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NEUER BEITRAG23.02.2015, 13:46 Uhr
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FPeregrin

Textsammlung faschistische Bewegung Ukraine (2) Frank Brendle: Tips für Faschisten (jW von heute) zur Zusammenarbeit von EU-Bullen mit ukrainischen Nazis, hier: Link ...jetzt anmelden! .
NEUER BEITRAG23.02.2015, 14:02 Uhr
EDIT: FPeregrin
23.02.2015, 14:06 Uhr
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FPeregrin

Textsammlung faschistische Bewegung Ukraine (2) Auch gfp befaßt sich heute u.d.T. Von Račak zum Majdan u.a. mit dem Kiewer Massaker vom 20. Februar 2014 und den Snipern, deren Zugehörigkeit zu den Maidan-Kräften zusehens sicherer wird, hier:
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NEUER BEITRAG23.02.2015, 21:20 Uhr
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FPeregrin

Textsammlung faschistische Bewegung Ukraine (2) Im morgen in der jW erscheineden Artikel Kiew provoziert von Reinhard Lauterbach dürfte im Hinblick auf das Theama dieses Threads folgende Absaätze interessant sein, die sich mit dem Anschlag von Charkiw beschäftigen:
"Die Ukraine beschuldigt unterdessen Russland, hinter dem gestrigen Anschlag auf eine Demonstration der faschistischen »Swoboda«-Partei und anderer »ukrainischer Patrioten« zu stecken. Der Geheimdienst SBU erklärte, vier festgenommene Männer hätten einen bei ihnen beschlagnahmten Granatwerfer in der grenznahen russischen Stadt Belgorod erhalten. Ob die Verhafteten allerdings mit dem Anschlag zu tun hatten, ist nach wie vor nicht geklärt. In den bisherigen Schilderungen des Hergangs durch die ukrainische Seite ist vom Einsatz eines Granatwerfers nicht die Rede. Danach soll die Explosion entweder durch eine am Straßenrand versteckte Sprengladung mit Zeitzünder oder durch eine aus einem an der Demonstration vorbeifahrenden Auto geworfene Bombe verursacht worden sein. / Zusätzliche Zweifel weckte, dass örtliche Aktivisten auf einem unmittelbar vor und nach dem Anschlag aufgenommenen Video einen bekannten Charkiwer Agenten des Geheimdienstes SBU namens Igor Nikolajewitsch Rassocha identifizierten. Für die Richtigkeit dieser Enttarnung spricht die Tatsache, dass der SBU das Video nach kurzer Zeit von seiner Seite entfernte. Der Vorgang nährt in der Region den Verdacht, dass es sich bei dem Anschlag um eine Provokation des SBU gehandelt haben könnte. Die in den vergangenen Monaten durch Anschläge auf ukrainische Militäranlagen in der Stadt hervorgetretene Gruppe »Charkower Partisanen« wies Vorwürfe der Regierung zurück, den Anschlag verübt zu haben. In einer Erklärung hieß es, die Gruppe plane grundsätzlich keine Aktionen, bei denen Zivilisten zu Schaden kommen könnten. / Wie inzwischen durch Videoaufnahmen bekannt wurde, kam es auf der Charkiwer Kundgebung zu einer mutmaßlich antisemitischen Aktion. Ein Porträt des – jüdischen – Bürgermeisters Gennadi Kernes wurde, dekoriert mit einem Bündel gelber Luftballons, unter allgemeinem Hallo an einer Stromleitung aufgehängt. Kernes war früher ein führender Politiker der »Partei der Regionen«. Im Sommer 2014 überlebte er knapp einen Anschlag. In Mariupol verbrannten Nationalisten eine Puppe des ehemaligen Präsidenten Wiktor Janukowitsch. Die Teilnehmer entzündeten sie dabei der Reihe nach mit brennenden Fackeln, nachdem zuvor ein vermummter Sprecher Verwünschungen gegen Janukowitsch ausgestoßen hatte."

Hier;
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NEUER BEITRAG23.02.2015, 21:27 Uhr
EDIT: FPeregrin
23.02.2015, 21:28 Uhr
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FPeregrin

Textsammlung faschistische Bewegung Ukraine (2) U.d.T. Mediale Deeskalation?. Berichte über Neonazis in Ukraine beschäftigt sich Arnold Schölzel in der jW von morgen mit dem jüngsten BBC-Bericht zu den Vorgängen auf dem Maidan vor einem Jahr (s.o. in diesem Thread) und einer parallelen propagandistischen Absetzbewegung bei Fox, m.E. ohne allerdings bereits zu einer bündigen Erklärung zu kommen. Hier:
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NEUER BEITRAG23.02.2015, 21:35 Uhr
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FPeregrin

Textsammlung faschistische Bewegung Ukraine (2) Auf seiner Homepage konstatierte Kai Ehlers gestern u.d.T. 22. Februar in Kiew: Kein Memorial, nur eine Frage: was hat´s gebracht? das politische Scheitern des Maidan-Regimes wie folgt: "Eine Westöffnung des Landes wurde nicht erreicht – erreicht wurde eine Teilung des Landes in einen mit der EU assoziierten Westen auf der einen und einen mit Russland faktisch verbündeten Osten auf der anderen Seite, die miteinander in diesem verbitterten Bürgerkrieg verhakt sind. / Mitgliedschaften in der EU und in der NATO stehen zwar bei Poroschenko ideologisch auf der Tagesordnung, noch mehr bei den nationalistischen Kräften um den Ministerpräsidenten Jazenjuk, haben aber keine reale Perspektive. Für die EU wird die Ukraine zum Klotz am Bein. Für die NATO kann ein Beitritt zum Kasus Belli mit Russland werden. / Nicht eine Anhebung des sozialen Standards auf das angestrebte Westniveau ist das Ergebnis der einjährigen Kämpfe, sondern die Senkung des Lebensstandards der Mehrheit der Bevölkerung als Ergebnis des Krieges und unter dem Druck der von EU und IWF ausgehenden Austeritätspolitik – letztlich in beiden Teilen des Landes. / Der Wunsch nach Ersetzung der oligarchischen Willkürherrschaft durch eine transparente Mehrheitsdemokratie nach EU-Standards hat die vorher bestehenden Strukturen ins Extrem getrieben – die Oligarchen, die sich zuvor noch einer demokratischen Scheinstruktur bedient hatten, sind nun selbst unmittelbar in die Machtpositionen gerückt.
Das Land ist nicht nur in zwei Teile gespalten, innerhalb der jeweiligen Seite bestimmen die Oligarchen heute willkürlicher als je zuvor das politische – und das militärische – Geschehen. Von Demokratie kann keine Rede sein, faktisch herrscht Kriegsrecht, auch wenn es offiziell nicht ausgerufen wurde
."
Der ganze Artikel hier:
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NEUER BEITRAG27.02.2015, 18:23 Uhr
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arktika

Textsammlung faschistische Bewegung Ukraine (2) Nicht nur die Waffenschmieden der BRD freuen sich über den Krieg Ukraine - Novorossija, auch die polnischen KollegInnen sehen gute Geschäfte. Dazu (und weiteres) im Artikel Ukraine-Krieg als Chance von R. Lauterbach in der jW vom 23.02.
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Hierzu paßt auch, daß Polen nun auch Militärberater für das ukrain. Regime schicken will. »Wir bereiten uns auf eine Ausbildungsmission im Rahmen der NATO vor«, sagte Verteidigungsminister Tomasz Siemoniak dem Sender TVN 24. Zuvor hatte Russland eine Ankündigung Großbritanniens, Armeeausbilder in die Ukraine zu entsenden, scharf kritisiert.
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NEUER BEITRAG01.03.2015, 16:26 Uhr
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arktika

Textsammlung faschistische Bewegung Ukraine (2) Is' schon peinlich:
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NEUER BEITRAG03.03.2015, 21:05 Uhr
EDIT: FPeregrin
03.03.2015, 21:11 Uhr
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FPeregrin

Textsammlung faschistische Bewegung Ukraine (2) Die Folge ist, daß in Berlin Stimmen laut werden, die angesichts des drohenden Kollapses des ukrainischen Staates die Forcierung der Aufnahme der Ukraine in die EU - evtl. auch in die NATO - fordern, notfalls auch unter Aufgabe der Gebiete Donezk und Lugansk. gfp u.d.T. Mit allen Konsequenzen, hier:
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Ich stell's auch nochmal ganz rein - ohne Zwischenüberschriften und Anmerkungen:
"Mit allen Konsequenzen / 03.03.2015 / KIEW/BERLIN / (Eigener Bericht) - In Berlin werden Warnungen vor einem Totalkollaps der Ukraine und Forderungen nach einer Aufnahme des Landes in die EU, eventuell auch in die NATO laut. Wolle man verhindern, dass "in der Nachbarschaft der EU auf Dauer ein schwacher oder zerfallender Staat mit allen ... Konsequenzen" entstehe, dann komme man um "eine EU-Integration der Ukraine mit allen finanziellen und politischen" Folgen nicht herum, erklärt ein Osteuropa-Experte von der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP). Hintergrund ist neben der katastrophalen wirtschaftlichen Lage des Landes - die Währung ist abgestürzt, Armut grassiert, der Monats-Mindestlohn liegt inzwischen unter 40 Euro - auch der desolate Zustand der ukrainischen Streitkräfte, der jegliche Hoffnung auf einen militärischen Sieg im Bürgerkrieg in nächster Zukunft illusionär erscheinen lässt. Zudem scheint eine Spaltung der militärischen Kräfte nicht ausgeschlossen: Jüngst haben die Führer von 17 Freiwilligenbataillonen einen eigenen Generalstab gegründet und sich damit der Kiewer Kontrolle ein weiteres Stück entzogen. / Ökonomisch befindet sich die Ukraine im freien Fall. Ihre Währung, die Hrywnja, ist dramatisch abgestürzt. Lag der US-Dollar vor dem Sturz der Regierung Janukowitsch noch bei 8 Hrywnja, so sank deren Wert bis Anfang 2015 auf fast 16 Hrywnja pro US-Dollar und stürzte letzte Woche auf zeitweise über 30 Hrywnja pro US-Dollar ab. Die Inflationsrate lag im Januar offiziell bei 28,5 Prozent; manche US-Ökonomen halten die Angabe für grob realitätsverzerrend und taxieren die wirkliche Inflation bei 272 Prozent - derzeit die höchste Rate weltweit. Das Durchschnittseinkommen ist auf rund 130 Euro im Monat gesunken, der Mindestlohn wird mit 37,80 Euro angegeben; damit liegt er inzwischen unter dem Mindestlohn etwa in Bangladesch. Die Wirtschaft ist im letzten Quartal 2014 gegenüber dem Vorjahreswert um 15,2 Prozent geschrumpft. Mit Massenentlassungen wird gerechnet; der Energieminister hat angekündigt, ein Drittel der staatseigenen Kohlegruben schließen zu lassen. Auch infolge von Kredit-Auflagen des Internationalen Währungsfonds (IWF) schnellen die Preise in die Höhe. So haben sich die Preise für den öffentlichen Nahverkehr in Kiew verdoppelt; auch die Preise für Energie sind gestiegen, wobei mittlerweile von einer weiteren Steigerung der Erdgaspreise auf fast das Dreifache des heutigen Betrags die Rede ist. Um drohendem Hunger vorzubeugen, hat der Kiewer Bürgermeister Witali Klitschko Berichten zufolge angekündigt, bis Jahresende sollten in der Hauptstadt 200 Geschäfte entstehen, die "Sozialbrot" verkaufen - ein Niedrigstpreisprodukt, das als schwer genießbar beschrieben wird. / Um den vollständigen ökonomischen Kollaps zu verhindern, fordert der US-Milliardär George Soros zusätzlich zu den jüngsten Finanzhilfen des Westens - sie belaufen sich immerhin auf 40 Milliarden US-Dollar - ein erneutes Stützungsprogramm im Wert von 50 Milliarden US-Dollar. Soros' Begründung ist bezeichnend: "Der wirtschaftliche Zusammenbruch der Ukraine wäre für Putin der maximale Erfolg"; dies müsse verhindert werden. / Dabei räumen selbst Kommentatoren, die gemeinhin proukrainisch berichten, offen ein, der Grund für den Absturz der ukrainischen Wirtschaft sei "auch" der Bürgerkrieg, "aber nicht nur". Vor allem die Korruption und die Machenschaften der Oligarchen trügen Schuld daran. Gegen sie richteten sich bereits die Majdan-Proteste; dennoch sind sie seit dem Machtwechsel in Kiew nicht geringer geworden. Tatsächlich gehörte es zu den ersten Maßnahmen des Kiewer Umsturzregimes, Oligarchen in zentrale Machtpositionen zu bringen , etwa Ihor Kolomojskij, der als Gouverneur von Dnipropetrowsk zunächst mit der Niederschlagung von Protesten gegen das Umsturzregime betraut wurde und der heute als Finanzier teilweise faschistischer Milizen eine entscheidende Rolle im ostukrainischen Bürgerkrieg spielt. Zu den in Amt und Würden gekommenen Oligarchen, mit denen auch Berlin eng kooperiert, gehört Staatspräsident Petro Poroschenko, der nach seiner Wahl nicht - wie angekündigt - sein Wirtschaftsimperium veräußert hat und bis heute nicht nur den Süßwarenkonzern Roshen, sondern unter anderem auch einen Fernsehsender (Kanal 5) kontrolliert. Wie vor dem Umsturz könnten Fachleute unter den Abgeordneten des Parlaments in Kiew eine "Poroschenko-" von einer "Kolomojskij-", einer "Firtasch-" und einer "Achmetow-Gruppe" recht klar unterscheiden, berichtete kürzlich ein ukrainischer Experte. Es gebe großen Unmut in der Bevölkerung; allerdings seien die meisten "nicht so resolut wie die Einwohner des Donbass, die eine Nationalisierung der Industriebetriebe fordern, weil die Milliardäre sie verarmen ließen". / In einem desolaten Zustand befinden sich nicht nur Wirtschaft und Politik der prowestlich gewendeten Ukraine, sondern auch ihre Streitkräfte. Bereits im Februar berichtete ein britischer Elitesoldat, der zur Ausbildung der Nationalgarde und von Freiwilligenverbänden in die Ukraine gegangen war, "sechs von zehn Todesfällen" bei den ukrainischen Verbänden seien Schüssen aus den eigenen Reihen oder dem unsachgemäßen Gebrauch der eigenen Waffen geschuldet. Die Kommandeure der zahlreichen unterschiedlichen Milizen griffen wahllos an, ohne die notwendigen Absprachen mit anderen Verbänden zu treffen, und sie gerieten sich dabei gegenseitig in die Quere; es gebe kein funktionierendes zentrales Kommando, kommuniziert werde zumeist über leicht abhörbare Mobiltelefone. "Die Majdan-Aktivisten waren die schlimmsten", berichtete der britische Soldat über seine Erfahrungen bei der Ausbildung der Soldaten und Milizionäre: Viele seien "arbeitslose, ziellose Leute", die "nicht bereit" seien, "Disziplin zu lernen". "Wir haben es mit einer zerfallenden, nicht mehr kampffähigen Armee zu tun", urteilt nun auch Wolfgang Ischinger, Chef der Münchner Sicherheitskonferenz. / Tatsächlich beginnen sich Teile der bewaffneten Verbände in der prowestlich gewendeten Ukraine endgültig der Kontrolle der Kiewer Regierung zu entziehen. Schon bisher hatten die mehr als 30 Freiwilligenbataillone im Osten der Ukraine im Grundsatz auf eigene Rechnung gekämpft, sich allerdings noch weitgehend in dem von Kiew vorgegebenen militärischen Rahmen bewegt. So hatten sie sich, wenn auch widerstrebend, im Großen und Ganzen an den von Staatspräsident Poroschenko ausgerufenen Waffenstillstand gehalten. Jüngst jedoch haben sich die Führer von 17 Bataillonen zu einem "Vereinigten Stab" zusammengeschlossen, der "ausdrücklich eine Alternative zum Generalstab der Streitkräfte sein soll", wie berichtet wird. Der "Vereinigte Stab", der "Koordination" und "gegenseitige Hilfe" leisten soll, ist nicht in Kiew, sondern in Dnipropetrowsk gegründet worden. Dort residiert der Oligarch Ihor Kolomojskij als Gouverneur, der mehrere Freiwilligenbataillone finanziert. Ob Kiew in Zukunft noch einen Waffenstillstand durchsetzen kann, ist angesichts der Spaltung der Streitkräfte unklarer denn je. / In dieser Situation dringt der Programmleiter "Osteuropa, Russland und Zentralasien" am "Robert Bosch-Zentrum" der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP), Stefan Meister, auf einen klaren Schnitt in der Kiewer Politik. "Die ukrainische Führung sollte die Regionen Luhansk und Donezk aufgeben", empfiehlt Meister: "Dies wird nötig sein, um den Rest der Ukraine zu retten und eine weitere Destabilisierung des Staates zu verhindern." Zugleich müsse die EU ihren Kurs revidieren und von ihrer bisherigen Weigerung abrücken, die Ukraine aufzunehmen. Berlin und Brüssel waren dazu bislang wegen der absehbar immensen Kosten nicht bereit. "Nur eine klare Entscheidung für eine EU-Integration der Ukraine mit allen finanziellen und politischen Konsequenzen könnte die Verhandlungsposition der EU" gegenüber Russland "verbessern", urteilt Meister nun; in Medienbeiträgen ist unter Berufung auf ihn sogar von einem möglichen NATO-Beitritt zwecks Stabilisierung des Landes die Rede. Donezk und Luhansk könnten dabei "eine Art Pufferzone" zwischen der NATO und Russland werden. Entscheide die EU sich dagegen, die Ukraine zu integrieren, warnt Meister, dann "entsteht in der Nachbarschaft der EU auf Dauer ein schwacher oder zerfallender Staat" - "mit allen sozialen, ökonomischen und sicherheitspolitischen Konsequenzen"."
NEUER BEITRAG05.03.2015, 15:31 Uhr
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FPeregrin

Textsammlung faschistische Bewegung Ukraine (2) Siehe hierzu auch den Kommentar m.d.T. Kavallerie in Kiew. Europäische Schockstrategie für Ukraine von Reinhard Lauterbach in der jW von heute:
"Die Ukraine steht am Rande des Staatsbankrotts. Genau die richtige Situation für jene Schockstrategie, die die Autorin Naomi Klein vor Jahren als Rahmenprogramm für die Durchsetzung neoliberaler »Reformagenden« dargestellt hat. Da kann die EU nicht abseits stehen. Sie schickt jetzt jene Kavallerie an den Dnjepr, die Peer Steinbrück vor Jahren der Schweiz nur androhte. Jetzt sollen er und andere Politiker von der Reservebank in einer »Agentur für die Modernisierung der Ukraine« das ruinierte Land im EU-Sinn auf Vordermann bringen. [...]"

Ganz hier:
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NEUER BEITRAG06.03.2015, 04:16 Uhr
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FPeregrin

Textsammlung faschistische Bewegung Ukraine (2) ...und heute als Schwerpunkt-Artikel in der jW u.d.T. Ein Land schmiert ab, von Reinhard Lauterbach, hier:
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NEUER BEITRAG08.03.2015, 22:33 Uhr
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arktika

Textsammlung faschistische Bewegung Ukraine (2) Die Unterstützung in der russ. Bevölkerung für die Menschen in Novorossija nimmt zu. Wie in einem Text auf der DKP-Nachrichtenseite berichtet wird, hat die russ. KP seit Frühjahr 2014 29 Konvois mit Hilfslieferungen in die Volksrepubliken geschickt. Mittlerweile sind es zunehmend nicht mehr nur Einzelpersonen, sondern ganze Einrichtungen, die benötigte Güter sammeln. Große Hilfe der russischen Kommunisten für den Donbass heißt der Artikel, der von der alternativen Presseschau am 7. März übernommen wurde. Zudem plant die russ. KP in der Volksrepublik Donezk eine eigene Vertretung zu eröffnen: Nach den Worten des russischen Kommunisten wird eine Vertretung der KPRF in der Hauptstadt der Volksrepublik die gemeinsame Arbeit mit der RF und die Leistung von Hilfe an die Bevölkerung der DVR erheblich erleichtern.

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NEUER BEITRAG09.03.2015, 11:02 Uhr
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arktika

Textsammlung faschistische Bewegung Ukraine (2) Im Krieg zwischen der Ukraine und Novorossija treten die Widersprüche innerhalb der imperialistischen Staaten immer deutlicher hervor, womit sich heute ein Artikel Gefährliche Propaganda auf gfp befaßt.. Das Bundeskanzleramt wirft dem Oberbefehlshaber der NATO in Europa, Philip M. Breedlove, "gefährliche Propaganda" vor. Das berichtet "Der Spiegel" in seiner aktuellen Ausgabe. Demnach stellt Breedlove der Bundesregierung zufolge die militärischen Aktivitäten Russlands in der Ostukraine völlig überzogen dar; er behaupte etwa, russische Panzer und Raketenwerfer in der Ukraine wahrgenommen zu haben, die der Bundesnachrichtendienst (BND) auf seinen eigenen Satellitenbildern nicht habe erkennen und über die er selbst von den verbündeten US-Diensten nichts habe erfahren können. Auch Breedloves Zahlenangaben über russische Truppen an der Grenze zur Ukraine seien weit übertrieben gewesen. Derlei Propagandatechniken hat auch die Bundesrepublik immer wieder angewandt, exemplarisch im Jugoslawien-Krieg des Jahres 1999. Die Regierungs-Kritik an Breedlove, über die "Der Spiegel" berichtet, ist dabei Ausdruck strategischer Differenzen zwischen Washington und Berlin: Das deutsche Bemühen um eine "Doppelstrategie" gegen Russland nach dem Vorbild des westlichen Vorgehens im Kalten Krieg ist mit einer ungezügelten Aggressionspolitik, wie sie ein Flügel des US-Establishments vertritt, nicht wirklich vereinbar. Breedlove, den die Berliner Vorwürfe treffen, ist ein Vertreter dieses Flügels. Mehr zu der Lage an der Propagandafront unter
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In diesem Text werden die beiden Vorgehensschwerpunkte innerhalb der Nato deutlich benannt: "Zuckerbrot und Peitsche" seitens der EU-Führungsmacht BRD sowie eine "Platt machen"-Position eines Teils der USA: Dass die Bundesregierung jetzt Kritik an mutmaßlichen Lügen des NATO-Oberbefehlshabers in Europa übt, hat seine Ursache in innerwestlichen Machtkämpfen. Berlin setzt im Ukraine-Konflikt auf eine Doppelstrategie nach dem Modell des westlichen Vorgehens im Kalten Krieg. Dabei soll Moskau einerseits unter Druck gesetzt, andererseits aber mit einer gewissen Form der Kooperation angebunden werden. Ein ähnliches arbeitsteiliges Vorgehen brachte dem Westen im Kalten Krieg den Sieg. Eine derartige Doppelstrategie hat Wolfgang Ischinger, der Vorsitzende der Münchner Sicherheitskonferenz, kürzlich ausdrücklich eingefordert (german-foreign-policy.com berichtete [5]). Dazu im Widerspruch stehen die Pläne eines Flügels in der US-Außenpolitik, der um jeden Preis auf den Sturz des russischen Präsidenten Wladimir Putin setzt und zu diesem Zweck den Konflikt mit Moskau weiter eskalieren lassen will. Weil dies die deutsche Russland-Politik systematisch gefährdet, geht Berlin nun gegen Vertreter dieses Flügels vor - mit Hinweisen auf die Manipulationen eines seiner Exponenten, des SACEUR Philip M. Breedlove.
NEUER BEITRAG10.03.2015, 13:28 Uhr
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arktika

Textsammlung faschistische Bewegung Ukraine (2) Am 6. März erschien beim Saker ein längerer Artikel Noworossija: der Aufbau einer Nation für die Arbeiterklasse von Pawel Gibarew, zuerst englischsprachig veröffentlich als "Novorossija: Nation-Building for the Working Class" auf novorossija.today.
Vorweg ein paar einführende Worte zum Autor, in jedem fall ist der Artikel aber lesenswert, da der Autor gute Insiderkenntnisse hat.

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NEUER BEITRAG10.03.2015, 13:44 Uhr
EDIT: arktika
10.03.2015, 13:46 Uhr
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arktika

Textsammlung faschistische Bewegung Ukraine (2) Für diejenigen, die sich für die militärische Seite des Krieges etwas mehr interessieren:
Schon am 02.03. erschien vom Autor yurasumy auf gleicher Seite unter dem Titel Die Armee der Junta hat die Winterkampagne verloren ein Artikel, der eine kurze Einzelanalyse der vier Schwerpunkte der "Winterkampagne" bringt: Der Operationen Der Angriff der NA im Gebiet der Bachmutka, Der Angriff auf den Donezker Flughafen, Debalzewo sowie Mariupol.
Anschließend folgen die allgemeinen Analysen zu den Besonderheiten der Taktik und den Verlusten beider Seiten und daraus dann Schlussfolgerungen und Strategie der Seiten für den Sommer.
Hilfreich!

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NEUER BEITRAG10.03.2015, 20:02 Uhr
EDIT: arktika
10.03.2015, 20:07 Uhr
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arktika

Textsammlung faschistische Bewegung Ukraine (2) Zwei Nachrichten auf Sputnik zu den Auswirkungen des Krieges auf die Bevölkerung im Dombass:

Donezk: Kiew verweigert Karten von Minenfeldern im Donbass, Nicht einmal die OSZE hat von Kiew solche Karten bekommen… Ortseinwohner, darunter Kinder, werden jetzt sterben müssen, indem sie auf die von Kiew gelegten Minen treten. ... Große Territorien sind vermint.

und Kiew registriert gefälschte Passierscheine für Kriegsgebiet. Hier geht es um die zunehmende Zahl gefälschter Passierscheine für eine Einreise aus der Ukraine in die Volksrepubliken. Seit dem 11. Januar gilt im Osten der Ukraine ein Sondermodus für das Passieren von Kontrollposten an der Konfliktzone. Jeder, der auf die von den selbst ernannten Republiken Donezk und Lugansk kontrollierten Territorien will, muss den Zweck der Einreise belegen. ... Viele Einwohner beschweren sich über lange Schlangen, die schleppende Arbeit der Amtsträger und die ausufernde Korruption.

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Mittlerweile ist nach UN-Angaben auch die Anzahl von Flüchtlingen in der Ukraine ist auf fast 1,8 Millionen Menschen gestiegen.

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