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unofficial world wide web avantgarde
05.02.2017, 14:27 Uhr
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mmp1994

• Nix neues: Antiamerikanismus in dt Medien Das aktuelle Cover des "Spiegel" schlägt hohe Wellen, ein kubanischer Künstler hat Donald Trump als IS-Schlächter mit der Freiheitsstatue als Opfer dargestellt...
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05.02.2017, 14:30 Uhr
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mmp1994

Nix neues: Antiamerikanismus in dt Medien Man müsste sich mal die Mühe machen und die ganzen früheren Cover durchsuchen. Ich erinnere mich nur an den Titel zu George W. Bush, die Hetze damals aus dem deutschen Blätterwald stand der jetzigen in nix nach.

Man vergisst das ja leicht, weil die Bürgerlichen sich von Fall zu Fall darstellen wie es ihnen gerade passt. Aber hier zerbricht nicht gerade eine gute transatlantische Freundschaft, sondern eine Fall-zu-Fall-Beziehung ist mal wieder in einer Krise. Mal sehen, ob die grundsätzlich anders wird als die vergangenen.
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05.02.2017, 17:00 Uhr
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smersch

Nix neues: Antiamerikanismus in dt Medien
"Man müsste sich mal die Mühe machen und die ganzen früheren Cover durchsuchen. "

Manche habe siche diese schon gemacht ;)
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05.02.2017, 19:42 Uhr
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teardown

Nix neues: Antiamerikanismus in dt Medien
Immer wieder amüsant wenn das "NATO-Blatt" Spiegel gegen seinen Herren schießt

Der gemeine deutsche Transatlantiker kriecht eben nicht in jeden US-Arsch.
05.02.2017, 20:29 Uhr
EDIT: smersch
05.02.2017, 20:30 Uhr
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smersch

Nix neues: Antiamerikanismus in dt Medien ich bin mir gerade nicht sicher wir ironisch du NATO-Blatt und Transatlantiker wirklich meinst...

Willst du vielleicht Farbe bekennen, damit ich dich im Zweifelsfalls zurechtklugscheißen kann?
07.02.2017, 17:19 Uhr
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teardown

Nix neues: Antiamerikanismus in dt Medien
Die Spiegel ist vom links-intellektuell-bürgerlichen Nachrichtenmagazin zu einer Art neoliberaler "NATO-Merkel-Establishment-Djihad-Postille" mutiert.

Und über den "gemeinen Transatlantiker" äußer ich mich lieber nicht, da dies mein Blutdruck nicht zuläßt
07.02.2017, 20:32 Uhr
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secarts

Nix neues: Antiamerikanismus in dt Medien @teardown:

Spiegel: das glaube ich nicht, das Blatt war, denke ich, eigentlich immer deutsch-national. Was natürlich nicht ausschließt, dass sich in bestimmten Situationen Gemeinsamkeiten mit anderen Kräften ergaben: am Anfang und in den Fünfzigern de facto ein enges Bündnis mit Altnazis, die allerdings antiamerikanisch eingestellt waren und zeitweise vielleicht ein neutrales Gesamtdeutschland favorisiert hätten. 1968 dann mit bürgerlichen Demokraten, aber (it's business) in erster Linie gegen die übermächtige Konkurrenz von Springer (zufällig sind die wieder transatlantisch drauf...) Und spätestens nach 1998 (Jugoslawienkrieg) hat sich das Blatt offenkundig und eindeutig deutschimperialistisch orientiert - mit Jubel nur für solche Kriege, an denen Deutschland beteiligt war, aber mit Häme gegen alles andere (auch gegen die US-Feldzüge im Irak und in Libyen). Die Titelbildcollagen mit antiamerikanischen Motiven sind nur die eine Seite, solche mit antichinesischen oder -russischen ließen sich genauso anfertigen. Es gibt kaum eine Woche ohne Spiegel-Titel, auf dem nicht irgendein Land zum Feind erklärt wird.

Gut erläutert hat das Otto Köhler (der früher selbst beim Spiegel war) in seiner Biographie Rudolf Augsteins. Der Spiegel-Chef hat all diese Wendungen übrigens auch persönlich jeweils mitvollzogen, ist dabei aber stets deutschnational geblieben. Zum Schluss dann so offen, dass beim Spiegel die Texte des Herausgebers vor Erscheinen verbal abgerüstet werden mussten...
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