DE
       
 
0
unofficial world wide web avantgarde
NEUER BEITRAG29.03.2015, 18:13 Uhr
Nutzer / in
retmarut

Textsammlung faschistische Bewegung Ukraine (2) Ich bezweifle, dass man sich aus strategischen Gründen unter dem Romanow-Banner sammeln muss.
NEUER BEITRAG29.03.2015, 20:37 Uhr
EDIT: FPeregrin
29.03.2015, 20:38 Uhr
Nutzer / in
FPeregrin

Textsammlung faschistische Bewegung Ukraine (2) Das bezweifele ich auch; die Romanows werden bei kommunistischen Strategie-Überlegungen kaum eine positive Rolle spielen können. Ich bezweifele weiter, daß wir als Kommunisten - im so größenwahnsinnigen wie notwendigen Sinne dieser Plattform "world wide [...] avantgarde" - überhaupaupt entwickelte strategische Vorstellungen in bezug auf die Gebiete der ehem. SU haben. Diese hängen nicht zuletzt davon ab, ob wir das gegewärtige Rußland als imperialistisches Land verstehen oder nicht (hierzu a.a.O.). Die Klärung dieser Frage wird nicht unwesentlich eine praktische sein, zu der auch strategische Fehler beitragen können und werden.

Zu weiteren taktischen Gründen als Kommunist in den Prizrak-Verbänden zu kämpfen: Ich kenne auch die militärisch-logistischen Bedingungen nicht, die zur Bildung des Roten Trupps 404 geführt haben. Man sucht sie sich ja im Krieg auch nicht aus.
NEUER BEITRAG30.03.2015, 00:12 Uhr
Nutzer / in
retmarut

Nochmal zu Prizrak und Unit 404 Nicht dass das in den falschen Hals kommt: Die Einheit 404, das sind wahrscheinlich alles aufrechte Kommunisten, die auch mit entsprechender Symbolik auftreten und für für sozialistische und antifaschistische Positionen eintreten, vgl. auch deren eigene Videos, z.B. hier
Link ...jetzt anmelden! Link ...jetzt anmelden!

Irritierend ist jedoch, dass die Teil einer übergeordneten Einheit sind, die offenbar keinerlei Berührungsprobleme sieht zum historischen Zarismus und reaktionären, vorsowjetischen Ideologien. Das zeigt vielleicht auch noch mal die eigentlichen Kräfteverhältnisse in Einheiten wie Prizrak auf.

Das verbindende Band (in diesem Sinne sogar wörtlich) scheint wirklich das St.-Georgs-Band zu sein, das bekanntlich im Zarismus für Tapferkeit vergeben wurde und später in der SU (insb. im antifaschistischen Kampf) wieder verliehen wurde. Ob die Träger da jeweils inhaltlich das Gleiche mit verbinden, sei mal dahingestellt.

Objektiv sind sie aber ein aktives, bewaffnetes Bollwerk gegen die imperialistischen Bestrebungen (diverser "westlicher" Staaten) und gegen die losgelassenen faschistischen Banden.
NEUER BEITRAG30.03.2015, 14:46 Uhr
Nutzer / in
mischa

Textsammlung faschistische Bewegung Ukraine (2) So machen die Rechten ihre Rußlandsolidarität - mit deutlichem facebook-Erfolg...

Link ...jetzt anmelden!
NEUER BEITRAG30.03.2015, 16:59 Uhr
Nutzer / in
retmarut

Textsammlung faschistische Bewegung Ukraine (2) "Männer und Frauen kämpfen gemeinsam gegen Zionisten, Oligarchen, und Eurofaschisten." (entnommen der besagten fb-Seite)

Die Frage ist, aus welchen Kreisen sich diese Leute rekrutieren, wer davon angesprochen wird. Ich denke, da steckt mehr dahinter als billige Mimikri, sondern zeigt momentane Bruchlinien in der neofaschistischen Bewegung dieses Landes.

Der klassische westdeutsche Nazi wird ja wohl eher bei Russland von "slawischem Untervolk" ausgehen, vermute ich mal, und sich zum "Kampf für das Abendland gegen die tatarischen Horden" eher in die Reihen der ukrainischen Armee begeben. Ich mutmaßen mal, dass es sich bei dieser Deutsch-Russischen-Bruderschaft-Kombo wohl um ostdeutsch-sozialisierte Nazis handelt, die ein deutlich anderes Russlandbild mitbekommen haben, aber dennoch durch und durch antikommunistisch bis auf die Knochen sind.

Diese Art der neofaschistischen "Russophilie" scheint wohl eher darauf aufzubauen, dass Russland als Gegenpart zum us-amerikanischen Imperialismus gesehen wird, wobei der eigene deutsche Imperialismus als "Anhängsel" der USA missgedeutet wird. Ideologisch wird da also eine wesentliche Stoßrichtung des deutschen Imperialismus recht unverblümt präsentiert (nämlich als Konkurrent der USA). Da man das Nachkriegsdeutschland aber als "besetzt" oder "nicht souverän" ansieht, wird sich halt an eine vermeintlich starke Schulter angelehnt, die des postsowjetischen, Putin'schen Russlands, mit all dem kruden Mumpitz, den dieses inhaltlich zu bieten hat. - Sobald der deutsche Imperialismus jedoch noch offener für die eigenen Interessen auftreten wird (als er es bisher schon tut), wird diese Art der romantisierenden Russland-Solidarität eines Teils der Neuen Rechten vermutlich Geschichte sein. Dafür sind die Rohstoffe Russlands und die Weite des Raumes wohl doch zu verlockend. Und schließlich war Opa, der mit der 6. Armee in Stalingrad fiel, doch ein "Held".

Diese Faschos sind für Russland oder den Dombass, weil sie darin ein Bollwerk gegen die USA sehen, während wir den Dombass und die russische Seite in dieser Auseinandersetzung unterstützen, weil sie derzeit dem deutschen Imperialismus einen Riegel vorschieben.
NEUER BEITRAG30.03.2015, 21:39 Uhr
Nutzer / in
arktika

Textsammlung faschistische Bewegung Ukraine (2) Kurze Meldung auf RedGlobe: Neuer Angriff auf die Kommunisten
am 30.03.
Neben dem weiter laufenden Verbotsverfahren gegen die Kommunistische Partei der Ukraine (KPU) ist jetzt am 23. März von 2 Abgeordneten auch noch ein neuer Gesetzentwurf im Parlament eingebracht worden, wonach der Kommunismus mit der Nazi-Ideologie gleichgesetzt werden soll. Verboten werden soll auch der Besitz von kommunistischen Symbolen.

Link ...jetzt anmelden!
NEUER BEITRAG31.03.2015, 16:34 Uhr
EDIT: arktika
31.03.2015, 16:51 Uhr
Nutzer / in
arktika

Textsammlung faschistische Bewegung Ukraine (2) Ukraine-Veranstaltung mit Reinhard Lauterbach in Kassel

Am 24. März 2015 fand in Kassel, veranstaltet vom dortigen Rosa-Luxenburg-Club und dem Kasseler Friedensforum eine Veranstaltung zur Ukraine mit R. Lauterbach im Café Buchoase statt. Sie war mit 70 bis 80 ZuschauerInnen gut besucht und der Raum voll. Reinhard referierte etwa 1 h, danach noch ca. 1,5 h Fragen und Diskussion.

Er analysierte zuerst die militärische Situation.
Nach einem Beginn, in dem er in bezug auf geplante/geforderte Waffenlieferungen an die Ukraine eine Unterscheidung zwischen Defensiv- und Offensivwaffen als bloße Propaganda bezeichnete, benannte er als eine Partei des Krieges die USA. Spätestens seit Herbst würden US-Spezialkräfte ukrain. Freiwilligenverbände trainieren, u. a. die Bataillone Asow und Donbaß, dabei läuft derzeit die Ausbildung auf Untergrundkrieg und Terror gegen die Bevölkerung (Stichwort Wehrwölfe) hinaus. Bezüglich dieses Vorgehens zog er Vergleiche zu Nicaragua und Angola.
Als 2. Partei benannte er die BRD und Frankreich, die aber – wg. der wirtschaftlichen Kosten und zu befürchtenden Flüchtlingsströmen – an dem Kriegsweg nicht so interessiert seien. Sie versuchen, den Konflikt über die Minsk-Akte zu befrieden.
Dabei hielten sich die Truppen Novorossijas weitgehend daran, die ukrain. Verbände hingegen nicht. Er sagt klar, wenn die Matschwetterperiode im Frühjahr vorbei ist und die Panzer wieder fahren können, wird die Ukraine wieder angreifen.

Für die Beibehaltung der ukrain. Eskalationsstrategie benannte er zwei Gründe: einen volkswirtschaftlichen und einen innenpolitischen.
Das volkswirtschaftliche Argument ist die drohende (bzw. eigentlich schon existierende) Staatspleite der Ukraine. Der IWF hat 17 Milliarden für 4 Jahre freigegeben, von der Ukraine benötigt würde aber mindestens das Doppelte. Hier sieht Lauterbach es als sehr unwahrscheinlich an, daß sie diesen Betrag erhalten könnten. Die Ukraine hat zwei große internationale Gläubiger, einmal die westl. Investoren, zum anderen Rußland, das schon verlautbart hat, sein Geld termingerecht zurückbekommen zu wollen. So wird es wahrscheinlich von den westl. Staaten keinen Schuldenschnitt für die Ukraine geben, da davon Rußland profitieren würde. Und ohne einen solchen ist die Staatspleite der Ukraine kaum zu verhindern.
Das innenpolitische Argument sieht folgendermaßen aus: Vielen Euro-Maidan-Aktivisten paßt es nicht, daß nur immer neue Oligarchen an der Macht sind, sich sonst aber nichts ändert. Auch etliche Faschistenverbände drohen, daß – wenn der Krieg erst gewonnen sei – sie dann gegen Kiew und die Oligarchen vorgehen würden. So haben das Regime und die Oligarchen natürlich kein Interesse an einem frühen Kriegsende. Im Gegenteil werden die faschist. Freiwilligenbataillone gern an vorderster Front eingesetzt, wo sie hohe Verluste haben ... und somit eine Schwächung für nach dem Krieg erfahren.
Folglich ist Poroschenko schon für sein eigenes politisches Überleben (er muß auch noch dem Vorwurf, feige zu sein oder Verrat zu üben, entgegenwirken) gezwungen, den Konflikt nicht herunterzufahren.

Faschisten sitzen mittlerweile in fast allen ukrain. Parlamentsparteien, so der für Odessa verantwortliche Asow-Kommandeur bei Jazenjuk. Nur die Reste der Partei der Regionen, die bei den Oktoberwahlen nur noch 10% erhalten hatten, sind faschofrei.
Insgesamt hat in der ukrain. Gesellschaft ein gigantischer Rechtsruck stattgefunden. Sie ist sehr nationalistisch, sehr antirussisch. Russophil ist die Bevölkerung eher im Donbaß und auf der Krim. Dort sind auch die Anhänger des Euro-Maidan nicht sehr beliebt.
Die Ukraine ist 1991 mit einer sehr heterogenen Bevölkerungszusammensetzung in die Unabhängigkeit gegangen; während ganz am Anfang 90 % der ukrain. Bevölkerung für Unabhängigkeit waren, waren es wenige Jahre später 2 etwa gleich starke Lager weg von Rußland – hin zu Rußland. Und im Donbaß gibt es eine sehr starke Donbaßidentität. 80-90 % der Bevölkerung in den Volksrepubliken wollen nicht zurück in die Ukraine! (Dies wird von Journalisten berichtet, die sich – nicht immer ganz freiwillig – länger in Novorossija aufgehalten haben)
...
NEUER BEITRAG31.03.2015, 16:38 Uhr
EDIT: arktika
31.03.2015, 16:56 Uhr
Nutzer / in
arktika

Textsammlung faschistische Bewegung Ukraine (2) ...
Rußland selbst braucht den Donbaß nicht, im Gegenteil würde das ein dickes wirtschaftliches Minusgeschäft werden. Die wirtschaftliche Infrastruktur müßte – auch ohne die Kriegsfolgen – im Eiltempo modernisiert werden, auch strategisch hat Novorossija keinen großen Wert, was viele Rußland vorwerfen: Ein russisches Novorossija bedeutet nicht, einen Landzugang zur Krim zu bekommen. (Jeder Blick auf eine Karte dürfte das klarmachen, arktika) Dagegen würde ein Verbleiben des Donbaß in der Ukraine aufgrund der prorussischen Haltung der Bevölkerung die russischen Positionen dort verbessern.

Im Moment sieht Lauterbach keine positive Perspektive für den Donbaß. Er sieht die Gefahr eines Transnistrien II und meint, Bergarbeiter in Schwarzmarkthändler umzuschulen, sei nicht so eine tolle Idee.

Anschließend schlug er wieder den Bogen zu den USA und sagte, Teile der US-Führung hätten Angst, daß Waffenlieferungen an die Ukraine zu einer russischen Offensive in der Ostukraine führen könnten. Den Konflikt in der Ukraine sieht er als sehr asymmetrisch an, da Rußland ein unlösbares Sicherheitsproblem haben würde , wenn die Ukraine in die Nato einträte. Dies sei der Grund, weshalb Rußland derzeit sehr hoch pokere. Es gebe 3 Gründe, weshalb die Ukraine für Rußland eine wichtige Rolle spiele, nämlich
1. deren Bevölkerungsreichtum,
2. das wirtschaftliche Potential,
3. die relative kulturelle Nähe zw. beiden Ländern.
Etliche amerikanische Hardliner wie Brzezinski fordern, Nationalismus und Feindseligkeit gegen Rußland in Osteuropa systematisch zu fördern. Zu dieser Haltung trügen auch sicherlich die vielen rechten Ukrainer (Melnik-Fraktion ) in den USA bei. Die Rolle des Gedenkens Banderas hingegen werde überschätzt. Er sei deutlich weniger populär als hier oft dargestellt.

Sein Resumée des Vortrags war, daß er die weitere Entwicklung sehr pessimistisch einschätzt.


Aus der anschließenden Frage- und Diskussionsrunde werde ich nur einige Punkte herausgreifen:

Auf die Frage nach einer Kriegsmüdigkeit in der Ukraine sagte er, daß die Mobilisierungen von Welle zu Welle immer schlechter verliefen, besonders auf den unteren Ebenen sei starker passiver Widerstand – auch in der Westukraine. Es gibt Ansätze (hauptsächlich von Frauen) zu einer Friedensbewegung, die Blockaden und Flashmobs organisiert. Die Repression des Regimes gegen Kriegsunwillige ist hart: Auf Kriegsdienstverweigerung stehen 2 Jahre Gefängnis, auf Aufruf zu selbiger 5 Jahre und auf „böswillige Verunglimpfung des Staates“ 8 Jahre. Letzteres Gesetz beruht übrigens auf einem alten deutschen Gesetz von 1933.
Zur Oligarchenrolle sagte er, daß z. B. Achmetow aus dem Donbaß anfangs zu einer Föderalisierung der Ukraine aufgerufen habe, wo der Euro-Maidan dagegen gewesen sei. Als es aber im Donbaß auf Demonstrationen Rufe nach „Enteignet die Oligarchen“ gegeben habe, habe er die Partei Kiews ergriffen.
Kolomoisky hingegen war auf der Euro-Maidan-Seite und wurde zum Gouverneur von Dnjepropetrowsk ernannt. Er ist ein klarer Rechter und gegen alles, was nicht russophob ist. SA-mäßig hatte er die „Herrschaft über die Straßen“ und konnte den ukrain. Staat in großem Stil um Öl betrügen. Seit dies nicht mehr so glatt läuft, sieht es so aus, als könnte er einen Seitenwechsel planen.
...
NEUER BEITRAG31.03.2015, 16:45 Uhr
Nutzer / in
arktika

Textsammlung faschistische Bewegung Ukraine (2) ...
Ist Rußland eine Kriegspartei? Es gibt viele Freiwillige aus Rußland, z. T. aus sehr nationalen Kreisen, aber Rußland setzt nicht auf eine militärische Lösung. Dafür gibt Lauterbach zwei Beispiele, erstens Igor Strelkow, der militärisch zu erfolgreich wurde und deswegen abberufen wurde. Dieser hatte zu sehr auf eine militärische Lösung hin gearbeitet. Des weiteren hätte Rußland mindestens 2x nach Westen angreifen können, zuerst im Sommer 2014, zuletzt im Winter, will es aber offensichtlich nicht. Wie schon im Vortrag gesagt, will die russ. Regierung eine prorussische Bevölkerung in der Ukraine behalten.
Polen hingegen warte, daß die USA mit Waffenlieferungen vorangehen, um dann selbst gute Geschäfte zu machen, die Rüstungsindustrie „jiepere“ schon. Problem beim Ganzen sei noch die mangelnde finanzielle Sicherheit für die Rüstungsfirmen, da die Ukraine kein Cash habe.
Was will die EU, was will die BRD? In Osteuropa wird die BRD als Führungsmacht wahrgenommen, in Polen wird Merkel sogar als „Königin von Europa“ bezeichnet. Die osteuropäischen Staaten sind sehr antirussisch und setzen folglich auf die USA als größeren Eskalierer. Dementsprechend würde die BRD die osteuropäischen Länder verlieren, wenn sie sich der amerikanischen Politik zu sehr entgegenstellen würde. Nach Lauterbach sei Merkel eine „Gefangene der eigenen Erfolge“ bzw. der der Vorgänger. Die BRD sei keine Weltmacht, um ihre Hegemonie in Europa zu sichern, müsse sie in manchen Punkten zurückstecken. So sei auch der Handel mit den USA wichtiger als der mit Rußland (Handelsvolumen etwa mehr als das Dreieinhalbfache gegenüber dem Rußlandhandel) ... und zusätzlich seien die USA sehr erfolgreich in wirtschaftlicher Erpressung (und nannte dazu einige Beispiele). So werde die BRD sich also weiterhin an den Sanktionen beteiligen, obwohl diese deutschen wirtschaftlichen Interessen zuwiderlaufen.

...

Auch die Frage, warum die deutschen Medien so weit nach rechts gefahren seien, wurde gestellt. Lauterbach sagte, er könne nichts dazu sagen, ob es unmittelbaren Druck oder Anweisungen gebe, dazu sei er zu lange aus den mainstream-Medien heraus. Aber er habe von – dort beschäftigten – Kollegen wörtlich gehört, „ Du ahnst ja gar nicht, unter welchem Druck wir stehen“. Es gibt Netzwerke, Sprachregelungen (wording genannt), denen viele bes. einfache Journalisten unterliegen; aber vieles liege auch daran, daß ein großer Teil der Journalisten kaum Ahnung habe und zudem unter großem Zeitdruck arbeiten müsse. Dann wird eben abgeschrieben nach dem Motto „aus fünf Büchern mach eins“. Er bezeichnete die KollegInnen als „selbstreferentiellen Haufen“.

Zusammenfassend: Eine sehr informative – wovon natürlich eifrigen secarts-AktivistInnen und jW-LeserInnen das meiste schon bekannt ist – und gut besuchte Veranstaltung. Wer irgendwo Gelegenheit hat, zu einer Ukraine-Veranstaltung von Reinhard Lauterbach zu gehen, solle dies tun, es lohnt sich!!! Besonders da er seine Vorträge auch auf das zu erwartende Publikum zuschneidet. Und ich kenne nur wenige ReferentInnen, die so gut so lange wirklich frei reden können, ohne sich zu wiederholen o. ä.

NEUER BEITRAG31.03.2015, 18:16 Uhr
EDIT: IvanDrago
31.03.2015, 18:23 Uhr
Nutzer / in
IvanDrago

Textsammlung faschistische Bewegung Ukraine (2) Also, die Einheit #404 ist ein Squadron im Battaillion Prizrak. Sie besteht komplett aus freiwilligen Kommunisten aus aller Welt. Wenn ich das richtig sehe entspricht ein Squadron einer deutschen Kompanie, ist also die nächst kleinere Einheit nach Bataillon.
Wie das in einem Bürgerkrieg und einer Volksmiliz nunmal so ist nehmen die natürlich jeden den sie kriegen können und gliedern ihn irgendwo ein. Das führt dann halt auch dazu, das kommunistische und reaktionäre/rechte Einheiten im gleichen Bataillon kämpfen. In extremen Situationen kann es halt zu extremen Bündnissen kommen. Desshalb muss jede Einheit selbstständig und für sich alleine Beurteilt werden...
Die Milizen spiegeln halt auch nur die Kräfte und Kräfteverhältnisse innerhalb der Volksrepubliken wieder, von Oligarchen bis Kommunisten ist in der Volksfront halt alles vertreten.

Link ...jetzt anmelden!
Link ...jetzt anmelden!
Link ...jetzt anmelden!
Link ...jetzt anmelden!
Für die, die Facebook haben viele gute Fotos:
Link ...jetzt anmelden!
NEUER BEITRAG01.04.2015, 00:39 Uhr
Nutzer / in
FPeregrin

Textsammlung faschistische Bewegung Ukraine (2) Dank an IvanDrago für diese Klarstellung. Es sind eben taktische Gründe, die hier zu einer solchen Konstellation führen. Lieben - will heißen: ihnen einen stragtegische Wert beimessen - muß man dergleichen nicht, akzeptieren schon.
NEUER BEITRAG03.04.2015, 13:09 Uhr
Nutzer / in
arktika

Textsammlung faschistische Bewegung Ukraine (2) Ein Jahr nach der Wiedervereinigung der Krim mit Russland hat der russische TV-Sender Rossija 1 in einer Dokumentation Krim. Der Weg in die Heimat die Vorgänge wiederhergestellt, die sich Ende Februar und Anfang März 2014 auf der Schwarzmeer-Halbinsel zugetragen haben.
In dem zweieinhalb Stunden langen Streifen erinnert sich Russlands Präsident Wladimir Putin daran, wie die Entscheidung über die Rückkehr der Krim gefallen war. Originalaufnahmen, Augenzeugenberichte und Nachstellungen informieren darüber, wie der gestürzte ukrainische Staatschef heimlich gerettet, die Krim vor Nationalisten geschützt und die 193 ukrainischen Truppenteile unblutig entwaffnet werden konnten. Die Dreharbeiten dauerten acht Monate. Gedreht wurde in Dutzendeт Ortschaften der Krim. Die Medienholding Rossiya Segodnya präsentiert die Dokumentation „Krim. Der Weg in die Heimat“ mit deutschen Untertiteln.

Link ...jetzt anmelden!
NEUER BEITRAG04.04.2015, 13:53 Uhr
Nutzer / in
FPeregrin

Textsammlung faschistische Bewegung Ukraine (2) Reinhard Lauterbach: Zensur hat Konjunktur. Ukrainischer Geheimdienst konfisziert Server antifaschistischer Webseite. Berufsverbot für Foto unter Putin-Bild. jW von heute, hier:
Link ...jetzt anmelden! .
NEUER BEITRAG05.04.2015, 17:27 Uhr
Nutzer / in
arktika

Textsammlung faschistische Bewegung Ukraine (2) Historische Zusammenfassung:

Am 5. April steht auf der DKP-Seite ein längerer, sehr lesenswerter Text von Swetlana, für den Informationen aus zahlreichen russischen und ukrainischen regionalen und überregionalen Online-Medien verwendet worden sind. Deren Artikel sind in deutscher Übersetzung seit Anfang März 2014 bei der Alternative(n) Presseschau (alternativepresseschau.wordpress.com) veröffentlicht worden.
Der Text Vom Maidan bis zu den Volksrepubliken im Donbass. Eine Übersicht liefert eine zusammenfassende Darstellung der Entwicklung in der Ukraine, der Krim und im Donbass. Er beginnt mit der Begründung des Euromaidan und der Gegenbewegung Antimaidan, stellt die Geschehnisse auf der Krim dar und befaßt sich anschließend mit den Entwicklungen in der Südostukraine. Als letztes geht er auf die Gründung und Entwicklung der Volksrepubliken DVR und LVR ein. In diesem Punkt analysiert Swetlana auch die Politik der 3 großen unterschiedlichen Gruppierungen, deren Zusammen- bzw. Gegenspiel die gegenwärtige Entwicklung prägt.

Konkurrenz der verschiedenen Kapitalinteressen und Klassenauseinandersetzungen werden auch in den jungen Volksrepubliken immer wieder deutlich und sind noch längst nicht entschieden. Welche Kräfte hier perspektivisch den Sieg davontragen werden, ist heute noch nicht vorhersehbar. Jedoch sind z.Z. verschiedene Bestrebungen erkennbar:

Kräfte, die sich an der Politik der der Regierung der RF orientieren:

– weitgehende politische und kulturelle Autonomie der Bezirke Donezk und Lugansk bei Verbleib in einer förderalisierten, antifaschistischen Ukraine;
– enge wirtschaftliche und kulturelle Verbindungen zur RF;
– keine NATO-Mitgliedschaft des Landes

Russisch-patriotische Kräfte, an die orthodoxe Kirche angelehnt und teilweise nationalistisch:

– für die Loslösung von der Ukraine;
– Ausdehnung des multinationalen Staatenbundes Novorossia auf das komplette Territorium der Bezirke Lugansk und Donezk;
– staatliche Selbständigkeit mit Beitrittsperspektive zur RF;
– Einschränkung der Ausplünderung durch die oligarchische Bourgeoise

Linke, in der Arbeiterklasse des Donbass verwurzelte Kräfte(diese Kräfte sind ganz offensichtlich mit der KPRF verbunden):

– wie die russisch-patriotischen Kräfte, aber mit klarer Perspektive der Verstaatlichung der Großindustrie sowie Erhalt und Ausbau des sozialen Sicherungssystems
– Durchsetzung der direkten Volksmacht
– Organisation einer Übergangsperiode durch das Parlament von Novorossia


Link ...jetzt anmelden!
NEUER BEITRAG07.04.2015, 14:21 Uhr
EDIT: FPeregrin
07.04.2015, 14:22 Uhr
Nutzer / in
FPeregrin

Textsammlung faschistische Bewegung Ukraine (2) Wieder einmal eine zur Kenntnis zu nehmende Meinung des Klassenfeinds:

In der FAZ vom 1. April geht Konrad Schuller u.d.T. Vernichtend deutlich wiederum auf Distanz zum Kiewer Regime, diesmal in der Frage der Maidan-Toten.

Ich stelle es hier mal ein:

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 01.04.2015, Nr. 77, S. 3
Vernichtend deutlich
Bei der Aufklärung der Schießerei auf dem Majdan im Februar 2014 war die neue ukrainische Regierung "unkooperativ und in mancher Hinsicht obstruktiv", sagen ausländische Fachleute.

Von Konrad Schuller
BERLIN, 31. März
Unter den mehr als sechstausend Opfern, welche die ukrainische Revolution und der darauf folgende russische Interventionskrieg im Osten des Landes seit Ende 2013 gefordert haben, wird niemand heute so tief betrauert und so innig verehrt wie die Frauen und Männer der "Hundertschaft im Himmel". An die "Toten des Majdan", die Gefallenen der Kiewer Straßenkämpfe, die Ende Februar 2014 zur Flucht des autokratischen Präsidenten Viktor Janukowitsch führten, erinnern bis heute am Unabhängigkeitsplatz im Zentrum der Hauptstadt und auf der angrenzenden Institutska-Straße einige Dutzend rührend improvisierte, von Freunden und Angehörigen aufgebaute kleine Altäre - Kerzen, Fotos, durchschossene Schilde und Helme. Jeden Tag bringen Passanten frische Nelken.
Das Wort von der "Hundertschaft im Himmel" war sofort präsent, kaum dass vor einem Jahr die Kämpfe zu Ende waren - eine Anlehnung an die Hundertschaften des Majdan, die "Sotnjas", mit denen der "Selbstschutz" der Revolution damals das zentrale Protestlager am Unabhängigkeitsplatz verteidigt hatte. Seither steht der Begriff für das zentrale Opfermysterium der neuen, prowestlichen Ukraine. Das Parlament hat nach der "Hundertschaft im Himmel" einen neu gestifteten Orden benannt und der Kiewer Stadtrat eine Straße gleich am Unabhängigkeitsplatz.
Die mythologischen Akkorde von den Toten des Majdan sind allerdings zuletzt immer wieder von Dissonanzen gestört worden. Anfang dieses Jahres enthüllte ein bekannter Hundertschaftsführer dieser Zeitung, dass beileibe nicht nur die Staatsgewalt auf Demonstranten schoss, sondern dass auch seine Männer damals Gewehre trugen und diese auch gezielt abfeuerten. Dementsprechend gehören zu den etwa hundert Toten jener Wochen auch 13 Polizisten.
Den nächsten Schlag gegen die große Erzählung des Majdan hat jetzt ein internationales Expertengremium geführt, das seit April 2014 in der Ukraine unterwegs gewesen ist, um die juristische Aufklärung der "Majdan-Morde" und anderer Todesfälle im Zusammenhang mit der ukrainischen Revolution zu überwachen. Die internationale Beratergruppe, ausgesandt vom Generalsekretär des Europarates, Thorbjörn Jagland, ist nun zu dem Schluss gekommen, dass die nachrevolutionären ukrainischen Behörden die Aufklärung der Bluttaten vom Februar 2014 nicht etwa energisch vorangetrieben, sondern im Gegenteil monatelang systematisch behindert haben. Als Grund dieser Obstruktion erscheint die dramatische Herausforderung, vor welcher die neue prowestliche Führung nach Jankowitschs Flucht und der sofort einsetzenden russischen Militärintervention auf der Halbinsel Krim und im Industrierevier Donbass stand. Das prowestliche Lager hat in dieser Lage nicht nur mit den "Oligarchen" des Landes, den korrupten Milliardären, deren Entmachtung ein Hauptziel der Revolution gewesen war, einen Kompromiss suchen müssen, um deren Geld zur Stärkung der völlig heruntergekommenen Streitkräfte nutzen zu können. Es hat offenbar auch mit der verhassten Regimepolizei, insbesondere der schwerbewaffneten Sondereinheit "Berkut", Frieden geschlossen, um deren Männer im Abwehrkampf gegen den russischen Angreifer im Osten einsetzen zu können.
Die Folgen dieses Friedensschlusses haben die Experten des Europarates jetzt in vernichtender Deutlichkeit klargestellt: Die Beratergruppe kommt zu dem Schluss, dass die Einstellung mehrerer zentraler Behörden, vor allem aber des ukrainischen Innenministeriums, zur ermittelnden Generalstaatsanwaltschaft "unkooperativ und in mancher Hinsicht obstruktiv gewesen ist". In dem Bericht der drei Beobachter, der am Dienstag vorgestellt wurde, heißt es weiter, diese Behinderungen hätten eine "ernsthafte negative Wirkung auf die Ermittlungen" gehabt. Es gebe außerdem "Grund zur Annahme, dass der (Geheimdienst) SBU es versäumt hat, angemessen mit der Generalstaatsanwaltschaft zusammenzuarbeiten". In der Folge habe es bis heute keine "substantiellen Fortschritte" bei den Verfahren gegeben. Das ukrainische Innenministerium hat Anfragen dieser Zeitung zu diesen Vorwürfen nicht beantwortet.
Aus dem Expertenbericht geht hervor, dass die Generalstaatsanwaltschaft früh zu der Annahme gekommen war, vor allem die tödlichen Schüsse auf dem Majdan am 20. Februar, am Höhepunkt des Blutvergießens, als 49 Menschen starben, seien zum größten Teil von Polizisten jener Sondereinheit "Berkut" abgegeben worden, deren Mitglieder jetzt im Osten kämpfen. Die Verletzungen der Opfer deuteten auf Sturmgewehre der Marke Kalaschnikow, Kaliber 7,62 hin, wie sie von dieser Truppe benutzt würden. Der Verdacht habe sich bald gegen eine bestimmte Untereinheit unter dem Kommando eines Berkut-Offiziers namens Dmytro Sadownyk gerichtet, weil die Gewehre dieser Männer, die mutmaßlichen Tatwaffen, nach dem Einsatz samt der dazugehörenden Dokumentation spurlos verschwunden seien und weil Sadownyk auf Bildern von jenem Tage trotz seiner Gesichtsmaske an einer Behinderung an seiner Hand erkannt worden sei.
Dass die mutmaßlichen Täter später möglicherweise von den Behörden geschützt wurden, um ihren Einsatz an der Front nicht zu stören, dokumentieren die internationalen Ermittler anhand von Äußerungen des ukrainischen Innenministers Arsen Awakow und des Präsidenten Petro Poroschenko. So habe Awakow in einem Brief an den Generalstaatsanwalt vom 12. Mai 2014 darauf hingewiesen, dass Verfahren gegen Sicherheitsbeamte "schwerwiegende Wirkungen auf deren psychischen Zustand" haben könnten. Die Folgen könnten "mangelnde Initiative und Versagen bei der Erfüllung ihrer Pflichten" sein. Der Innenminister habe die Staatsanwaltschaft deshalb gebeten, zu erwägen, ob ihre Ermittlungen "auf Handlungen konzentriert werden können, die nicht die Anwesenheit von Sicherheitsbeamten erfordern".
Äußerungen Poroschenkos gehen in dieselbe Richtung. Der Bericht zitiert aus einem Interview des Präsidenten vom vergangenen August, in dem dieser eine Amnestie für Sonderpolizisten erwogen habe, die zwar auf Seiten des gestürzten Regimes Janukowitsch am Majdan gestanden hätten, jetzt aber im Osten für die Ukraine kämpften. Eine solche Amnestie könne gerechtfertigt werden, weil diese Männer "ihre Schuld mit ihrem Blut gesühnt" hätten.
Die Experten des Europarates haben in ihrem Bericht aber neben der großen Erzählung von der nationalen Trauer um die "Hundertschaft im Himmel" noch einen anderen Mythos der Revolution in Frage gestellt: den von der "dritten Kraft" - also einem vorgeblichen russischen Geheimkommando das während der Schlacht um den Majdan sowohl auf Polizisten wie auf Demonstranten geschossen haben soll, um eine blutige Niederschlagung der Revolution unvermeidlich zu machen. In dem Bericht heißt es, die Generalstaatsanwaltschaft der Ukraine habe keine Beweise für die Existenz einer solchen "dritten Kraft" gefunden. Die internationalen Experten stellen fest, sie könnten das zwar nicht überprüfen, aber es sei auch nicht zu erkennen, dass die Staatsanwälte hier "klare Ermittlungslinien" übersehen hätten.
Die These von der schützenden Hand, welche die Behörden über die Verdächtigen gehalten haben sollen, illustrieren die Berichterstatter mit mehreren Beispielen aus den Darstellungen der ermittelnden Staatsanwälte. So hätten etwa am 1. April 2014 Innenminister Awakow und Geheimdienstchef Valentyn Naliwajtschenko dem stellvertretenden Generalstaatsanwalt Olexij Bahanez zugesagt, 16 Berkut-Männer zur Vernehmung zur Verfügung zu stellen. Keiner der Verdächtigen sei gekommen. Stattdessen sei ein Offizier erschienen und habe verlangt, die Männer in Ruhe zu lassen. Als die Staatsanwaltschaft dann trotzdem drei Verdächtige festgenommen habe (unter anderen Dmytro Sadownyk mit der behinderten Hand), hätten Berkut-Leute das Gebäude umstellt und gedroht, es zu stürmen.
Der Konflikt um Sadownyk spitzte sich später zu. Männer in Zivil - nach Ansicht des damaligen Generalstaatsanwalts Vitali Jarema samt und sonders Berkut-Polizisten - schüchterten bei Gerichtsterminen die Angehörigen der Opfer ein. Eine Richterin am Bezirksgericht Kiew-Petschersk wandelte Sadownyks Untersuchungshaft im September 2014 schließlich in Hausarrest um, aus dem er dann auch prompt entwich, um bis heute nicht wiederaufzutauchen. Das vom Innenministerium gestellte Wachpersonal brauchte 15 Stunden, um seine Flucht festzustellen. Die internationalen Experten schreiben, die Hinweise, die ihnen vorgelegt worden seien, deuteten "klar" darauf hin, dass "Personen im Innenministerium" diese Flucht organisiert hätten.
Etwa zur gleichen Zeit, also im Spätsommer 2014, entzog Generalstaatsanwalt Vitali Jarema den beiden hartnäckigsten Ermittlern, unter ihnen sein Stellvertreter Bahanez, die Zuständigkeit für den Fall. Die internationalen Experten sehen diese Entscheidung überaus kritisch. In ihrem Bericht heißt es, die Gründe für diese Kaltstellung seien ihnen bei ihren Gesprächen in der Generalstaatsanwaltschaft "nicht erklärt worden" und seien überhaupt "schwer zu verstehen".
Die Berichterstatter stellen allerdings auch fest, dass es neuerdings wieder hoffnungsvolle Entwicklungen gebe. Generalstaatsanwalt Jarema, der die Ermittler kaltgestellt hatte, sei mittlerweile selbst nicht mehr im Amt, und neuerdings habe man wieder Verfahren gegen 20 Verdächtige eingeleitet, von denen allerdings 18 längst abgetaucht seien. Außerdem wurden die geschassten Ermittler im Umfeld von Bahanez wieder aktiviert. Ob dem scheiternden Verfahren um die "Hundertschaft im Himmel" mit diesem Neuanfang wirklich wieder neues Leben eingehaucht werden kann, steht allerdings in den Sternen. Am 25. März nämlich hat der neue Generalstaatsanwalt Viktor Schokin den gerade wieder eingesetzten Bahanez schon wieder abgezogen. Wie es hieß, ist gegen ihn ein dienstliches Verfahren im Gange; wenige Tage zuvor war gegen seinen Sohn, der ebenfalls Staatsanwalt ist, der Vorwurf erhoben worden, er habe sich Dienstvergehen im Zusammenhang mit dem Betrieb illegaler Spielsalons zuschulden kommen lassen.


gehe zu Seite:1 ... « 678910 » ... 15
• Schau mal: ziemlich ähnliche Diskussionen in den www.secarts.org-Foren
GFP
Kiewer Zwischenbilanz
KIEW/BERLIN (04.03.2014) - Schon wenige Tage nach der Übernahme der Macht in Kiew durch die prowestliche Umsturzregierung zeichnet sich der Absturz des Landes in eine dramatische Verelendung ab. Wie der neue "Minis...mehr GFP 06.03.2014
GFP
Wirtschaft und Bevölkerung für Aussöhnung
BERLIN/MOSKAU (03.05.2016) - Deutsche Wirtschaftskreise und Vorfeldorganisationen der Berliner Außenpolitik dringen auf eine Aufhebung der Russland-Sanktionen. Mehr als zwei Drittel der Deutschen sprächen sich daf...mehr GFP 05.05.2016
GFP
Deutscher "Neustart" mit Russland?
BERLIN/MOSKAU - Deutsche Außenpolitik-Experten konstatieren einen sich abzeichnenden Stimmungsumschwung in der EU zur Ukrainepolitik und zu den Sanktionen gegen Russland. Der Vertreter einer parteinahen deutschen S...mehr GFP 09.03.2016
GFP
Berlin will Maßnahmen gegen "Millionen Russen"
BERLIN/MOSKAU ( 02.05.2016) - In der Debatte um eine etwaige Einstellung der EU-Russland-Sanktionen werden in Berlin Forderungen nach einer Ausweitung der Maßnahmen auf "Millionen russischer Staatsbürger" laut. Di...mehr GFP 05.05.2016
russ. Botschafter im Interview mit Junge Welt
Der Botschafter der Russischen Föderation in Deutschland, Sergej J. Netschajew, hat Kritik an der erleichterten Einbürgerung ukrainischer Bürger in Russland zurückgewiesen. Aufgrund der Politik der Regierung in ...mehr RevLeft 16.05.2019
Ukraine ist Opfer der "bunten Revolutionen" geworden
2
Werte Genossen, nun steht auch die Ukraine auf der Liste der Länder, die Opfer der sogenannten "Bunten Revolutionen" geworden sind. Bilder von erschreckenden Massakern, Vandalismus, Aufruhr und Stürmung von Regi...mehr retmarut 24.02.2014
retmarut 23.02.2014