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NEUES THEMA17.01.2022, 16:29 Uhr
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arktika

• 20. Gipfeltreffen der Bolivarischen Allianz fĂŒr die Völker Im Dezember 2021 fand das 20. Gipfeltreffen der Bolivarischen Allianz fĂŒr die Völker Unseres Amerikas (ALBA) statt.
Am 15. Dez. veröffentlichte granma aus der AbschlußerklĂ€rung

Siebzehn Jahre im Einsatz fĂŒr den Frieden und die Integration Lateinamerikas und der Karibik
AuszĂŒge aus der AbschlusserklĂ€rung des 20. Gipfeltreffens der Bolivarischen Allianz fĂŒr die Völker Unseres Amerikas - Handelsabkommen der Völker


01. Mit der Unterzeichnung dieser ErklÀrung erneuern die ALBA-TCP-LÀnder ihre Verpflichtung, diesen Mechanismus der politischen Koordinierung zu stÀrken, der auf den GrundsÀtzen der SolidaritÀt, der sozialen Gerechtigkeit, der Zusammenarbeit und der wirtschaftlichen KomplementaritÀt beruht.
02. Wir bestĂ€tigen, dass das Kardinalprinzip, das ALBA-TCP leiten sollte, die weitestgehende SolidaritĂ€t zwischen den Völkern Unseres Amerikas ist, in Übereinstimmung mit der Gemeinsamen ErklĂ€rung der Kommandanten ChĂĄvez und Fidel vom 14. Dezember 2004.
03. Wir bekrĂ€ftigen unser Engagement fĂŒr eine echte Integration Lateinamerikas und der Karibik.
04. Wir treten fĂŒr eine transparente, demokratische, gerechte und ausgewogene internationale Ordnung ein, die auf Multilateralismus und der Einhaltung der in der Charta der Vereinten Nationen und im Völkerrecht verankerten Ziele und GrundsĂ€tze beruht.
05. Wir erkennen die lobenswerte Arbeit an, die St. Vincent und die Grenadinen als nichtstÀndiges Mitglied des Sicherheitsrates in den letzten zwei Jahren geleistet haben.
06. Wir bekrĂ€ftigen die uneingeschrĂ€nkte GĂŒltigkeit der Postulate der Proklamation Lateinamerikas und der Karibik als Zone des Friedens, die von den Staats- und Regierungschefs der Gemeinschaft der lateinamerikanischen und karibischen Staaten (CELAC) auf ihrem zweiten Gipfeltreffen im Januar 2014 in Havanna unterzeichnet wurden.
07. Wir betonen, dass die CELAC als echter Mechanismus der politischen Konsultation, der Zusammenarbeit und des regionalen Dialogs auf der Grundlage des Prinzips der Einheit in der Vielfalt weiter gestÀrkt werden muss, um die gemeinsamen Herausforderungen zu bewÀltigen, vor denen wir stehen.
08. Wir bekrĂ€ftigen das Recht jedes Staates, sein eigenes politisches, wirtschaftliches, soziales und kulturelles System aufzubauen, frei von unilateralen Zwangsmaßnahmen, Drohungen und Aggressionen, in einer AtmosphĂ€re des Friedens, der StabilitĂ€t, der Gerechtigkeit, der Demokratie und der Achtung der Menschenrechte.
09. Wir betonen die Dringlichkeit, einen umfassenderen Mechanismus einzurichten, der einen Schuldenerlass fĂŒr EntwicklungslĂ€nder, den Erlass oder die Refinanzierung von Auslandsschulden auf globaler Ebene, einen wirtschaftlichen Aufschwung mit einem umfassenden und nachhaltigen Ansatz und die demokratische Umgestaltung der internationalen Finanzinstitutionen ermöglicht.
10. Wir bekrĂ€ftigen unsere entschiedene Ablehnung der Auferlegung und Anwendung unilateraler Zwangsmaßnahmen gegen LĂ€nder des BĂŒndnisses.
11. Wir bekrÀftigen unsere entschiedene Verurteilung der völkermörderischen und illegalen Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade, die von der US-Regierung gegen Kuba verhÀngt und unter Pandemiebedingungen bewusst und opportunistisch verschÀrft wurde.
12. Wir lehnen die VerhĂ€ngung einseitiger Zwangsmaßnahmen gegen das Volk und die Regierung Venezuelas ab, die gegen das Völkerrecht und die Bestimmungen der Charta der Vereinten Nationen verstoßen und eine kollektive Bestrafung des venezolanischen Volkes darstellen.
13. Wir lehnen die absurde und ungerechtfertigte Aufnahme der Republik Kuba in die fadenscheinige und willkĂŒrliche Liste der den Terrorismus fördernden Staaten des US-Außenministeriums energisch ab.
14. Wir lehnen die Einmischung des GeneralsekretÀrs der OAS in die inneren Angelegenheiten der Staaten ab.
15. Wir verurteilen den Einsatz unkonventioneller KriegsfĂŒhrungsstrategien gegen fortschrittliche Regierungen und FĂŒhrer in der Region.
16. Wir bekrĂ€ftigen unser Engagement fĂŒr die Förderung und den Schutz aller Menschenrechte fĂŒr alle und verurteilen gleichzeitig die Politisierung und Manipulation der Menschenrechte zu Zwecken der Einmischung.
17. Wir bekrĂ€ftigen die nachdrĂŒckliche Verurteilung des Terrorismus in all seinen Formen und AusprĂ€gungen vonseiten ALBA-TCP.
18. Wir bringen unser Bedauern ĂŒber die TodesfĂ€lle zum Ausdruck, die durch die COVID-19-Pandemie in der Welt und in unserer Region verursacht wurden.
19. Wir heben den Austausch bewĂ€hrter Praktiken zwischen den ALBA-TCP-LĂ€ndern bei der BekĂ€mpfung von COVID-19 und die Bedeutung der FortfĂŒhrung von Maßnahmen zur Vorbeugung und EindĂ€mmung des Virus hervor.
20. Wir heben die Erfolge Kubas bei der Entwicklung von drei Impfstoffen, die sich als hochwirksam erwiesen haben, und von zwei Impfstoffkandidaten hervor, die dazu beitragen werden, die ReaktionsfĂ€higkeit der Region auf die Pandemie zu erhöhen. Wir wĂŒrdigen die humanistische und uneigennĂŒtzige Arbeit des Henry Reeve Medizinkontingents und seinen Beitrag zur BekĂ€mpfung von COVID-19 in verschiedenen LĂ€ndern.
21. Wir beglĂŒckwĂŒnschen das BĂŒndnis zur Einrichtung einer humanitĂ€ren LuftbrĂŒcke durch die Fluggesellschaft Conviasa, die den Transport von Impfstoffen, medizinischem Personal und anderen HilfsgĂŒtern zur BekĂ€mpfung der Pandemie ermöglicht hat.
22. Wir begrĂŒĂŸen die Arbeit der Banco del Alba bei der Entwicklung einer Bank fĂŒr Impfstoffe, Behandlungen und medizinische Hilfsmittel, die zum Nutzen der ALBA-Bevölkerung eingerichtet wurde. Wir begrĂŒĂŸen den Beitritt von Grenada zu dieser Finanzinstitution im Juni 2021.
23. Wir bekrĂ€ftigen die volle UnterstĂŒtzung der karibischen LĂ€nder bei ihrer Forderung nach EntschĂ€digung fĂŒr den Völkermord an der einheimischen Bevölkerung und die Schrecken der Sklaverei und des transatlantischen Sklavenhandels.
24. Wir bekrÀftigen das Recht der karibischen LÀnder auf eine gerechte, besondere und differenzierte Behandlung.
25. Wir lehnen die Maßnahmen, die gegen unsere karibischen SchwesterlĂ€nder als nicht kooperative Staaten ergriffen wurden, entschieden ab.


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NEUER BEITRAG17.01.2022, 16:31 Uhr
Nutzer / in
arktika

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26. Wir unterstĂŒtzen die Regierung des Plurinationalen Staates Bolivien unter der Leitung von PrĂ€sident Luis Alberto Arce Catacora und rufen die internationale Gemeinschaft auf, angesichts der Destabilisierungsversuche wachsam zu sein.
27. Wir begrĂŒĂŸen die Fortschritte, die im Prozess des Dialogs und der integralen Verhandlungen in Venezuela fĂŒr das politische und soziale Zusammenleben erzielt wurden.
28. Wir beglĂŒckwĂŒnschen das venezolanische Volk zu dem ĂŒberwĂ€ltigenden Sieg des Gran Polo Patriotico bei den Regional- und Kommunalwahlen vom 21. November letzten Jahres.
29. Wir beglĂŒckwĂŒnschen und anerkennen das Volk von Nicaragua und die sandinistische Regierung von PrĂ€sident Daniel Ortega Saavedra fĂŒr den Sieg bei den jĂŒngsten Wahlen.
30. Wir gratulieren dem honduranischen Volk zu dem historischen und erfolgreichen Wahltag am Sonntag, den 28. November 2021, und zur Wahl der compañera Xiomara Castro, der ersten Frau, die zur PrÀsidentin der Republik Honduras gewÀhlt wurde.
31. Wir gratulieren dem Volk von St. Lucia erneut zu den erfolgreichen Wahlen vom 26. Juli 2021, aus denen die Saint Lucia Labour Party (SLP) unter der FĂŒhrung von Premierminister Philip J. Pierre auf friedliche und demokratische Weise als Sieger hervorging.
32. Wir begrĂŒĂŸen den Wiedereintritt von St. Lucia in ALBA-TCP.
33. Wir wĂŒrdigen die Arbeit des BĂŒndnisses wĂ€hrend der Geschehnisse in St. Vincent und den Grenadinen nach dem Ausbruch des Vulkans La SoufriĂšre.
34. Wir bekrÀftigen unsere Ablehnung der Ermordung von PrÀsident Jovenel Moïse am 7. Juli 2021 in Port-au-Prince.
35. Wir betonen, dass die Ergebnisse der COP26 nicht den Erwartungen der EntwicklungslÀnder entsprochen haben.
36. Wir betonen, dass der Klimawandel eine der grĂ¶ĂŸten Bedrohungen fĂŒr die Menschheit darstellt, wobei Lateinamerika und die Karibik zu den Gebieten auf der Erde gehören, die am stĂ€rksten von den negativen Auswirkungen des Klimawandels betroffen sind.
37. Wir heben die Rolle von Kindern und Jugendlichen hervor, da sie einen wertvollen und innovativen Einfluss auf den Klimaschutz haben und die Entwicklung von Lösungen zur Anpassung und AbschwÀchung des Klimawandels fördern.
38. Wir bekrĂ€ftigen unser Engagement fĂŒr die Anerkennung und Förderung der unumstĂ¶ĂŸlichen Rechte von Mutter Erde und ihrer Wechselbeziehung mit den Menschen im Einklang mit der Natur.
39. Wir bekunden unser Engagement fĂŒr den Schutz und die Förderung der lateinamerikanischen und karibischen Kultur und der IdentitĂ€t der Völker der Region.
40. Wir verurteilen die Kriminalisierung der irregulĂ€ren Migration, alle Formen von Rassismus, Rassendiskriminierung, Fremdenfeindlichkeit, Hassreden und andere damit zusammenhĂ€ngende Formen der Diskriminierung und Intoleranz gegenĂŒber Migranten.
41. Wir verpflichten uns, die Menschenrechte von Migranten zu schĂŒtzen und umfassende regionale BemĂŒhungen zur StĂ€rkung einer wirksamen Migrationssteuerung zu fördern.
42. Wir begrĂŒĂŸen die Förderung kooperativer Beziehungen von ALBA-TCP mit anderen Integrationsmechanismen, außerregionalen LĂ€ndern und internationalen Organisationen unter Beachtung der GrundsĂ€tze der Achtung und der Nichteinmischung in interne Angelegenheiten.
43. Wir heben die Arbeit zur Wiederbelebung von ALBA-TCP und seiner Aktionen fĂŒr Frieden, Demokratie, StabilitĂ€t und das Wohlergehen der Völker Unseres Amerikas hervor.
44. Wir billigen den ALBA-TCP-Arbeitsplan 2022 fĂŒr die Zeit nach der Pandemie und beauftragen das ALBA-TCP-Exekutivsekretariat mit der Weiterverfolgung, Konsultation und Einhaltung des Plans zum Nutzen der StĂ€rkung des BĂŒndnisses.

Havanna, 14. Dezember 2021 (AuszĂŒge aus der AbschlusserklĂ€rung des XX. Gipfeltreffens der Bolivarischen Allianz fĂŒr die Völker Amerikas - Handelsabkommen der Völker).


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