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Konterrevolution in Venezuela?
  [5 pics,5 files] begonnen von FPeregrin am 21.01.2019  | 163 Antworten
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29.05.2019, 19:26 Uhr
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secarts

Veranstaltung "Hände weg von Venezuela" / 28.5. / Berlin Die "Welt" sprich von "mehr als 800" Gästen, mehr ist in dem - sicher spaßigen - Artikel von Broder hinter der Bezahlschranke leider nicht zu lesen...
800 war glaube ich die Bestuhlung des Humboldt-Saals in der Urania, die wurde nach meiner Wahrnehmung nicht überschritten. Aber es gibt natürlich immer come and go. So oder so: die Teilnehmerzahlen waren ein Erfolg, denke ich.

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31.05.2019, 11:09 Uhr
EDIT: juventud87
31.05.2019, 11:12 Uhr
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juventud87

Veranstaltung "Hände weg von Venezuela" / 28.5. / Berlin Hier der Bericht aus der heutigen jW zur Veranstaltung:
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Die Resolution, die auf der Veranstaltung verabschiedet wurde im Wortlaut:

"Venezuela wird angegriffen. Eine von den USA angeführte und von den meisten Staaten der Europäischen Union einschließlich Deutschland willig unterstützte Allianz hat sich den Sturz der vor gut einem Jahr demokratisch gewählten Regierung des Präsidenten Nicolás Maduro zum Ziel gesetzt. Sie setzt dabei auf Politiker der reaktionären Opposition in Venezuela, die sich dieser Aggression als willfährige Marionetten zur Verfügung gestellt haben.

Teil dieser Aggression ist, dass die deutsche Bundesregierung einen von niemandem in dieses Amt gewählten Oppositionspolitiker als »Übergangspräsidenten« Venezuelas anerkannt und alle offiziellen Kontakte zur rechtmäßigen Regierung des südamerikanischen Landes abgebrochen hat. Zu einer heute (28.05.19, jW) auf Einladung des Auswärtigen Amtes in Berlin stattfindenden Konferenz der Außenminister Lateinamerikas und der Karibik wurde der Vertreter Venezuelas deshalb nicht eingeladen.

Während sich Bundesaußenminister Heiko Maas mit seinen Gästen zum Abendessen trifft, sind wir im Berliner Konferenzzentrum »Urania« zusammengekommen, um unsere Solidarität mit dem bolivarischen Venezuela zu demonstrieren. Wir wollen unseren Beitrag dazu leisten, dass der seit Januar laufende Putschversuch in Venezuela scheitert. Unsere Solidarität gilt der Volksbewegung Venezuelas, die sich entschieden gegen die imperialistische Aggression wehrt.

Wir stellen fest:

– Die einzige legitime Regierung der Bolivarischen Regierung Venezuelas ist die vom Präsidenten Nicolás Maduro geführte.

– Die Anerkennung eines Oppositionspolitikers, der sich selbst zum »Übergangspräsidenten« ernannt hat, ist eine völkerrechtswidrige Einmischung in die inneren Angelegenheiten Venezuelas, wie sogar die Wissenschaftlichen Dienste des Bundestages festgestellt haben. Die Besetzung diplomatischer Vertretungen der Bolivarischen Republik in den USA und anderen Ländern, um sie Vertretern dieses »Selbsternannten« zur Verfügung zu stellen, ist eine schwere Verletzung der Wiener Konvention über diplomatische Beziehungen und der Souveränität Venezuelas.

– Die von den USA, der EU und anderen Kräften gegen Venezuela verhängte Wirtschafts- und Finanzblockade stellt eine illegale kollektive Bestrafung der Bevölkerung dieses südamerikanischen Landes dar. Eine solche ist nach der Genfer Konvention als Kriegsverbrechen zu werten.

– Die wiederholte Androhung einer militärischen Intervention in Venezuela durch die USA ist eine schwere Verletzung aller grundlegenden Regeln des Völkerrechts, insbesondere der Charta der Vereinten Nationen.

Wir fordern:

– Sofortige Aufhebung aller gegen Venezuela und seine Repräsentanten verhängten Strafmaßnahmen! Freigabe aller von internationalen Banken und Finanzinstitutionen blockierten Vermögenswerte!

– Sofortige Normalisierung der diplomatischen Beziehungen mit Venezuela! Die Bundesregierung muss die Anerkennung des selbsternannten »Übergangspräsidenten« zurücknehmen und die diplomatische Ausgrenzung der legitimen Repräsentanten Venezuelas beenden!

– Hände weg von Venezuela!

Berlin, 28. Mai 2019

Verabschiedet von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Veranstaltung am 28. Mai 2019 in der Urania, Berlin"

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#Venezuela
#Solidaritaet
#28Mai
09.06.2019, 12:36 Uhr
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juventud87

Pompeo gibt Schwäche der venezolanischen Opposition zu US-Außenminister Mike Pompeo gab einem Treffen hinter geschlossenen Türen in New York eine ehrliche Bewertung der venezolanischen Opposition, berichtet die Tageszeitung The Washington Post, die Zugang zu der Aufzeichnung der Erklärung des US-Außenministers hatte.

Laut Pompeo ist die Opposition gegen Präsident Nicolás Maduro sehr zersplittert und gespalten. Für den Fall, dass Maduro gehe, „würden alle die Hand heben und sagen: Nehmt mich, ich bin der nächste Präsident Venezuelas“, sagte er.

Pompeo verriet, dass die USA große Anstrengungen unternähmen, die Opposition in Venezuela zu vereinen. Man habe zu diesem Zweck auch insbesondere„versucht, verschiedene religiöse Einrichtungen zu unterstützen“.

Die Kommentare des Außenministers stellen eine starke Abweichung der offiziellen Linie der Trump Administration dar, die die Einheit und die Stärke der von Juan Guaidó angeführten Opposition verkündet, stellt die US-Zeitung fest.
Das State Department lehnte es ab, diesen Artikel zu kommentieren. Pompeo sagte, dass die Konsolidierung der Position Guaidós viel Zeit brauche, aber dass die Lage weiterhin „schwach“ sei.

Gleichzeitig äußerte der US-Außenminister die Auffassung, dass „die Kubaner sich im Herzen aller Wirtschaftsprobleme befinden“ die es in Venezuela gibt. „Ich glaube, wir müssen eine Möglichkeit finden, sie von Venezuela abzutrennen“, bekräftigte er.

(aus Sputnik)

Quelle:

Granma Internacional
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14.06.2019, 01:41 Uhr
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Jaimee
Jaimee
Venezuela führt neue Geldscheine ein Ist auch mal ne Maßnahme:

"Als Konsequenz aus dem ungebremsten Wertverfall der Landeswährung Bolívar führt Venezuelas Zentralbank BCV drei neue Geldscheine ein. Die Banknoten im Nennwert von 10.000, 20.000 und 50.000 Bolívares sollen ab Donnerstag, 13. Juni 2019, gültig sein. Man wolle damit Zahlungen und Handelstransaktionen effizienter machen, teilte das Informationsministerium in Caracas mit.

Erst am 20. August 2018 hatte Venezuelas Präsident Nicolás Maduro eine Währungsreform durchgeführt, in deren Rahmen fünf Nullen gestrichen wurden. Die damals eingeführten Banknoten im Nennwert von 2, 5, 10, 20, 50, 100, 200 und 500 Bolívares sowie die Münzen für 0,5 und 1 Bolívar sollen weiter gültig bleiben.

Für Unmut sorgt in Venezuela, dass die neuen Geldscheine schon vor Wochen in Kolumbien gesichtet wurden. Offenbar waren sie auf dem Schwarzmarkt im Nachbarland bereits verfügbar, bevor ihre Einführung in Caracas verkündet wurde.
"
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#Venezuela
#Inflation
16.06.2019, 15:25 Uhr
EDIT: Valparaiso
16.06.2019, 15:26 Uhr
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Valparaiso

Solidarität mit Venezuela in Berlin und Hamburg In Berlin und Hamburg sind am Sonnabend mehrere hundert Menschen auf die Straße gegangen, um gegen die laufende Aggression der USA und der Europäischen Union gegen Venezuela zu protestieren. In der Hauptstadt versammelten sich die Teilnehmer am Pariser Platz nahe des Brandenburger Tores und zogen von dort zu den Sendezentralen von ARD und ZDF, zur britischen Botschaft, zur Deutschen Bank und zum Auswärtigen Amt. Sie wollten mit dieser Route auf die Beteiligung dieser Einrichtungen an der Aggression gegen das südamerikanische Land aufmerksam machen.

In Hamburg hatte das »Bündnis gegen die imperialistische Intervention in Venezuela« zur einer Demonstration aus Anlass des 91. Geburtstages von Ernesto Che Guevara aufgerufen, der am Freitag begangen worden war. Die Teilnehmer zogen vom Allende-Platz an der Universität zum US-Generalkonsulat an der Alster.

Venezuelas Außenminister Jorge Arreaza dankte über Twitter für die wiederholten Solidaritätsbekundungen aus Deutschland.

#Venezuela
#solidaritaet
#ARD
#ZDF

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JPG-Datei • Bild öffnen ...ohne Wasserzeichen: anmelden! 1560691466581-859878681.jpg    © Red Globe
18.06.2019, 00:59 Uhr
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symbion

Venezuela: Blockade und Sanktionen töten Wir dokumentieren nachstehend den Redebeitrag, den Marion Leonhardt von der Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba e.V. am Sonnabend während der Solidaritätsdemonstration für Venezuela vor der britischen Botschaft gehalten hat:

Die Sanktionen der USA begannen schon 2015 unter Obama.

Die USA froren das Vermögen von sieben Offizieren und Spitzenbeamten Venezuelas ein. 2016 wurden sie verlängert. Man verschärfte die Strafmaßnahmen 2017 und verbot etwa Venezuela, auf dem US-Markt Geld zu leihen, mit dem das Land umschulden wollte und schloss venezolanische Konten bei Finanzinstitutionen.

Auch die Europäische Union verhängte Sanktionen, sie gelten bis heute.

Im Januar 2018 erhöhte Trump den Druck noch einmal: Diesmal treffen die Sanktionen vier Militärfunktionäre, denen "Korruption und Repression" vorgeworfen wird. Wieder werden die Vermögen eingefroren, wieder ist es US-Bürgern verboten, mit den Betroffenen Geschäfte zu machen. Anfang Mai kommen drei weitere Privatpersonen auf die Sanktionsliste, erstmals auch 20 Unternehmen.
Doch die destruktivsten und breitesten Sanktionen sind die der USA vom 28.Januar 2019 durch die Dekrete des US-Präsidenten und die Anerkennung Guaidos.

Wie auch alle vorigen Sanktionen durch die USA sind sie nach internationalem Recht rechtswidrig, widersprechen Verträgen, die die USA unterzeichnet haben und verletzten selbst US-Recht , da es keinen nationalen Notstand in den USA wegen Venezuela gibt, sind unvereinbar mit der Charter der Organisation Amerikanischer Staaten. §19 und 20 verbieten ausdrücklich die Einmischung in innere Angelegenheiten der Staaten und militärische Drohungen.

Doch seit Ende Januar ist Venezuela quasi von seinem größten Ölmarkt, den USA, abgeschnitten. Die Trump-Regierung übt auch Druck auf andere Länder – einschließlich Indien - aus, nicht als Käufer des Öls in die Bresche zu springen.

Diese Drohungen wirken, da die USA ausländische Finanzinstitutionen, die nicht kooperieren, sanktionieren kann.

Der IWF suspendierte im April Venezuelas Zugang zu seinen Sonderzeichungsrechten, einer Kunstwährung , in Höhe von 400 Millionen Dollar und verknappte so die Liquidität des Landes. Ebenso hinderte man Jamaika an der Zahlung von 115 Millionen Dollar aus Petrocaribe-Geschäften an Venezuela. Man fror Milliarden Dollar venezolanischen Besitzes ein, der verkauft hätte werden können, um essentielle, lebenswichtige Importe zu tätigen oder die Ökonomie zu stabilisieren. Betroffen sind auch die 9 Milliarden Dollar Goldreserven des Landes, Handelskredite im Wert von geschätzten 3,4 Milliarden Dollar und CITGO, das auf 5.2 Milliarden Dollar geschätzt wird. Ebenso hat Venezuela so gut wie keinen Zugang mehr zu Korrespondenzbanken für internationale Transaktionen. Auch der Zugang zu Dieselöl, das man für Generatoren braucht, und zu Gerätschaften des Energiesektors wurde blockiert, da die entsprechenden Firmen wegen der Sanktionen nicht bezahlt werden konnten.
Die Strafmaßnahmen sollen solange in Kraft bleiben, bis es "eine Übergangsregierung oder demokratisch gewählte Regierung" gebe.

Was sind nun die Auswirkung der Finanz-, Handels- und Wirtschaftsblockade?

Die Sanktionen diesen Jahres beschleunigten den Ausschluss Venezuelas von den meisten internationalen Bezahlsystemen, somit auch von essentiellen Importen wie Medikamente und Nahrungsmittel, die man üblicherweise für Dollar bekommt. Die Kalorienzufuhr ging drastisch runter und mehr Menschen verließen aus ökonomischen Gründen das Land, darunter ein Drittel der Ärzte.
Schon von 2017 auf 2018 stieg die Sterblichkeitsrate um 31 Prozentpunkte, was 40.000 mehr Tote bedeutete. Mehr als 300.000 Menschen waren in Gefahr, da Medikamente oder medizinische Behandlungen fehlten, darunter auch 80.000 HIV-Infizierte, 16.000 Dialysepatienten, 16.000 Menschen mit Krebs und 4 Millionen Diabetiker und Bluthochdruckpatienten.

Sanktionen heißt also die Todesstrafe für tausende Venezolaner.

Auch die gegenwärtigen Sanktionen beschleunigen den ökonomischen Kollaps und verstätigen die Auswirkungen auf die Gesundheit und vorzeitigen Tod. Mangelnde Exporterlöse durch die Sanktionen verursachen unter anderem Probleme beim Wasser, sanitären Anlagen und Elektrizität -auch in Krankenhäusern und Gesundheitseinrichtungen. Lebensmittelimporte gingen drastisch zurück.

Die Vereinten Nationen stellten fest, daß die am stärksten von den Sanktionen betroffenen auch die Schwächsten der Gesellschaft sind: Kinder und Jugendliche, Arme, Schwangere, junge Mütter, ältere, Indigene, Schutzbedürftige, Frauen, Behinderte sowie Bisexuelle, Homosexelle und Transgender-Personen.

Doch Venezuela trotzt den Sanktionen, die insgesamt einen geschätzten Schaden von 130 Milliarden Dollar angerichtet haben. Das Volk wird sich nicht von den USA erpressen lassen. Ebenso wenig wie Kuba, daß seit 1962 unter der Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade durch die USA leidet und die nun verschärft wurde, weil man nicht von seiner Solidarität mit Venezuela abrücken will.

Wir fordern:

Schluss mit der Handels-, Wirtschafts-, und Finanzblockade gegen Venezuela, Schluss mit der US-Blockade gegen Kuba!
Keine Unterstützung von Putschisten durch die Bundesregierung
Hände weg von Venezuela, Kuba und Nicaragua!

#Venezuela
#Blockade
#Imperialismus

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18.06.2019, 23:32 Uhr
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juventud87

BT-Linke: US-Sanktionen gegen Venezuela entgegentreten „Die Bundesregierung muss angesichts der zunehmenden wirtschaftlichen Krise in Venezuela umgehend auf ein Ende der Sanktionen gegen das südamerikanische Land drängen, die nach Expertenmeinung eine wachsende Anzahl von Menschenleben fordern. Angesichts der aggressiven US-Politik sind Nothilfen über internationale Organisationen dringend notwendig, dafür müssen endlich auch versprochene deutsche Gelder freigegeben werden“, erklärt Heike Hänsel, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE anlässlich des heutigen EU-Außenministertreffens in Luxemburg.

Die Außenpolitikerin weiter:

„Vor allem die US-Sanktionen zielen offen darauf ab, das ohnehin krisengebeutelte Land weiter in den Ruin zu treiben, indem die Trump-Führung durch völkerrechtliche Sanktionen außerhalb des UN-Systems gezielt die venezolanische Exportindustrie und sogar staatliche Nahrungsmittelprogramme angreift. Die Bundesregierung macht sich an dieser inhumanen Strategie mitschuldig, wenn sie weiter schweigt und untätig bleibt. Beim heutigen Außenministertreffen müssen daher auch Berichte – etwa des in Washington ansässigen Think-Tanks CEPR – diskutiert werden, nach denen die US-Strafmaßnahmen seit 2017 mindestens 40.000 Todesfälle provoziert haben.

Die von der Bundesregierung zugesagten fünf Millionen Euro müssen nun umgehend für Nothilfen internationaler Organisationen in Venezuela freigegeben und im Rahmen eines EU-Hilfsprogramms aufgestockt werden.“

#DieLinke #Linksfraktion #Venezuela

Fraktion Die Linke im Deutschen Bundestag

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20.06.2019, 23:20 Uhr
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MARFA

Venezuela hofft auf bessere Beziehungen zu Deutschland "Venezuelas Außenminister Jorge Arreaza hat sich für eine Normalisierung der diplomatischen Beziehungen zu Deutschland ausgesprochen. Im Gespräch mit der in Berlin erscheinenden Tageszeitung junge Welt (Freitagausgabe) forderte er die Bundesregierung auf, ihre Haltung gegenüber dem südamerikanischen Land zu korrigieren: »Unsere Hand ist ausgestreckt, und wir warten darauf, nicht nur auf diplomatischer Ebene, sondern auch wirtschaftlich und auf anderen Gebieten mit Deutschland und allen Ländern Europas zusammenzuarbeiten.«

Zugleich rechtfertigte Arreaza die im März erfolgte Ausweisung des deutschen Botschafters Daniel Kriener. Dieser habe die Wiener Konvention über diplomatische Beziehungen verletzt.

Mit Blick auf die auf Vermittlung der norwegischen Regierung initiierten Gespräche zwischen der Regierung und der Opposition Venezuelas erklärte Arreaza, er hoffe, dass dort zumindest Teilabkommen erreicht werden können. »Wir setzen auf den Dialog, obwohl diese Opposition weiter einen Staatsstreich anstrebt«, so Arreaza." (junge Welt)

#Venezuela
#BRD
#Guaido
21.06.2019, 15:01 Uhr
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arktika

Venezuela weist Attacken der EU zurück Wie das Informationsministerium Venezuelas mitteilt, hat Venezuelas Regierung mit einem offiziellen Statement auf die jüngsten EU-Vorwürfe geantwortet:

Die Regierung der Bolivarischen Republik Venezuela weist die Erklärungen der Hohen Vertreterin der Europäischen Union, Federica Mogherini, zurück, die sich einmal mehr in Angelegenheiten eingemischt hat, die alleinige Angelegenheiten Venezuelas und seiner rechtmäßig gebildeten Institutionen sind. Erneut hat sich der Europäische Auswärtige Dienst eindeutig der Strategie der Trump-Administration untergeordnet, um auf verfassungswidrigem Weg einen Regierungswechsel in Venezuela zu erreichen.

Diese Art einmischender Erklärungen, die sich die Europäische Union immer dann angewöhnt hat, wenn Kanäle für den politischen Dialog in Venezuela eingerichtet werden, torpediert die Anstrengungen der Venezolaner, souveräne Abkommen zu erreichen, anstatt diese zu unterstützen. Die Europäische Union, die sich selbst für ein Schaufenster moderner Demokratie im Westen hält, verliert diese Eigenschaft vor der internationalen Gemeinschaft sofort, wenn sie versucht, die schwerwiegenden Fälle politischer Gewalt zu verschleiern, die in den vergangenen Monaten gegen die venezolanische Demokratie verübt wurden und zu denen Putschversuche wie am 30. April gehören.

Es ist zu einer Konstante der Europäischen Union geworden, Putschisten, Verantwortliche politischer Verbrechen und solche Personen zu verteidigen, die zu einer ausländischen Militärintervention in Venezuela aufrufen.

Ein weiterer Beweis für die Beteiligung der Europäischen Union an der Kriegsstrategie Washingtons, um den Zusammenbruch der venezolanischen Wirtschaft herbeizuführen, ist die Tatsache, dass sich die große Mehrheit der infolge der verbrecherischen Finanz- und Handelsblockade der US-Regierung rechtswidrig eingefrorenen Fonds des venezolanischen Volkes gerade in Banken liegen, die sich auf dem Gebiet von Mitgliedsstaaten der Europäischen Union befinden. Ihre Mitglieder und Institutionen haben nichts unternommen, damit diese illegal zurückgehaltenen Mittel genutzt werden können, um die dringendsten sozialen Bedürfnisse des Volkes von Venezuela zu befriedigen.

Die Bolivarische Republik Venezuela fordert die Europäische Union auf, entsprechend ihrer Grundprinzipien eine Position des konstruktiven Ausgleichs einzunehmen und lädt ihre Mitgliedsstaaten ein, sich endgültig von den perversen imperialistischen Plänen gegen das venezolanische Volk loszusagen.


Am 20. Juni auf RedGlobe unter Link ...jetzt anmelden!
27.06.2019, 00:55 Uhr
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mmp1994

USA kaufen sich Militär gegen Venezuela Mit der Reise nach Argentinien begann der Chef des Kommandos Süd der #USA, Admiral Craig Faller eine Rundreise durch Südamerika, um das „Thema #Venezuela“ zu behandeln. Das wurde aus einem Schreiben bekannt, das er „ den venezolanischen Militärs zukommen ließ“ in dem er sie zur „Wiederherstellung der Hoffnung“ aufforderte.

Der hohe Yankee-Militär bot im Gegenzug, „die engere Beziehungen zwischen beiden Armeen“ an und er wies auf die „entscheidende Rolle hin, die die Militärs in der Zukunft Venezuelas spielen müssen“.

Das alles ähnelt einer Versteigerung, in der gekauft und verkauft wird, ein Köder, der ausgeworfen wird, um die Streitkräfte der Bolivarischen Republik zu spalten, eine Methode, die bereits gescheitert ist, aber die sie immer wieder versuchen.

Besagtes Schreiben vom Chef des Südlichen Kommandos ist dadurch noch zusätzlich peinlich und respektlos, weil es mit dem 198. Jahrestag einem der wichtigsten Kämpfe für die Unabhängigkeit Venezuelas, der Schlacht von Carabobo zusammenfällt, die am 24. Juni 1821 von Simon Bolivar angeführt wurde.

In völliger Unkenntnis der Geschichte und als Chef eines Kommandos, dessen Mission hauptsächlich darin besteht, in Länder des Südens einzufallen, beharrt dieser US-Militär weiter darauf, die bolivarischen Streitkräfte zu spalten und zu diesem Zweck geht er soweit die aggressiven Ziele der Yankees mit Worten wie „wir sind Teil eines Berufs von Spezialisten, unnachgiebige Verteidiger unserer Länder und Beschützer unserer Leute“ zu bezeichnen.

Ein absoluter Zynismus des Chefs des Südlichen Kommandos oder hat er die Hunderte von Toten und Verletzten vergessen, die seine Truppen mit ihren Einmärschen in Panama und der Dominikanischen Republik und in 41 anderen Ländern der Region in den letzten Jahrzehnten verursacht haben, wie man aus einer Studie der Harvard Universität der USA entnehmen kann.

Hat Admiral Craig Faller auf seiner aktuellen Rundreise durch Länder Südamerikas vor, der Bitte des selbsternannten Präsidenten Juan #Guaido nachzukommen, der am 11. Mai die Unterstützung des Kommandos Süd einforderte, um einen Ausweg aus dem zu finden, was er die „Krise“ in Venezuela nannte?

Es ist eine absolute Respektlosigkeit vor der internationalen Gemeinschaft, wenn er in seinem Brief an die venezolanischen Militärs schreibt :„Wir sind unnachgiebige Verteidiger unserer Nationen und Beschützer unserer Leute“.

Auf welche Nationen des Südens bezieht sich der Yankee Militär? Auf den #Irak, #Libyen, #Afghanistan oder das bombardierte #Panama und all die anderen Länder dieser Region, Opfer einer Regierung und von Streitkräften, die sich jetzt zu „Verteidigern unserer Leute“ erklären?

Der Brief endet damit, dass er den Wunsch ausspricht, dass „bald der Tag kommt, an dem die Armeen beider Länder wieder „zusammen“ arbeiten können, um den gemeinsamen Herausforderungen zu begegnen, die unseren Kontinent betreffen.

Es handelt sich dabei um einen „Optimismus“ der weit von der venezolanischen Wahrheit und der unverbrüchlichen Einheit der Streitkräfte und des Volkes entfernt liegt, das sich verpflichtet sieht, aus dem Sieg von Carabobo die Grundlage zu machen, die zur Unabhängigkeit führte und danach als Banner für neue Schlachten und Siege der Bolivarischen Republik Venezuela gedient hat.


Granma Internacional
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29.06.2019, 16:39 Uhr
EDIT: arktika
29.06.2019, 16:40 Uhr
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arktika

Erneut Putschversuch aufgeflogen! Wie die jW am 28.06 berichtet hat, ist erneut ein Putschversuch aufgeflogen und vereitelt worden. Ex-Militärs wollten den Präsidenten und weitere Vertreter des Staates ermorden - nebst diversen AktivistInnen linker Basisgruppen -, den Präsidentenpalast bombardieren und den derzeit im Gefängnis sitzenden Exgeneral Raul Baduel befreien und zum Präsidenten ernennen - und das an dem Kasper Guaido vorbei.

Doppelputsch verhindert
Venezuelas Behörden vereiteln weiteren Staatsstreich. Exmilitärs wollten Maduro töten und auch Guaido »stürzen«

Von André Scheer

In Venezuela haben die Behörden offenbar einen weiteren Putschversuch von Teilen der Opposition aufdecken und vereiteln können. Wie Informationsminister Jorge Rodriguez am Mittwoch abend (Ortszeit) per Fernsehansprache mitteilte, wollten aus dem aktiven Dienst ausgeschiedene Militärs Stützpunkte der venezolanischen Streitkräfte attackieren, um die dortigen Waffenarsenale in ihre Gewalt zu bringen. Dann sollte die Luftwaffenbasis »La Carlota« in Caracas besetzt werden, um anschließend Exgeneral Raul Baduel aus dem Gefängnis zu befreien und zum neuen Staatschef zu erklären. Die Pläne der Putschisten hätten zudem die Ermordung von Präsident Nicolás Maduro und weiterer hochrangiger Vertreter des Staates vorgesehen, so Rodríguez. Zudem sollten der Regierungspalast Miraflores und weitere öffentliche Einrichtungen bombardiert werden, die Ermordung von mindestens 60 Aktivisten linker Basisgruppen – der sogenannten Colectivos – sei ebenfalls vorgesehen gewesen. Man habe bei den Putschisten mehr als 140.000 Patronen für Maschinengewehre beschlagnahmen können.

Die Verschwörung sei aufgedeckt worden, weil die Geheimdienste Vertrauensleute in die Gruppe der Putschisten eingeschleust hätten, so Rodriguez. Man verfüge über 56 Stunden Video- und Tonaufzeichnungen, die alle Vorwürfe belegen und als Beweismittel dienen könnten. »Wir waren bei allen Treffen zur Planung des Staatsstreichs dabei«, sagte der Minister.

Der vereitelte Putschversuch belege, wie sehr die reaktionäre Opposition untereinander zerstritten und gespalten sei. Schließlich hätten die Verschwörer ihren Staatsstreich nicht nur gegen Maduro, sondern auch gegen Juan Guaido durchführen wollen. Der Politiker, der sich am 23. Januar selbst zum »Übergangspräsidenten« Venezuelas ernannt hatte und in dieser Funktion von den USA, der Bundesregierung und anderen Ländern anerkannt wurde, sollte demnach durch Baduel ersetzt werden.

General Raul Baduel war im ­April 2002 international bekannt geworden, als er sich mit den von ihm befehligten Fallschirmjägern gegen die Putschisten stellte, die Hugo Chávez gestürzt und verschleppt hatten. In der Folge wurde er unter anderem Verteidigungsminister und damit wichtigster Befehlshaber der Streitkräfte nach dem Staatschef. Von diesem Amt trat er jedoch 2007 zurück und stellte sich öffentlich gegen den von Chávez eingeschlagenen sozialistischen Kurs. 2009 wurde er wegen Veruntreuung öffentlicher Mittel und weiterer Vergehen verurteilt und saß bis 2015 in Haft, bevor er auf Bewährung entlassen wurde. 2017 wurde er wieder inhaftiert, weil er sich an Putschvorbereitungen gegen Maduro beteiligt haben soll. Er sitzt im Gebäude der Geheimpolizei Sebin ein.

Guaido seinerseits hat nach ausbleibenden Erfolgen und einer Reihe von Korruptionsskandalen unter seinen engsten Gefolgsleuten bei vielen Regierungsgegnern stark an Rückhalt verloren. Es hätte deshalb ein geschickter Schachzug der Putschisten sein können, an seiner Stelle Baduel als glaubwürdigen »Retter der Verfassung« zu präsentieren.

Guaido wies bei einer Pressekonferenz am Mittwoch abend eine Verwicklung in die Verschwörung zurück, bekräftigte jedoch seinen Aufruf an die Militärs, Maduro zu stürzen.

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05.07.2019, 23:35 Uhr
EDIT: arktika
05.07.2019, 23:40 Uhr
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arktika

Zur veränderten Strategie der USA gegen Venezuela Am 4. Juli dokumentiert RedGlobe eine Erklärung der »Revolutionären Strömung Bolívar und Zamora« (CRBZ) aus Venezuela:


Zur veränderten Strategie der USA gegen Venezuela


Vor einigen Tagen, am 26. Juni, informierte Minister Jorge Rodriguez das Land über die Vereitelung eines neuen Putsch- und Mordplans. Mit den von Rodriguez präsentierten Informationen und Beweisen wurde einmal mehr bestätigt, dass die Pläne der USA und der venezolanischen Rechten, die verfassungsmäßige Regierung Venezuelas gewaltsam zu stürzen, nicht gestoppt wurden, sondern weitergehen. Fast zwei Monate nach der Niederschlagung des Putschversuchs vom 30. April verpflichtet uns dieser neue, durch die Sicherheitsdienste des Staates vereitelte Versuch dazu, den Aufruf zu wiederholen, wachsam und aufmerksam zu bleiben.

Wir haben seinerzeit gesagt und bekräftigen nun: Trotz der Erschöpfung und Schwächung von Juan Guaido und ihrer politischen Niederlagen wie der vom 30. April dürfen wir die Fähigkeit der lokalen Rechten nicht unterschätzen, ihre Kräfte neu zu gruppieren und ihrer Basis auf der symbolischen Ebene neuen Enthusiasmus und neuen Mut einzuflößen, indem ihr weniger unmittelbare Hoffnungen, sondern solche auf einen längerfristigen Kampf gemacht werden. Die politische Führung der Opposition ist nichts anderes als eine Gruppe von Platzhaltern, die von der konservativen Elite angeführt und organisiert wird, die die Macht in den USA kontrolliert. Dort wird entschieden, welche Schritte gegangen werden sollen. Das dürfen wir nicht aus dem Blick verlieren.

In diesem Zusammenhang stellen wir fest, dass die USA ihre Strategie erneuert haben. Sie haben fürs erste den Versuch eine schnellen Lösung aufgegeben und dazu übergegangen, darauf zu warten, dass die Wirtschaftskrise und die inneren Spannungen den Widerstand des Landes weiter zermürben. Sie konzentrieren ihre Kräfte darauf, die Angriffe auf die Nationalen Bolivarischen Streitkräfte (FANB) fortzusetzen, um deren Spaltung zu erreichen. Sie geben die interventionistische Rhetorik auf, weil diese die Argumente und die Strategie der Regierung unterstützt, und versuchen Chaos und politische Destabilisierung zu schaffen und zu verstärken. Von daher das Vordringen von Paramilitärs an der kolumbianischen Grenze mit Táchira, die Versuche von Militärrevolten, die Verschwörungen.

Auf der politischen Ebene versuchen sie, am 5. Juli die Straße zurückzuerobern. Sie kündigen an, an diesem Tag den größtmöglichen Teil ihrer gesellschaftlichen Basis zu mobilisieren. Wir müssen wachsam sein, denn diese Demonstrationen können von anderen Aktionen begleitet werden.

Ein Teil der Abfolge von Ereignissen, die eine Neubelebung und Intensivierung des Konflikts und der Aggression gegen das Land befördern sollen, ist auch der Fall des Korvettenkapitäns Acosta Arévalo (der wegen Beteiligung am jüngsten Putschversuch angeklagte Offizier starb in der Haft; Anm. d. Übers.) und der in Táriba mit Schrotkugeln durchgeführte Angriff auf den Jugendlichen Rufo Chacon. Der Fall Acosta Arévalo stellt sich den bekannten Details zufolge als aktive Geheimdienstoperation dar: der Einsatz von Eingeschleusten, um ein Ereignis mit großen Auswirkungen herbeizuführen, das möglicherweise zu einer bestimmten Situation führen kann. Das selbe können wir vom Fall Rufo Chacon sagen. Dass sich beide Ereignisse wenige Tage nach dem Besuch der UN-Menschenrechtskommissarin Michelle Bachelet ereignet haben, weckt Argwohn, weil diese schon in ihren Äußerungen in besonderer Weise auf die irregulären Praktiken der venezolanischen Sicherheitskräfte eingegangen ist.

Dies sind Analyse und Hypothesen vor dem Hintergrund des Krieges der vierten Generation, den Venezuela erlebt. Aber wir wissen, dass die repressiven Praktiken trotz der riesigen Anstrengungen der Bolivarischen Revolution nicht vollständig ausgemerzt worden sind. Deshalb sind bei diesem Thema zwei Punkte besonders wichtig: Erstens die Aufklärung der wahren Hintergründe und die Bestrafung der Verantwortlichen, und Zweitens die angemessene Information des Landes durch die Regierung. Neu so können wir die angestrebte Destabilisierung neutralisieren. Zudem ist es notwendig, die Diskussion über die irregulären Praktiken der Sicherheitskräfte des Staates und die Behandlung der verschiedenen diesbezüglichen Vorwürfe zu vertiefen und sie aus der Perspektive der Vertiefung der Revolution zu entwickeln, um nicht auf das Spiel der USA und der lokalen Rechten hereinzufallen. Es ist notwendig, daran besteht kein Zweifel, die Politik der Verteidigung der Menschenrechte zu verstärken. Das ist eine ständige Aufgabe einer humanistischen Revolution, wie es die Bolivarische Revolution ist.

In diesem Kampf und in dieser Art von Krieg, der gegen Venezuela geführt wird, ist außerdem die Kommunikationsfront entscheidend. Der Kampf um das Verständnis, um die Wahrnehmung und die Meinung ist heute das zentrale Kampffeld. In diesem Zusammenhang ist eine stabilere Politik der Regierung entscheidend, um das Volk über diese und alle großen Themen des Landes angemessen zu informieren. Das ist außerdem eine Anstrengung, der wir uns alle, alle Venezolanerinnen und Venezolaner, die politischen Organisationen, Colectivos und Parteien anschließen müssen. Vielfach gehen wir auf diesem Schauplatz nicht in die Offensive und überlassen so Spielräume der Propaganda des Feindes, der Gegeninformation und der Vergiftung .

Setzen wir also den Kampf an allen Fronten fort, denn die Aggression ist gleichzeitig und vielschichtig. Das Ökonomische, das Politische, das Mediale, das Militärische, die Vorbereitung auf die Verteidigung, die Aktivierung der Volkssolidarität mit den durch die Krise und die Blockade am meisten getroffenen Schichten, das Diplomatische. Auf allen Ebenen müssen wir aktiv bleiben und intensiv arbeiten. Der Feind gibt seine Anstrengungen nicht auf. Wir müssen die unsrigen verstärken. Auf dem Spiel steht das Leben des Heimatlandes. Wir werden siegen!

Nationalkoordination der Revolutionären Strömung Bolívar und Zamora (CRBZ)


Quelle: CRBZ / Übersetzung: RedGlobe

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P. S. Weiß wer mehr über die CRBZ? Mir sagt sie nämlich nichts.
29.07.2019, 02:36 Uhr
EDIT: arktika
29.07.2019, 02:37 Uhr
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arktika

Morde im Bundesstaat Barinas Massaker an revolutionären Aktivisten in Barinas

(ein Kommuniqué der Revolutionären Strömung Bolívar und Zamora vom 28. Juli 2019)

Die Revolutionäre Strömung Bolívar und Zamora (CRBZ) und die Volksverteidigungsbrigaden Hugo Chávez (BDP) wollen vor dem Land und der Welt die Ermordung von sechs Genossen unserer Bewegungen durch eine bislang noch nicht identifizierte bewaffnete Gruppe anklagen. Es handelt sich vermutlich um Söldner, die durch Teile der aus Großgrundbesitzern bestehenden Rechten des Gebiets bezahlt wurden.

Die ermordeten Genossen waren: José Geraldo Rojas, CI (Personalausweisnummer) 17357016, Manuel J. Cordero Benítez CI 27628648, Alexi Ontiveros Mora CI 26928273, Eudes Rojas Peña, CI 2051746, Kebin Navas Rodríguez CI 23007086 und Milaidis Navas González.

Die Geschehnisse ereigneten sich am Samstag, 27. Juli, um 10.30 Uhr vormittags am Kilometer 12 der Landwirtschaftsstraße des Ticoporo-Naturreservats im Bezirk Sucre des Bundesstaates Barinas, wo die den BDP angehörenden Genossen gerade ein Motorrad reparierten.

Die Umstände der Tat erlauben die Einschätzung, dass der feige Angriff durch eine Gruppe mit militärischer Ausbildung verübt wurde, die vermutlich aus Elementen des kolumbianischen Paramilitarismus, ehemaligen venezolanischen Polizisten und gewöhnlichen Verbrechern bestand.

Es muss daran erinnert werden, dass in den vergangenen Tagen die sogenannten Kolumbianisch-Venezolanischen Selbstverteidigungsgruppen militärische Einheiten der FANB (Bolivarische Nationale Streitkräfte Venezuelas) angegriffen und systematisch die Sicherheitsorgane und chavistische Aktivisten bedroht haben. Das ist Bestandteil der imperialen Interventionspläne gegen unser Heimatland. Die Tatsache, dass die Operation durch eine Frau geleitet worden sein soll, die mit kolumbianischem Akzent sprach, gibt uns einen weiteren Grund, diese Feststellung zu untermauern.

Die CRBZ und die BDPCH fordern größtmögliche Eile bei den Ermittlungen zur Aufklärung der Ereignisse und die Bestrafung der materiell und intellektuell Verantwortlichen. Wir vertrauen auf die Fähigkeiten unserer juristischen Aufklärungsorgane, aber wir werden mittels der Anklage und der Mobilisierung den Kampf führen, damit diese Morde nicht straffrei bleiben.

Den Mördern sagen wir, dass sie uns nicht einschüchtern können. Als Personen sind wir menschlich verwundbar, doch geistig sind wir eisern gefestigt durch das, was unser Volk, ein mutiges und unbezwingbares Volk, immer ausgezeichnet hat. Auf jedem Gebiet werden sie uns standfest und entschlossen vorfinden. Sie dürfen keine Gnade erwarten, wenn sie feige und hinterhältig agieren. Der Arm der bolivarischen Justiz ist lang, und immer wird Gerechtigkeit geübt werden.

Den Familienangehörigen der gefallenen Genossen erweisen wir in diesen harten Augenblicken unsere Solidarität. Inmitten des tiefen Schmerzen können sie stolz darauf sein, dass ihre Lieben als Patrioten, als Revolutionäre gefallen sind. Sie waren keine Banditen. Sie werden ewig Märtyrer dieses Volkes sein, Aktivisten einer gerechten Sache, an die sie geglaubt und für die sie ihr Leben gegeben haben.

Ruhm und Ehre unseren gefallenen Brüdern und unserer gefallenen Schwester! Sie werden immer in unseren Herzen und unseren Gedanken sein, in jeder Schlacht und in jedem Kampf. Wir werden uns ihres Opfers würdig erweisen, und mit euch werden wir immer bis zum Sieg voranschreiten.

Nationalkoordination der Revolutionären Strömung Bolívar und Zamora


auf RedGlobe am 28. Juli unter Link ...jetzt anmelden!

Wer's Original lesen kann: Link ...jetzt anmelden!
06.08.2019, 21:21 Uhr
EDIT: arktika
06.08.2019, 21:27 Uhr
Nutzer / in
arktika

Yankees verschärfen Wirtschaftsterrorismus gg Venezuela Heute auf RedGlobe:

Venezuela verurteilt neue Aggression der USA


US-Präsident Donald Trump hat am Montagabend (Ortszeit) ein Dekret unterzeichnet, durch das der Wirtschaftskrieg gegen Venezuela weiter verschärft wird. Trump ordnete an, jedes Vermögen der venezolanischen Regierung und der von ihr abhängigen nachgeordneter Einrichtungen in den USA einzufrieren. Zudem droht auch US-Amerikanern die Beschlagnahmung ihres Eigentums, wenn sie dieses von der venezolanischen Regierung oder deren Vertretern erworben haben.
Wir dokumentieren nachstehend die offizielle Erklärung der Regierung Venezuelas zu dieser neuen Aggression.


Die Regierung der Bolivarischen Republik Venezuela klagt vor der internationalen Gemeinschaft die neue und gravierende Aggression der Trump-Administration an, die willkürliche Aktionen des Wirtschaftsterrorismus gegen das Volk von Venezuela verübt. Washington hat eine weitere Executive Order entlassen, die die bereits bestehende verbrecherische Wirtschafts-, Finanz- und Handelsblockade formalisieren soll, die der venezolanischen Gesellschaft in den vergangenen Jahren schwere Schäden zugefügt hat und deren einziges Ziel es ist, in offener Verletzung der Prinzipien und Ziele der Charta der Vereinten Nationen das venezolanische Volk zu erdrosseln, um einen verfassungswidrigen Regierungswechsel im Land zu erzwingen.

Diese Entscheidung der in den USA regierenden Elite soll der Blockade aller Aktiva und jedes Eigentums des venezolanischen Staates legale Formen geben und stellt somit die am meisten groteske und unverhüllteste Ausplünderung dar, die es in der jüngeren Geschichte der internationalen Beziehungen je gegeben hat. Nicht zufrieden mit dem illegalen Raub des Unternehmens Citgo und der venezolanischen diplomatischen Vertretungen suchen das Weiße Haus und seine Verbündeten nach neuen Chancen und Mitteln, das Eigentum der mehr als 30 Millionen Venezolanerinnen und Venezolaner zu usurpieren und zu plündern.

Die internationale Gemeinschaft sollte zur Kenntnis nehmen, dass es sehr viel mehr braucht als einen rassistischen Magnaten im Wahlkampf oder einen zurückgebliebenen, kriegsbesessenen und verzweifelt an seinem Job festhaltenden Falken, um das vom Befreier Simón Bolívar begonnene und im 21. Jahrhundert vom Comandante Hugo Chávez wiederaufgenommene Werk zu zerstören.

Mit ihrer immer neuen Einmischung ist vor aller Welt sichtbar, dass die Regierung der Vereinigten Staaten und ihre Verbündeten auf ein Scheitern des politischen Dialogs in Venezuela setzen. Sie fürchten seine Ergebnisse und seinen Nutzen. In diesem Sinne wird es die Bolivarische Regierung Venezuelas nicht zulassen, dass diese tendenziöse Eskalation der Aggression die Prozesse eines politischen Dialogs im Land beeinträchtigt. Sie bekräftigt ihren unverbrüchlichen Willen, auf verschiedenen Ebenen nationale Abkommen zu erzielen, um unsere Demokratie weiter zu stärken und das Recht des Volkes zu garantieren, in Frieden zu leben.

Angesichts des imperialistischen Angriffs bekräftigt Präsident Nicolás Maduro seinen Aufruf zur Einheit aller wohlmeinenden Venezolanerinnen und Venezolaner, um dem politischen und wirtschaftlichen Terrorismus in dieser neuen Phase zu begegnen. Die nationale zivil-militärische Einheit ist fundamental, um standhaft und patriotisch den unumkehrbaren Charakters der Unabhängigkeit Venezuelas zu bewahren und gemeinsam jedes Hindernis zu überwinden, um das Heimatland und seine heilige nationale Souveränität zu verteidigen.

Caracas, 6. August 2019

Quelle: Außenministerium Venezuelas via Twitter / Übersetzung: junge Welt


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