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 <title>Weltanschauung</title>
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 <updated>1970-01-01T00:00:00+00:00</updated>
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  <name>redaktion@secarts.org (secarts.org Redaktion)</name>
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  <title>Kanonendonner aus Petrograd</title>
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  <updated>2017-11-03T06:30:01+00:00</updated>
  <summary>Revolution? Noch lange nicht vorbei: China ist Erbe des Roten Oktober: Die Deutsche Telekom setzt auf die Zukunft. Im September dieses Jahres gab der Konzern bekannt, in einem Feldversuch die Ãbertragungstechnik nach dem neuen Mobilfunkstandard Â»5GÂ« in Berlin testen zu wollen â damit kÃ¶nnen mehr als zwei Gigabit pro Sekunde Ã¼bertragen werden: Â»Im Wirkbetrieb, also regulÃ¤r und nicht im LaborÂ«, teilte Claudia Nemat, Vorstand fÃ¼r Technologie und Innovation der Telekom, mit. Â»Wir nutzen Huawei-5G-New-Radio-Technik.Â«&lt;br&gt;&lt;br&gt;Das Knowhow stammt also von einem chinesischen Anbieter. Es ist dieselbe Firma, vor der ein Ausschuss des US-Kongresses 2012 warnte: Huawei kÃ¶nne die nationale Sicherheit der USA gefÃ¤hrden und Spionage betreiben, das Unternehmen sei Â»von der chinesischen Regierung beeinflusstÂ«. Huawei, das sich in privatem Besitz befindet, bestreitet solche VorwÃ¼rfe. Nun also kÃ¶nnte der NetzwerkausrÃ¼ster die Mobilfunk-Infrastruktur der deutschen Hauptstadt umkrempeln.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Das Land, dessen fortschrittliche Tech</summary>
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  <title>Gegen Spaltung und nationalistische Hetze!</title>
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  <updated>2017-03-18T13:00:01+00:00</updated>
  <summary>SolidaritÃ¤t mit den deutsch-tÃ¼rkischen Kollegen!: Wir leben in gefÃ¤hrlichen Zeiten, die WidersprÃ¼che zwischen den imperialistischen MÃ¤chten spitzen sich erheblich zu. Nach der Konterrevolution in den sozialistischen Staaten des Warschauer Vertrages gerÃ¤t der Imperialismus in eine neue, aggressivere Phase. Die NATO, die beginnend mit den Irak-Krieg eine Krise erlebt, schlittert unter dem neuen US-PrÃ¤sidenten Donald Trump in einen verschÃ¤rften Konflikt zwischen den in ihr zusammengefassten MÃ¤chten. Von US-Seite wurde das BÃ¼ndnis in letzter Zeit teilweise ganz in Frage gestellt, in Deutschland lÃ¤sst die Bourgeoisie ihre Feuilletons und Politikspalten ihrer BlÃ¤tter mit Debatten um &quot;die deutsche Bombe&quot; fÃ¼llen. Die EU erlebt spÃ¤testens seit dem sogenannten Brexit ebenfalls eine existentielle Krise, doch bereits ihr Umgang mit den sÃ¼dosteuropÃ¤ischen Staaten, abschÃ¤tzig &quot;PIGS&quot; (Portugal, Italien, Griechenland und Spanien) genannt, offenbarte tiefe UngleichmÃ¤Ãigkeiten innerhalb dieser &quot;Union&quot;. Von weni</summary>
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  <title>Widersprüche unter Linken -  und  ihre Überwindung</title>
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  <updated>2016-08-14T07:30:01+00:00</updated>
  <summary>[ III ] Antisemitismus und Antiislamismus: &lt;big&gt;&lt;b&gt;Antisemitismus und Antiislamismus in verschiedenen Klassen und Schichten &lt;/b&gt;&lt;/big&gt;&lt;br&gt;&lt;b&gt;- Monopolbourgeoise:&lt;/b&gt; &lt;br&gt;&lt;br&gt;FÃ¼r die Monopolbourgeoisie dient der Antisemitismus als ideologische Waffe und letztendlich auch als materielle Kriegswaffe gegen die imperialistischen Konkurrenten (v. a. USA), und gegen die Arbeiterklasse (in welcher Form, das hÃ¤ngt davon ab, wie sich die Arbeiterbewegung im Land und international entwickelt. Unter dem Hitlerfaschismus galt die Sowjetunion â berechtigterweise â als VerkÃ¶rperung der internationalen Arbeiterklasse). Es geht nicht darum, ob einzelne Monopolkapitalisten Antisemiten sind, sie sind Charaktermasken, der Antisemitismus entspricht in bestimmten historischen Situationen (v.a. in der Situation der Zuspitzung der zwischenimperialistischen WidersprÃ¼che) ihrem Klasseninteresse.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Die veralteten Rituale des Islam passen nicht in die moderne Produktion. Insofern nÃ¼tzt der Antiislamismus der Monopolb</summary>
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  <title>Wie halten wir es mit der Religion?</title>
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  <updated>2016-08-07T07:30:01+00:00</updated>
  <summary>[ II ] Antisemitismus und Antiislamismus: Wie geht eigentlich ein sozialistischer Staat mit Religion um? Religion ist Opium des Volkes (das ist die Formulierung von Marx â hier liegt die Betonung auf dem Reflex auf das Elend, auf dem Fusel, mit dem das Volks sich betÃ¤ubt) und Opium fÃ¼rs Volk â da geht es um die Religion als Herrschaftsinstrument (Lenin hat beide Formulierungen, je nachdem was er betonen wollte, verwendet). Zu erkÃ¤mpfen bzw. zu verteidigen ist im Kapitalismus und im Sozialismus die Religionsfreiheit. Das bedeutet: Die Religion wird zur Privatsache â strikte Trennung von Staat und Kirche. keine Privilegien fÃ¼r den Klerus â das Kirchenrecht, das zusÃ¤tzlich zum bÃ¼rgerlichen Recht besteht, wird abgeschafft. Kein Verbot von Religionen, wer reaktionÃ¤re und konterrevolutionÃ¤re Arbeit tut, wird bestraft und verfolgt, egal ob er religiÃ¶s ist oder nicht. Recht auf Religionslosigkeit. Kinder werden in der Schule nicht mehr religiÃ¶s erzogen, auch sollen Inhaber von religiÃ¶sen Ãm</summary>
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  <title>Unterschiede und Gemeinsamkeiten</title>
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  <updated>2016-07-31T07:15:01+00:00</updated>
  <summary>[ I ] Antisemitismus und Antiislamismus: Der AnÂ­tiÂ­isÂ­laÂ­misÂ­mus sei der AnÂ­tiÂ­seÂ­miÂ­tisÂ­mus der heuÂ­tiÂ­gen Zeit, der AnÂ­tiÂ­isÂ­laÂ­misÂ­mus erÂ­setÂ­ze den AnÂ­tiÂ­seÂ­miÂ­tisÂ­mus. DieÂ­se AnÂ­sicht beÂ­kommt man seit eiÂ­niÂ­gen JahÂ­ren hÃ¤ufig zu hÃ¶ren. AnÂ­tiÂ­isÂ­laÂ­misÂ­mus soll also im GrunÂ­de das GleiÂ­che sein wie AnÂ­tiÂ­seÂ­miÂ­tisÂ­mus? Wir sind dieÂ­ser AnÂ­sicht nicht. Und wir halÂ­ten sie fÃ¼r gefÃ¤hrÂ­lich, weil sie die GeÂ­fahr des AnÂ­tiÂ­seÂ­miÂ­tisÂ­mus unÂ­terschÃ¤tzt. Aber zunÃ¤chst wolÂ­len wir mal festÂ­stelÂ­len, wie es zu dieÂ­ser AnÂ­schauÂ­ung kommt, und worÂ­in tatsÃ¤chlich die GeÂ­meinÂ­samÂ­keit zwiÂ­schen AnÂ­tiÂ­seÂ­miÂ­tisÂ­mus und AnÂ­tiÂ­isÂ­laÂ­misÂ­mus beÂ­steht.&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;big&gt;&lt;b&gt;Gemeinsamkeit â Rassismus&lt;/b&gt;&lt;/big&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;JeÂ­der, der sich mit der GeÂ­schichÂ­te des deutÂ­schen FaÂ­schisÂ­mus beschÃ¤ftigt hat und nun den Text des bayeÂ­riÂ­schen EntÂ­wurfs zu eiÂ­nem InÂ­teÂ­graÂ­tiÂ­onsÂ­geÂ­setz1 liest, wird sich mit ErÂ­schreÂ­ck</summary>
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  <title>Am deutschen Wesen...</title>
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  <updated>2016-04-03T19:45:01+00:00</updated>
  <summary>...mag die Welt genesen? Von neuen Partnerschaften auf Zeit: Regierung und Leitmedien rufen zum Schutz der syrischen ZivilbevÃ¶lkerung und der FlÃ¼chtlinge im Mittelmeer auf. Sowohl in Deutschland, als auch in der TÃ¼rkei. Was ist dran an dieser Trendwende? Hat sich die Bundesregierung wirklich uneigennÃ¼tzig das Wohl der FlÃ¼chtlinge und der syrischen BevÃ¶lkerung auf die Fahnen geschrieben? &lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;b&gt;&lt;big&gt;Von wegen FlÃ¼chtlingswohl&lt;/big&gt; &lt;/b&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;âWir kÃ¶nnen unsere Tore nach Griechenland und Bulgarien jederzeit Ã¶ffnen und die FlÃ¼chtlinge in Busse setzen.â sagt Staatschef Erdogan am Rande des letzten G20-Gipfels. Die EU verhandelte mit ihm Ã¼ber Zahlungen an die TÃ¼rkei, damit diese die FlÃ¼chtlinge an der Weiterreise hindere. Man einigte sich auf 3 Milliarden Euro.&lt;br&gt;&lt;br&gt;FÃ¼rsorge um Menschen, die vor Krieg, Hunger und Not fliehen sieht anders aus. Doch hier wird Politik im Sinne der Herrschenden gemacht. Innerhalb der EU ist die Vorherrschaft der Kanzlerin geschwÃ¤cht. Die âFlÃ¼chtlingskriseâ und die T</summary>
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  <title>Kapitalismus, Rassismus, Sexismus und Krieg</title>
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  <updated>2016-02-03T06:30:01+00:00</updated>
  <summary>Ãberlegungen und Schlussfolgerungen zu den Ereignissen in der KÃ¶lner Neujahrsnacht: Je lÃ¤nger die Ereignisse von KÃ¶ln zurÃ¼ckliegen, desto mehr Menschen gehen davon aus, gesichertes Wissen Ã¼ber die VorgÃ¤nge zu haben, und desto weniger sicher ist unbefangenen BeobachterInnen, was dort wirklich geschehen ist. Sicher ist nur eins: es gibt einen anschwellenden rassistischen Hassgesang derer, die meinen, sich nun keinerlei ZurÃ¼ckhaltung mehr auferlegen zu mÃ¼ssen. Die Stichworte dazu kamen, kommen von Oben. So etwas geschieht nicht zum ersten Mal. Wir sollten auf Ã¶ffentlicher und unabhÃ¤ngiger PrÃ¼fung der Ereignisse bestehen.&lt;br&gt;&lt;br&gt;In der Neujahrsnacht sind vor dem KÃ¶lner Hauptbahnhof und am Dom unbekannt viele Menschen von meist mÃ¤nnlichen Jugendlichen und Erwachsenen mit Silvesterfeuerwerk und BÃ¶llern beschossen worden. Es kam zu Anrempelungen, Schubsereien, DiebstÃ¤hlen, Raub. Es sollen sich Gruppen von Angreifern um Attackierte herum gebildet und sie gemeinsam belÃ¤stigt haben. Dabei kam es nach Berichten auch zu kÃ¶rperlichen Angrif</summary>
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  <title>Vernunft und Klarheit</title>
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  <updated>2015-06-06T13:40:01+00:00</updated>
  <summary>Wohin steuert die Friedensbewegung? Eine Replik auf Andreas Wehr: &lt;i&gt;&lt;u&gt;Vorbemerkung der Redaktion: &lt;/u&gt;&lt;br&gt;Der folgende Artikel bezieht sich auf einen Text von Andreas Wehr, der auf Theorie und Praxis verÃ¶ffentlicht wurde. Der Beitrag von Wehr ist hier abrufbar. &lt;/i&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Andreas Wehr hat den am 21.3. in der jungen Welt erschienenen Artikel Â»Formierte GegenaufklÃ¤rungÂ« von Sebastian Carlens einer Kritik unterzogen1. Aus ihr geht hervor, dass Wehr nicht im Detail sondern im Grundsatz im Widerspruch zu den dort vorgetragenen Positionen steht. Seine Intervention erfolgt aus Â»Sorge um den weiteren Weg der ZeitungÂ«. An der Kritik fÃ¤llt nun allgemein auf, dass in ihr erstens nur ein bestimmter Teil der Au</summary>
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  <title>Formierte Gegenaufklärung</title>
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  <updated>2015-03-21T11:30:01+00:00</updated>
  <summary>BÃ¼rgerliche Mobilmachung: Niedergang der Linkspartei hinterlÃ¤sst Leerstellen: Vor zehn Jahren erlebte die BRD etwas bis dahin fÃ¼r schwer mÃ¶glich Gehaltenes. Die SPD, die staatlich und gewerkschaftlich verankerte deutsche Sozialdemokratie, bekam tatsÃ¤chlich ernstzunehmende Konkurrenz von links. Es war ausgerechnet ihr ehemaliger Vorsitzender Oskar Lafontaine, der der neuen bundesweiten Linken, die 2005 aus PDS und WASG entstand, Gesicht und Stimme gab. Damals sprach Lafontaine auf der Rosa-Luxemburg-Konferenz der jungen Welt von den Â»roten HaltelinienÂ« seiner Partei, den Grenzen nach rechts, also zur SPD: nein zu Hartz IV und Agenda 2010, zur dauerhaften sozialen Ausgrenzung von Millionen Mittellosen; nein zu deutschen MilitÃ¤reinsÃ¤tzen im Ausland.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Heute, 2015, hat sich die Lage grundlegend verÃ¤ndert. Die Linke ist aus den westdeutschen Landtagen Ã¼berwiegend verdrÃ¤ngt, stellt dafÃ¼r mit Bodo Ramelow in ThÃ¼ringen aber ihren ersten MinisterprÃ¤sidenten im Osten. Die Rechtsopportunisten in der Partei, die ein Unterlaufen ebe</summary>
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  <title>Eine deutsche Schrift, die Chinas Schicksal veränderte</title>
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  <updated>2015-01-23T07:00:01+00:00</updated>
  <summary>Die Verbreitung des &quot;Manifests der Kommunistischen Partei&quot; in der Welt: Am 29. November 2014 wurde in Beijing die Fachausstellung âDie Verbreitung des Manifests der Kommunistischen Partei in der Weltâ, die vom Redaktions- und ÃbersetzungsbÃ¼ro beim ZK der KP Chinas und dem Wuppertaler Historischen Zentrum mit Engels-Haus gemeinsam veranstaltet wird, im AmtsgebÃ¤ude des Redaktions- und ÃbersetzungsbÃ¼ros feierlich erÃ¶ffnet. Es ist die weltweit grÃ¶Ãte Ausstellung dieses historischen Dokuments, was die Zahl der gezeigten Ausgaben sowie der verschiedenen Sprachenausgaben angeht. In der Ausstellung werden nun die gesammelten StÃ¼cke beider Seiten zusammengefÃ¼hrt. Sie beziehen sich auf mehr als 100 Sprachen und beinhalten Ã¼ber 300 Ausgaben sowie mehr als 400 BÃ¼cher. Besonderes wertvoll sind die vier kostbaren Handschriften von Karl Marx und Friedrich Engels, drei davon werden erstmals der Ãffentlichkeit prÃ¤sentiert: Erstens Engelsâ Brief vom 25. September 1872 an ein Mitglied der Pariser Kommune, Benjamin-Constant Le Mous</summary>
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  <title>Solidarität statt Äquidistanz</title>
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  <updated>2015-01-15T11:00:01+00:00</updated>
  <summary>Distanzierung von Russland heisst UnterstÃ¼tzung des eigenen Imperialismus: Ãquidistanz ist ein Schlagwort, das beÂ­nutzt wird, um die eigene UntÃ¤tigkeit zu rechtfertigen. Es charakterisiert ein Verhalten, bei dem man â vor allem im Ukraine-Konflikt â zu Putin und RussÂ­land den âgleichen Abstandâ hÃ¤lt wie zu Deutschland und den USA, eine Macht sei so âschlimmâ wie die andere. EigentÂ­lich Jacke wie Hose, wir machen nix. Und wenn wir was machen, dann forÂ­dern wir von allen Parteien, dass sie endlich Frieden halten sollen. Und wenn sie nicht auf uns hÃ¶ren, sind wir verstimmt.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Diese Darstellung ist insofern Ã¼berÂ­trieben, als es durchaus KrÃ¤fte gibt, die wenigstens den Putsch in Kiew und seiÂ­ne UnterstÃ¼tzung durch den deutschen Imperialismus und die unsÃ¤gliche Hetze gegen Russland bekÃ¤mpfen. Dies ist als BÃ¼ndnisplattform auch vertretbar und geeignet. Der Geschmack wird aber dann bitter, wenn man darauf besteht â in anbiedernder Weise an die Herren hierzulande â sich auch von Russland zu distanzieren und</summary>
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  <title>Distanzierung überwinden!</title>
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  <updated>2014-10-19T11:00:01+00:00</updated>
  <summary>Im Kampf um die Ukraine steht Russland an der Seite des Antifaschismus: Trotz der antirussischen medialen Dauerbeschallung lehnen grÃ¶Ãere Teile der BevÃ¶lkerung in Deutschland das Vorgehen von NATO, EU und Bundesregierung ab. Dennoch gelingt es kaum, Proteste gegen den Krieg zu organisieren und die skandalÃ¶se Zusammenarbeit des Westens mit den ukrainischen Nazibanden Ã¶ffentlich anzuprangern. Angesichts erfolgreicher Mobilisierungen gegen NaziaufmÃ¤rsche, der OstermÃ¤rsche mit tausenden Teilnehmern oder auch der jÃ¼ngsten Gaza-SolidaritÃ¤tsdemos ist es zunÃ¤chst schwer verstÃ¤ndlich, warum zur Ukraine weitgehend Schweigen herrscht.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Die Ursache ist nicht allgemeine Hilflosigkeit angesichts der schrecklichen Ereignisse wie in Odessa, Kiew und dem Terror des Kiewer Regimes in der Ostukraine. Auch fehlende oder falsche Informationen in den bÃ¼rgerlichen Medien kÃ¶nnen als ErklÃ¤rung nicht herhalten. TatsÃ¤chlich sind es divergierende Bewertungen der Ursache des Konflikts, die zu gegensÃ¤tzlichen Praxisorientierungen im Ukrain</summary>
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  <title>Der Ukraine-Konflikt als Epochenzäsur</title>
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  <updated>2014-09-09T18:20:01+00:00</updated>
  <summary>Aggression gegen Russland und Eskalation zwischenimperialistischer WidersprÃ¼che: Das Sperrfeuer der Desinformation, mit dem hiesige Medien in den letzten Wochen und Monaten den Denkapparat der Leute belegt haben, hat die UrsprÃ¼nge des gegenwÃ¤rtigen Ukrainekonflikts vergessen gemacht â ganz zu schweigen davon, in welchen historischen und weltpolitischen Kontext die Angelegenheit angemessen einzuordnen wÃ¤re. &lt;br&gt;&lt;br&gt;Auch in unseren Reihen, unter in Deutschland wirkenden Kommunisten, in der (verbliebenen) Friedensbewegung, in linken JugendverbÃ¤nden hat die Eskalation des Konfliktes, der sich mittlerweile direkt gegen die Russische FÃ¶deration richtet, Diskussionen ausgelÃ¶st. Gestritten wird um nicht weniger als den Hauptwiderspruch der Epoche. Geht es um âKrieg oder Friedenâ, wie dies in den 80er Jahren, freilich unter komplett anderen Voraussetzungen unter der Existenz der UdSSR, schon einmal ertÃ¶nte? Oder geht es um einen Kampf âFaschismus â Antifaschismusâ im WeltmaÃstab? Sind die USA der Aggressor, ist es Russland? All d</summary>
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  <title>Die Friedensillusion heute</title>
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  <updated>2014-08-25T05:00:01+00:00</updated>
  <summary>[ II ] Vom &quot;Ultraimperialismus&quot; zum &quot;globalen Kapitalismus&quot;: Kann es einen Weltkrieg in der heutigen Zeit noch geben? Einen dritten Weltkrieg, einen Krieg zwischen imperialistischen LÃ¤ndern? &lt;i&gt;- Referat von Erika Wehling-Pangerl, Kommunistische Arbeiterzeitung. Gehalten auf der V. Konferenz &quot;Der Hauptfeind steht im eigenen Land&quot;, GÃ¶ttingen, Mai 2013.&lt;/i&gt; [ gehe zu Teil I ] &lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Die &lt;b&gt;Ultraimperialismus-Theorie&lt;/b&gt; wird unter diesem Namen heute von niemandem von Bedeutung vertreten â sie ist in Verruf geraten. Aber sie hat â insbesondere seit der Niederlage des Sozialismus in Europa und der Einverleibung der DDR â Nachfolger in verschiedensten Variationen, sowohl aus der Feder bÃ¼rgerlicher und kleinbÃ¼rgerlicher Autoren als auch von Vertretern der Arbeiterbewegung. Die Schlagworte heiÃen Â»GlobalisierungÂ«, Â»globaler KapitalismusÂ«, Â»kollektiver ImperialismusÂ«, die Â»transnationalen KonzerneÂ« haben angeblich eine neue Dimension de</summary>
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  <title>Ein Weltkrieg - in heutiger Zeit?</title>
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  <updated>2014-08-18T05:00:01+00:00</updated>
  <summary>[ I ] Vom &quot;Ultraimperialismus&quot; zum &quot;globalen Kapitalismus&quot;: Kann es einen Weltkrieg in der heutigen Zeit noch geben? Einen dritten Weltkrieg, einen Krieg zwischen imperialistischen LÃ¤ndern? &lt;i&gt;- Referat von Erika Wehling-Pangerl, Kommunistische Arbeiterzeitung. Gehalten auf der V. Konferenz &quot;Der Hauptfeind steht im eigenen Land&quot;, GÃ¶ttingen, Mai 2013.&lt;/i&gt; [ gehe zu Teil II ] &lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;big&gt;&lt;b&gt;Was ist Ã¼berhaupt Imperialismus? &lt;/b&gt;&lt;/big&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Lenin gab eine Â»Definition des ImperialismusÂ«: Â»1. Konzentration der Produktion und des Kapitals, die eine so hohe Entwicklungsstufe erreicht hat, daÃ sie Monopole schafft, die im Wirtschaftsleben die entscheidende Rolle spielen; 2. Verschmelzung des Bankkapitals mit dem Industriekapital und Entstehung einer Finanzoligarchie auf der Basis dieses âºFinanzkapitalsâ¹; 3. der Kapitalexport, zum Unterschied vom Warenexport, gewinnt besonders wichtige Bedeutung; 4. es bilden sich internationale monopolistische Ka</summary>
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  <title>Krieg und Frieden im Imperialismus</title>
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  <updated>2014-08-14T18:00:01+00:00</updated>
  <summary>Dokumentation: Debatte um einen Artikel vom News-Portal der DKP: &lt;i&gt;Im Folgenden dokumentieren wir zwei Texte aus einer laufenden Debatte. Die Wiedergabe des (auch auf secarts.org erschienenen) Artikels &quot;Die Friedensillusion â Vom âUltraimperialismusâ zum âglobalen Kapitalismusâ&quot; auf dem Nachrichtenportal der DKP (news.dkp.de) hat zu einer Auseinandersetzung um Inhalte des Artikels in und mit der Deutschen Kommunistischen Partei gefÃ¼hrt. Das Sekretariat des Parteivorstands der DKP hat daraufhin beschlossen, den Artikel vom News-Portal zu entfernen. Wir dokumentieren im Folgenden 1.) einen Beitrag, in dem auf die VorwÃ¼rfe gegen den Artikel eingegangen wird und 2.) die &lt;b&gt;ErklÃ¤rung des Sekretariats des P</summary>
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  <title>Kommunikationssteinzeit ist keine Alternative</title>
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  <updated>2013-10-10T18:15:01+00:00</updated>
  <summary>Imperialistische Konkurrenz im digitalen Verkehr: &lt;b&gt;Ist sichere Kommunikation Ã¼berhaupt noch mÃ¶glich? Seit den EnthÃ¼llungen des Â»WhistleblowersÂ« Edward Snowden wissen wir, wie umfassend der digitale Datenverkehr weltweit Ã¼berwacht wird.&lt;/b&gt; &lt;br&gt;&lt;br&gt;Snowden, einstiger externer Mitarbeiter des US-Nachrichtendienstes NSA, hatte wÃ¤hrend seiner Flucht aus den USA, die ihn Ã¼ber Hongkong bis nach RuÃland fÃ¼hren sollte, Details zu den groÃangelegten Ãberwachungsaktionen nicht nur der US-amerikanischen, sondern auch der britischen Dienste bekannt gemacht. Â»Soziale NetzwerkeÂ« wie Facebook, aber auch Anbieter von Â»Cloud-StorageÂ«, also internetbasierten SpeichermÃ¶glichkeiten, werden direkt, Ã¼ber Schnittstellen zu den Diensten, Â»abgeschÃ¶pftÂ«. Aber auch die gesamte digital Ã¼bertragene Kommunikation, von der nur ein Teil das Â»world wide webÂ« darstellt, wird groÃflÃ¤chig mitgeschnitten: Der britische Dienst GCHQ scheint sich darauf spezialisiert zu haben, wahllos alle digital Ã¼bermittelten Daten an </summary>
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  <title>\&quot;Für ein egalitäres Europa\&quot;?</title>
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  <updated>2013-09-25T13:00:01+00:00</updated>
  <summary>Utopia 2013 statt revolutionÃ¤rem Umbruch: Eine Gruppe um Karl Heinz Roth und den griechischen Autor Zissis Papadimitriou hat einen Aufruf ins Netz gestellt âDie Katastrophe verhindern â Aufruf fÃ¼r ein egalitÃ¤res Europaâ, der um Unterzeichner wirbt (jW 30. Mai 2013). Ehrlicher hÃ¤tten die Autoren ihren Aufruf âWie lÃ¤sst sich der revolutionÃ¤re Bruch verhindern? â Aufruf fÃ¼r eine Utopieâ getitelt. &lt;br&gt;&lt;br&gt;Der Analyseteil beschrÃ¤nkt sich weitgehend auf die Krisenstrukturen in der Geldpolitik. Die Krise als Ãberproduktions- und Ãberakkumulationskrise und somit eingebettet in den Widerspruch zwischen Lohnarbeit und Kapital berÃ¼hren die Autoren, wohlwollend betrachtet, nur marginal. Ohne den Bezug zur materiellen Basis der Produktion auch nur zu nennen, betonen sie, die âÃra des sozialen Keynesianismusâ sei âdurch eine marktradikale Strategie der Lohnsenkungen, des Sozialabbaus und der Privatisierung der Ã¶ffentlichen GÃ¼ter abgelÃ¶stâ worden. âDie Zahlungsbilanzenâ seien â</summary>
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  <title>Antiimperialismus: Solidarität, auch mit Reaktionären?</title>
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  <updated>2013-06-09T14:00:01+00:00</updated>
  <summary>Beitrag von Sepp Aigner fÃ¼r &quot;Theorie und Praxis&quot;: Als nach dem II. Weltkrieg eine Welle antiimperialistischer Befreiungsbewegungen die Reste des alten Kolonialsystems wegfegte, war in der westeuropÃ¤ischen Linken die SolidaritÃ¤t mit diesen Bewegungen ziemlich unumstritten. Keine Frage, dass die Befreiung der afrikanischen Kolonien, der Kampf gegen das sÃ¼dafrikanische Apartheidregime, gegen die franzÃ¶sische, dann US-Besatzung in Indochina und gegen die Dominanz der USA in Lateinamerika legitim und zu unterstÃ¼tzen war.&lt;br&gt;Der Offensive des Antiimperialismus folgte eine Gegenoffensive des Imperialismus â eine Phase, von der noch kein Ende abzusehen ist. Viele formal unabhÃ¤ngig gewordene Staaten werden unter neokoloniale AbhÃ¤ngigkeit gezwungen. Fortschrittliche Regimes in Lateinamerika, Afrika und Asien, die sich zum Teil einen nicht-kapitalistischen Entwicklungsweg zum Sozialismus auf die Fahnen geschrieben hatten, wurden liquidiert, und die heute existierenden werden mit allen Mitteln, Krieg eingeschloss</summary>
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