Intellektuellen arbeitslos mit der Millionenmasse der Proletarier auf der Straße liegen?" (S. 620)

"Ihr könnt die Jugend nicht heranführen an die Endschlacht, ohne sie zu mutigen Kämpfern zu erziehen, ohne sie durch die Teilkämpfe für höher Aufgaben zu mobilisieren." (S. 624f.)

"Eine Revolution ohne Jugend ist nur eine halbe Revolution, kann keine siegreiche Revolution sein." (S. 625)

"Die Kommunistische Partei verpflichtet alle ihre Mitglieder und Anhänger, in jedem Betrieb, auf jeder Stempelstelle, in jeder Gewerkschaft oder sonstigen Massenorganisation, mögen es Sportler, Freidenker oder andere Formationen sein, vor allem unter der Jugend, in brüderlicher Kameradschaft das Kampfbündnis mit den sozialdemokratischen, den christlichen, den unorganisierten und allen übrigen Klassengenossen gegen den gemeinsamen Klassenfeind zu schließen." (S. 638)

"Wußten alle SA-Leute, die Mitglieder der Hitler-Jugend, die am Sonntag hinter Polizeikarabinern geschützt "demonstrieren" durften, daß sie es taten als Soldaten des Finanzkapitals, als Schutztruppe des Geldsacks, als Hilfspolizei zur Sicherung des Kapitalismus? [...] Wir müssen es ihnen sagen." (S. 639)

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NEUER BEITRAG01.04.2020, 22:13 Uhr
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FPeregrin

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"Revolutionäres Selbstbewußtsein, Siegeszuversicht, Angriffsfreude bei bolschewistischer Nüchternheit!" (S. 652)

"Wi möt dor dorch, dorch de faschistische Hölle. De armen dütschen Proleten." (S. 656)

"Die faschistischen Meuchelmörder, die mit Dolchen, Revolvern und Bomben gegen Arbeiter wüten, machen keinen Unterschied, ob ihr das Mitgliedsbuch der KPD, der SPD oder der christlichen Gewerkschaften in der Tasche tragt. So darf auch im Freiheitskampf aller Antifaschisten die Parteizugehörigkeit kein Hindernis sein, gemeinsam zu marschieren, gemeinsam zu kämpfen." (S. 658)

"Wenn wir die Arbeiter, Arbeiterinnen und Arbeiterjugend zusammenstehen, wenn wir gemeinsam kämpfen, sind wir unüberwindlich." (S. 658)

"Für den Menschen, der für eine Idee lebt, der für die Befreiung der werktätigen Menschheit kämpft, hat das Leben einen umfassenderen Sinn, und in demselben Maße verliert der Schmerz für ihn an Bedeutung, da er dem Leben einen höheren Wert gibt." (S. 683f.)

"Die Politik der Partei ist eine Massenpolitik und hat mit einer Putschpolitik nichts zu tun." (S. 705)

"Die zentrale Hauptaufgabe ist die Eroberung der Mehrheit der Arbeiter im Bündnis mit den übrigen Werktätigen. Ohne die Erfüllung dieser gewaltigen Aufgabe ist das Ziel, die siegreiche proletarische Revolution, als geschichtliche Perspektive gesehen. nicht zu verwirklichen." (S. 705)

"Eine geschichtliche Umwälzung in Deutschland durch die siegreiche proletarische Revolution ist nur denkbar mit den Millionenmassen der Arbeiter und des werktätigen Volkes und nicht gegen sie." (S. 706)

"[Das] Wesentliche einer pr[oletarischen] Reg[ierung] ist ja nicht allein die Machtübernahme, sonder die weitere Entwicklung zum Sozialismus." (S. 711)

"Die Geschichte unseres Lebens ist hart, deshalb fordert sie den ganzen Menschen. [...] Denn Soldat der Revolution sein heißt: Unverbrüchliche Treue zur Sache halten, eine Treue, die sich im Leben und Sterben bewährt, heißt unbedingte Verläßlichkeit, Zuversicht, Kampfesmut und Tatkraft in allen Situationen zeigen. Die Flamme, die uns umgibt, die unsere Herzen durchglüht, die unseren Geist erhellt, wird uns wie ein Leuchtfeuer auf den Kampfgefilden unseres Lebens begleiten." (S. 773)

Und:

Hamburger Volkszeitung 23. Oktober 1924:

"Wenn proletarischer Zorn und proletarische Begeisterung sich paaren, dann ist es von vornherein eine Waffe, gegen die die Söldlinge des Kapitals keine gleiche haben." (Ebd. S. 183)

Wilhelm Liebknecht:

"Also vor einem Gesetz, welches dem Menschenrecht zuwiderläuft, welches unsere Rechte verletzt oder gar den ausgesprochenen Zweck hat, uns zu unterdrücken, unsere politische Existenz zu vernichten - vor einem solchen Gesetzt haben wir nicht nur keinen Respekt, ein solches Gesetz zu umgehen, zu verletzen halten wir nicht nur nicht für unrecht, sondern wir halten es positiv für unserer Pflicht, solche Gesetze zu umgehen, zu verletzen, unwirksam zu machen." (Ebd. 484)
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