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Wir dokumentieren folgendes Schreiben der Kommunistischen Jugend √Ėsterreichs (KJ√Ė) und des Kommunistischen Studierendenverbandes √Ėsterreichs (KSV) zur Solidarit√§t mit der Kommunistischen Partei Polens (KPP), dem wir uns anschlie√üen m√∂chten.
secarts.org Redaktion.



Liebe Genossinnen und Genossen,

wir √ľbermitteln den polnischen KommunistInnen und ihrer Partei, der KPP, solidarische Gr√ľ√üe aller jungen √∂sterreichischen KommunistInnen. Gemeinsam k√§mpfen wir gegen den von der Europ√§ischen Union und ihrer nationalen Regierungen propagierten Antikommunismus und die F√§lschung der Geschichte. Wir unterst√ľtzen euren Kampf gegen die Repression und Kriminalisierung von KommunistInnen in Polen.

Wir verurteilen die Propaganda der polnischen Regierung und beiden polnischen Kammern des Parlamentes √ľber die Gleichsetzung von Faschismus und Sozialismus-Kommunismus im Namen der verbrecherischen Totalitarismus-Doktrin. Wir verurteilen die momentan laufende Vorbereitung eines Gesetzes zum Verbot kommunistischer Politik in Polen.

10 Jahre nach dem Verbot kommunistischer Symbole wird ein neuer Anlauf unternommen die Geschichte zu fälschen und die Zeit der faschistischen Besatzung von 1939 bis 1945 mit der Zeit des sozialistischen Volksrepublik Polens 1944-1989 gleichzusetzen. Dies bedeutet immer eine Rehabilitierung des Faschismus.

Es ist eine Tatsache, dass das faschistische deutsche Besatzungsregime 1939-45 ein Terrorsystem errichtete, dem sechs Millionen PolInnen ¬Ė KatholikInnen, J√ľdInnen, antifaschistische Widerstandsk√§mpferInnen und KommunistInnen ¬Ė zum Opfer fielen. Weitere Millionen starben in den von den Faschisten auf polnischen Territorium errichteten Konzentrationslagern.

Dieses System wurde vom polnischen, j√ľdischen und kommunistischen Widerstand bek√§mpft und gemeinsam mit der Roten Armee gest√ľrzt. Es waren die M√§nner und Frauen des Widerstandes und der Roten Armee, der Sowjetunion, die den Faschismus st√ľrzten und Polen und Europa von seiner Terrorherrschaft befreiten.

Dieses Gesetz soll diejenigen, die dieses Regime errichteten mit jenen gleichsetzen, die es zu Fall brachten. Das ist √§u√üert unmoralisch und widerspricht jeder historischen Wahrheit. Unterdr√ľcker und Befreier k√∂nnen niemals gleichgesetzt werden und wer dies tut, stellt sich letztlich an die Seite der Unterdr√ľcker. Letztlich dient es der Kriminalisierung und Unterdr√ľckung der polnischen KommunistInnen und der Kommunistischen Partei Polens.

Wir verurteilen die fortgesetzten Angriffe auf die KommunistInnen und ihre Partei, die Kommunistische Partei Polens. Der Kampf f√ľr eine Welt ohne Krieg und Imperialismus, f√ľr eine Welt ohne Ausbeutung des Menschen durch den Menschen, f√ľr den Sozialismus-Kommunismus ist kein Verbrechen.

Wir protestieren gegen die Verfolgung der Kommunistischen Partei Polens, die die Geschichte des antifaschistischen Befreiungskampfes in sich tr√§gt und f√ľr eine marxistische Weltanschauung, die soziale Befreiung und internationale V√∂lkerfreundschaft eintritt.

KJ√Ė

 


 
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  Kommentar zum Artikel von arktika:
Sonntag, 08.03.2020 - 18:46

Auf einer Kundgebung √ʬĬěSolidarit√ɬ§t mit der KP Polens!√ʬĬú am 2. M√ɬ§rz in Wien hat der Vorsitzende der PdA Tibor Zenker eine Rede gehalten, die ich hier dokumentiere: Schluss mit Geschichtsf√ɬ§lschung und Verfolgung in Polen! Seit f√ɬľnf Jahren stellt in Polen die PiS-Partei, vorgeblich f√ɬľr √ʬĬěRecht und Gerechtigkeit√ʬĬú eintretend, eine Alleinregierung, auf Grundlage einer absoluten Mandatsmehrheit im Sejm. Es ist hinl√ɬ§nglich bekannt, dass sie f√ɬľr eine rechtsreaktion√ɬ§re Politik steht, f√ɬľr einen autorit√ɬ§ren Kurs. Ausdruck dessen sind die Durchgriffe am Verfassungsgerichtshof, im Justizsystem, im √ɬ∂ffentlichen Rundfunk oder der Versuch, das Schwangerschaftsabbruchsrecht weiter zu versch√ɬ§rfen. Die Warschauer Regierung sucht zudem f√ɬ∂rmlich den Konflikt mit Russland und n√ɬľtzt hierf√ɬľr die NATO, die EU sowie die Unterst√ɬľtzung durch die USA, denn dies ist √ʬĬěStaatsraison√ʬĬú im heutigen Polen. Dar√ɬľber hinaus wird eine aktive Verf√ɬ§lschung der Geschichte betrieben, etwa in Bezug auf den Zweiten Weltkrieg und den Holocaust. Nat√ɬľrlich wurden in Polen immense Opfer unter der Herrschaft des deutschen Faschismus erlitten, f√ɬľr die niemand anderer die historische Verantwortung tr√ɬ§gt als das faschistische Deutschland. Aber der polnischen Regierung (und auch gro√ɬüen Teilen der Opposition) geht es um etwas anderes: Um die mythische Heiligsprechung des Polentums, bei gleichzeitiger Verschleierung polnischer Kollaboration und antisemitischer Gewalttaten durch Einheimische im besetzten Polen 1939-1945. Und dazu passt, dass auch der antifaschistische Widerstand durch polnische Kommunistinnen und Kommunisten geleugnet werden soll. Denn die Diffamierung des Sozialismus, der kommunistischen Bewegung und der Sowjetunion sind das eigentliche Ziel der Herrschenden, egal welche b√ɬľrgerliche Partei gerade die Regierung stellt. In plumper Form wird die uns√ɬ§gliche Totalitarismus-Doktrin aus der Mottenkiste geholt, die Faschismus und Sozialismus gleichsetzen m√ɬ∂chte: Die Befreiung Polens durch die Rote Armee der UdSSR sei eine Fortsetzung der Fremdherrschaft gewesen und die Schaffung der Volksrepublik Polen ein Verbrechen am polnischen Volk. Wer anderes behauptet, geh√ɬ∂rt nach Ansicht der polnischen Staatsmacht vor Gericht und ins Gef√ɬ§ngnis. Nat√ɬľrlich trifft dies vor allem die Kommunistische Partei Polens und ihre Aktivit√ɬ§ten, weshalb einigen ihrer Zeitungsredakteure nun abermals der Prozess gemacht werden soll. Mehr noch aber: Es geht inzwischen um die generelle Illegalisierung sozialistischen Gedankenguts, der marxistischen Weltanschauung und der revolution√ɬ§ren Arbeiterbewegung. Kapitalismus, chauvinistischer Nationalismus und radikaler Katholizismus, die in Polen eine heilige Dreifaltigkeit bilden, sollen verewigt werden, jede fortschrittliche, emanzipatorische, gar antikapitalistische Bewegung verunm√ɬ∂glicht. Deshalb soll die KPP schon heute, noch bevor sie entscheidende Aufkl√ɬ§rungserfolge unter der Bev√ɬ∂lkerung erreichen kann, von der Bildfl√ɬ§che verschwinden. Sie wird mit strafrechtlichen Mitteln verfolgt, die selbst jeder ohnedies heuchlerischen b√ɬľrgerlichen Rechtsstaatlichkeit, Presse- und Meinungsfreiheit spotten, und mit der antikommunistischen Gesetzes√ɬ§nderung vom letzten Jahr soll die KPP schlichtweg als Organisation verboten werden. Doch die Wahrheit l√ɬ§sst sich nicht verbieten. Der Kampf f√ɬľr Frieden, V√ɬ∂lkerfreundschaft, Frauenrechte und sozialen Fortschritt l√ɬ§sst sich nicht verbieten. Der wissenschaftliche Sozialismus l√ɬ§sst sich nicht verbieten. Gewiss, die kommunistische Bewegung kann man in die Illegalit√ɬ§t dr√ɬ§ngen √ʬĬď es w√ɬ§re nicht das erste Mal in der Geschichte √ʬĬď, und deshalb gilt unsere uneingeschr√ɬ§nkte geschwisterliche und internationalistische Solidarit√ɬ§t den polnischen Genossinnen und Genossen. Doch wir haben keinen Zweifel, dass die Wahrheit, die revolution√ɬ§re Arbeiterklasse und der Sozialismus auch in Polen siegen werden. Schluss mit Geschichtsf√ɬ§lschung und politischer Verfolgung in Polen! Solidarit√ɬ§t mit der Kommunistischen Partei Polens! F√ɬľr Frieden, V√ɬ∂lkerfreundschaft und Sozialismus! unter Link ...jetzt anmelden! oder auf RedGlobe unter Link ...jetzt anmelden!


  Kommentar zum Artikel von K. K√ɬ∂hler :
Samstag, 12.10.2019 - 23:03

Ja sehr wichtig! Solidarität mit der #KPP!


  Kommentar zum Artikel von FPeregrin:
Samstag, 13.07.2019 - 00:22

Hier die Solidarit√ɬ§ts-Erkl√ɬ§rung des RFB: Solidarit√ɬ§tserkl√ɬ§rung Liebe polnische Genossinnen und Genossen, liebe Freunde, die gegenw√ɬ§rtigen Klassenkampfbedingungen in Polen sind extrem schwierig. Sie sind vielleicht die Schwierigsten in ganz Europa. Dazu z√ɬ§hlt vor allem das Verbot kommunistischer/sozialistischer Symbolik, √ɬĄu√ɬüerungen und Bet√ɬ§tigung. Der Sozialismus, der auch in Polen allen Menschen √ɬľber Jahrzehnte ein menschenw√ɬľrdiges Leben garantierte, wird heute mit dem barbarischen, menschenverachtenden Faschismus gleichgesetzt. Das √ɬľberaus reaktion√ɬ§re Regime des Klassenfeindes setzt seine Repressionsorgane ein, um alle progressiven Stimmen zu unterdr√ɬľcken. Genossinnen und Genossen werden f√ɬľr Ihr politisches Wirken vor Gericht gezerrt. W√ɬ§hrend Linke verfolgt werden, werden rechte paramilit√ɬ§rische Verb√ɬ§nde gebildet und gef√ɬ∂rdert. Trotz alledem haltet Ihr die Fahne der Arbeiterklasse in Polen hoch. Daf√ɬľr gilt Euch unser Dank und unsere Hochachtung. Das aggressive Agieren des Klassenfeindes kann nur eines bedeuten: Er hat auch heute gro√ɬüe Angst vor dem Gespenst Kommunismus. Daran √ɬ§ndert auch die aktuelle Schw√ɬ§che der progressiven Kr√ɬ§fte nichts. Hundertausende Polen waren und sind nach der Konterrevolution gezwungen, im Ausland ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Das kapitalistische System ist nicht in der Lage, ihnen ein vern√ɬľnftiges Auskommen in ihrer Heimat zu sichern. Die unsterbliche Befreiungstat der Roten Armee soll ausradiert werden. Stattdessen soll das Bild der russischen Bedrohung in die K√ɬ∂pfe gepflanzt werden. Dazu werden Denkm√ɬ§ler zerst√ɬ∂rt und Stra√ɬüen umbenannt. Das Regime in Warschau l√ɬ§dt den USA-Imperialismus ein, Milit√ɬ§rbasen auf dem Gebiet Polens zu er√ɬ∂ffnen und an die Grenzen Russlands vorzur√ɬľcken. Die Bev√ɬ∂lkerung Polens muss die Herren aus den USA dann auch noch aus eigener Tasche bezahlen. Im Falle einer Aggression gegen Russland werden sie die ersten Opfer eines russischen Verteidigungsschlages sein. Von Polen w√ɬľrde in diesem Fall wohl nichts √ɬľbrig bleiben. Das Gleiche gilt √ɬľbrigens auch f√ɬľr Deutschland. Angesichts dieser Tatsachen will die Reaktion jede positive Erinnerung an Volkspolen und den Sozialismus ausl√ɬ∂schen. Niemand soll auf die Idee kommen, im Sozialismus einen Ausweg aus der Barbarei des Kapitalismus zu suchen. Schon ein Engagement f√ɬľr den Frieden oder f√ɬľr gute Nachbarschaf mit Russland kann unter den aktuellen Bedingungen vom Repressionsapparat leicht kriminalisiert werden. Man muss dazu die Menschen, die sich daf√ɬľr einsetzen, nur in die "linke Ecke" r√ɬľcken. Noch ist es in Deutschland nicht verboten, mit linker Symbolik in die √ɬĖffentlichkeit zu gehen und linke Positionen √ɬ∂ffentlich zu vertreten. Insoweit sind die Kampfbedingungen hierzulande deutlich g√ɬľnstiger. Die Frage ist: Wie lange wird dies noch so sein? Wir sehen in Polen, wie schnell sich das √ɬ§ndern kann. Unsere Antwort kann nur sein: Wir m√ɬľssen unsere Zusammenarbeit weiter vertiefen und uns noch st√ɬ§rker gegenseitig unterst√ɬľtzen - ganz im Sinne des Proletarischen Internationalismus. Wir m√ɬľssen Strategien und Taktiken Entwickeln, mit denen wir auch unter erschwerten Bedingungen und sogar in der Illegalit√ɬ§t wirksam werden k√ɬ∂nnen. Wir m√ɬ∂chten Euch versichern: Der Revolution√ɬ§re Freundschaftsbund (RFB) steht fest an Eurer Seite. Die Kriminalisierung des wissenschaftlich begr√ɬľndeten Marxismus-Leninismus ist ein Versto√ɬü gegen die in der UN-Menschenrechtscharta garantierte Meinungsfreiheit und die Freiheit der Wissenschaft. Wir fordern: Auch die polnische Regierung hat sich an diese Normen zu halten. Die milit√ɬ§rische Bedrohung Russlands von polnischem Boden aus gef√ɬ§hrdet den Frieden. Wir fordern: Schluss mit der Bedrohung Russlands! Schluss mit der Stationierung ausl√ɬ§ndischer Streitkr√ɬ§fte in Polen! Liebe Genossinnen und Genossen, die im RFB organisierten Th√ɬ§lmann-Freunde werden nach Kr√ɬ§ften mit Euch k√ɬ§mpfen. √ā¬°No Pasar√ɬ°n! Mit revolution√ɬ§rem Gru√ɬü Rot Front! Eure Genossinnen und Genossen vom Revolution√ɬ§ren Freundschaftsbund - Ernst Th√ɬ§lmann und Kameraden (RFB) e.V. 5. Juli 2019


  Kommentar zum Artikel von juventud87:
Dienstag, 18.06.2019 - 23:20

Liebe Genossen, sehr wichtige Sache. Solidarität mit der KPP!