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The Flood Will Sweep the Whole Region!
  [5 pics] begonnen von Dima am 08.10.2023  | 74 Antworten
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NEUER BEITRAG06.11.2023, 12:04 Uhr
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FPeregrin

The Flood Will Sweep the Whole Region! Posted Nov 05, 2023

Kassioun Editorial 1147: Who Are Enemies of the “Flood” and How Do They Show Their Hostility?

Forces hostile to the “al-Aqsa Flood” are divided – at the local, regional, and international levels – into two basic categories: overt enemies and covert enemies.
As for the overt enemies, it is not difficult to pinpoint them; they are headed by Washington, along with majority of Western governments and the “Abraham Accords” governments, who do not try to contain their hostility not only to Palestinian resistance, but also to Palestine and the Palestinian people, who stand as an impenetrable barrier to all their plans and undermine them altogether.

As for the covert enemies, they are many of them and are spread across many circles and countries. The main commonality among them is that they are undeclared beneficiaries of the existing international system and the American-Zionist role therein. If we limit the discussion to Syria, the enemies of the al-Aqsa Flood are found among the extremists on both sides of the Syrian equation, who express their hostility through their proposals, programs, and behavior.

On the side of the regime extremists, this hostility is being expressed by continuing to obstruct ending the Syrian catastrophe, by continuing to prevent the implementation of UNSC Resolution 2254 and continuing to obstruct the settlement of the relationship between Syria and Turkey. This behavior prevents Syria from regaining its natural position within the conflict with the Zionists and disrupts Syria’s ability to play its historical role.

These are hostile to the al-Aqsa Flood, not only because it puts them in an “awkward position”, but more importantly, because by reducing the role of the Americans and the Zionists, it undermines all the designs that the West offers from under and above the table of the “step-for-step” type, which represents a version specific to Syria to achieve two parallel tasks. The first task is to destroy 2254 and with it the entire idea of a political solution, and replace it with transforming the de facto division into a permanent division in exchange for “guarantees” for the feudal lords to preserve their fiefdoms. This is on the one hand, and on the other hand, the second task is for “step-for-step” to be the Syria-specific version of the Abraham Accords.

On the side of the opposition extremists, in addition to their fears of showing any support for the Palestinian Cause out of fear of losing funding. More importantly, they are trying in every way to attack the true allies of the Palestinian resistance at the regional level, and deliberately demonize them, as if they were doing so to justify the occupation’s crimes or mitigate their impact. It is not difficult to explain this behavior, as the opposition extremists have linked their existence and behavior to the West, particularly Washington, and they are experiencing a great amount of embarrassment before all Syrians. Even if they are not among those who get embarrassed, they certainly know that the post-Flood American and Western decline will reflect on them as well with further decline and weakness.

Aside from what the regimes and political forces say about their “favors” over the Palestinian people and support for their resistance, the truth is that the Palestinian people and their resistance have a great favor over the peoples of the region, and over the Syrian people in particular. This is because the struggle the resistance is waging today is not only to defend Palestine, but it is also to defend Syrian unity, because it undermines all the Western-Zionist projects being cooked above and under the table with Syrian extremists on all sides.

While Syrian patriotic forces should acknowledge this favor, they and all patriotic Syrian should push with greater determination to restore Syria to its role in its existential battle against the Zionist entity. This role cannot be restored without possessing the political will to fight the battle, and this in turn requires comprehensive, radical change based on a political solution, on the basis of the full implementation of UNSC Resolution 2254. This would also be in cooperation with the emerging global and regional powers, and by taking advantage of the alignment that has become clearer thanks to the Flood at the global, regional, and local levels.


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NEUER BEITRAG07.11.2023, 14:08 Uhr
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arktika

maschinenübersetzt auf Deutsch:

Kassioun Editorial 1147: Wer sind Feinde der „Überschwemmung“ und wie zeigen sie ihre Feindseligkeit?

Kräfte, die der „al-Aqsa-Flut“ feindlich gesinnt sind, sind auf lokaler, regionaler und internationaler Ebene in zwei Grundkategorien unterteilt: offene Feinde und verdeckte Feinde.

Was die offenen Feinde betrifft, so ist es nicht schwer, sie zu lokalisieren; sie werden von Washington angeführt, zusammen mit der Mehrheit der westlichen Regierungen und der „Abraham-Abkommen“-Regierungen, die nicht versuchen, ihre Feindseligkeit nicht nur gegen den palästinensischen Widerstand einzudämmen, sondern auch gegen Palästina und das palästinensische Volk, die als undurchdringliche Barriere für alle ihre Pläne stehen und sie untergraben.


Was die verdeckten Feinde betrifft, so sind sie viele von ihnen und sind in vielen Kreisen und Ländern verbreitet. Die Hauptgemeinsamkeit unter ihnen ist, dass sie nicht deklarierte Nutznießer des bestehenden internationalen Systems und die amerikanisch-zionistische Rolle darin sind. Wenn wir die Diskussion auf Syrien beschränken, werden die Feinde der al-Aqsa-Flosse unter den Extremisten auf beiden Seiten der syrischen Gleichung gefunden, die ihre Feindseligkeit durch ihre Vorschläge, Programme und Verhaltensweisen zum Ausdruck bringen.

Auf der Seite der Extremisten des Regimes wird diese Feindseligkeit zum Ausdruck gebracht, indem sie die Beendigung der syrischen Katastrophe weiterhin behindert, indem sie weiterhin die Umsetzung der Resolution 2254 des VN-Sicherheitsrates verhindert und die Belegung der Beziehungen zwischen Syrien und der Türkei weiterhin behindert. Dieses Verhalten verhindert, dass Syrien seine natürliche Position innerhalb des Konflikts mit den Zionisten wiedererlangt und stört Syriens Fähigkeit, seine historische Rolle zu spielen.

Diese sind der al-Aqsa-Flut feindlich gesinnt, nicht nur, weil sie sie in eine „ungeschickte Position“ bringt, sondern vor allem, denn durch die Verringerung der Rolle der Amerikaner und der Zionisten untergräbt es alle Designs, die der Westen von unter und über dem Tisch des „Schritt-für-Schritt“-Typs bietet, was eine parallele Version darstellt. Die erste Aufgabe besteht darin, 2254 und damit die gesamte Idee einer politischen Lösung zu zerstören und sie durch die De-facto-Spaltung in eine ständige Teilung zu verwandeln, im Austausch für „Garantien“ für die Feudalherren, ihre Lehen zu bewahren. Dies ist auf der einen Seite, und auf der anderen Seite besteht die zweite Aufgabe darin, dass „Schritt für Schritt“ die syrisch-spezifische Version des Abraham-Abkommens sein wird.

Auf der Seite der oppositionellen Extremisten, zusätzlich zu ihren Ängsten, aus Angst, die palästinensische Sache zu unterstützen, aus Angst, die Finanzierung zu verlieren. Noch wichtiger ist, dass sie in jeder Hinsicht versuchen, die wahren Verbündeten des palästinensischen Widerstands auf regionaler Ebene anzugreifen und sie absichtlich zu dämonisieren, als ob sie dies tun würden, um die Verbrechen der Besatzung zu rechtfertigen oder ihre Auswirkungen abzumildern. Es ist nicht schwer, dieses Verhalten zu erklären, da die Oppositionsextremisten ihre Existenz und ihr Verhalten mit dem Westen, insbesondere Washington, in Verbindung gebracht haben und sie vor allen Syrern eine große Verlegenheit erfahren. Selbst wenn sie nicht zu denen gehören, die sich schämen, wissen sie sicherlich, dass der amerikanische und westliche Niedergang nach der Flut auch mit weiterem Niedergang und Schwäche über sie reflektieren werden.

Abgesehen davon, was die Regime und die politischen Kräfte über ihre „Gefälligkeiten“ über das palästinensische Volk und ihre Unterstützung für ihren Widerstand sagen, ist die Wahrheit, dass das palästinensische Volk und sein Widerstand einen großen Gefallen über die Völker der Region und insbesondere über das syrische Volk haben. Dies liegt daran, dass der Kampf, den der Widerstand heute führt, nicht nur Palästina zu verteidigen, sondern auch, um die syrische Einheit zu verteidigen, weil er alle westlich-zionistischen Projekte untergräbt, die über und unter dem Tisch mit syrischen Extremisten auf allen Seiten gekocht werden.

Während die syrischen patriotischen Kräfte diese Gunst anerkennen sollten, sollten sie und alle patriotischen Syrer mit größerer Entschlossenheit drängen, Syrien in seinem existenziellen Kampf gegen die zionistische Einheit wieder in seine Rolle zu bringen. Diese Rolle kann nicht wiederhergestellt werden, ohne den politischen Willen, den Kampf zu führen, und dies wiederum erfordert einen umfassenden, radikalen Wandel auf der Grundlage einer politischen Lösung auf der Grundlage der vollständigen Umsetzung der Resolution 2254 des VN-Sicherheitsrates. Dies würde auch in Zusammenarbeit mit den aufstrebenden globalen und regionalen Mächten sein und die Ausweitung der Ausrichtung, die dank der Flut auf globaler, regionaler und lokaler Ebene deutlicher geworden ist.

NEUER BEITRAG15.11.2023, 21:40 Uhr
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arktika

The Flood Will Sweep the Whole Region! Die UNO gibt die Unterstützungsarbeit, sprich den Versuch, das Allerschlimmste zu verhindern oder wenigstens abzumildern - so weit man bei diesen Massenmord des zionistischen Staates überhaupt davon sprechen kann - auf, denn »Wir können nichts tun«. »Das ist die Realität einer Hilfsaktion, der die Ressourcen entzogen werden.« Ohnmacht auf der einen Seite, fröhliches Massakern auf der anderen. Egal, ob nun ein Genozid intendiert ist, oder "nur" eine zweite Nakba! Das Ergebnis zählt, würde Otto Rehhagel sagen.

Und nicht nur in Gaza, auch im Westjordanland dreht Israel weiter auf. Dort wurde ein Krankenhaus mit chem. Kampfstoffen angegriffen. Ergebnis: Wie zu erwarten ...

Genauere Infos liefert Jörg Tiedjen in seinem Artikel in der heutigen jW

Nahostkonflikt
Helfer am Ende
Krieg in Nahost: Israels Militär in Gaza-Stadt. UNO stellt Arbeit ein


Die israelische Armee hat die Kontrolle über mehrere Regierungsgebäude in Gaza-Stadt übernommen. Dazu gehörten das Parlament und Gebäude der Polizei, erklärte das israelische Militär laut AFP am Dienstag. Am Montag hatte der israelische Verteidigungsminister Joaw Gallant bereits erklärt, die Hamas habe inzwischen »die Kontrolle in Gaza« verloren. Dennoch wurden auch am Dienstag von dem Küstenstreifen aus Raketen auf israelisches Gebiet abgefeuert.

Der Direktor des Schifa-Krankenhauses in Gaza-Stadt hat am Dienstag die Beisetzung von 179 Toten in einem auf dem Klinikgelände ausgehobenen Massengrab vermeldet, wie die Agentur WAFA mitteilte. Eine andere Möglichkeit der Bestattung habe es nicht gegeben, »weil das Hospital von allen Seiten belagert wird«. Die Leichname seien bereits in Verwesung begriffen gewesen. Schon seit Sonnabend verfügt das Krankenhaus über keinen Treibstoff für seinen Stromgenerator mehr.

Vor den Toren des Schifa-Hospitals stehen laut AFP israelische Panzer. Nach Angaben der Besatzungsmacht befindet sich unter dem Hospital ein unterirdischer Kommandopunkt der Hamas. Am Montag hatte das israelische Militär ein Video aus der Rantisi-Kinderklinik in Gaza-Stadt veröffentlicht, von der ebenfalls behauptet worden war, dass sie der Hamas als »Schutzschild« diene. Auf dem Video ist allerdings nichts zu sehen, was die israelischen Behauptungen stützt, wie unter anderem der US-amerikanische Journalist Max Blumenthal auf X kommentierte.

Das UN-Hilfswerk für Palästinensische Flüchtlinge (UNRWA) hatte am Montag abend angekündigt, dass es seine humanitären Einsätze im gesamten Gazastreifen aufgrund der israelischen Blockade von Treibstofflieferungen binnen 48 Stunden einstellen werde. »Wir können nichts tun«, sagte UNRWA-Leiter Thomas White dem Sender Al-Majadin: »Das ist die Realität einer Hilfsaktion, der die Ressourcen entzogen werden.«

Auch am Dienstag hat Israel den im Norden Gazas verbliebenen Zivilisten ein Zeitfenster und Routen für eine Flucht in den Süden genannt. Nach UN-Angaben sind bisher etwa 200.000 Menschen dorthin geflohen. Insgesamt befänden sich 1,6 Millionen der rund 2,2 Millionen Einwohner Gazas in dem Küstenstreifen selbst auf der Flucht. Die Todeszahlen unter den Palästinensern sind am Dienstag nach Angaben aus Gaza auf mehr als 11.450 angestiegen. Israel hat seit dem 7. Oktober nach offiziellen Angaben 1.200 Todesopfer zu beklagen.

Im Westjordanland verschärft sich der Konflikt zwischen der israelischen Besatzungsmacht und den Palästinensern. Bei einem israelischen Angriff auf das Thabet-Thabet-Hospital in der Stadt Tulkarm mit chemischen Kampfmitteln sollen nach Angaben von WAFA am Dienstag Dutzende Zivilisten erstickt worden sein. Am Montag hatte das US-amerikanische Center for Constitutional Rights eine Klage gegen die US-Regierung eingereicht. Ihr wird aufgrund der Unterstützung der israelischen Kriegführung Unterlassung der Verhinderung von Völkermord und Beihilfe zum Völkermord vorgeworfen.


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Die internationale Solidarität der ArbeiterInnenklasse und der kolonialisierten Völker zeigt sich jedenfalls sehr deutlich auf der Seite der PalästinenserInnen, auch oder gerade auch in bezug zu ihren eigenen Kämpfen um Freiheit und gegen Imperialismus, s. auch die Philippinen.
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NEUER BEITRAG02.12.2023, 02:41 Uhr
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FPeregrin

The Flood Will Sweep the Whole Region! Kassioun schon am 26. November:

Kassioun Editorial 1150: The Truce, the Beginning of Recognizing Palestinian Victory

Throughout its recent aggression against Gaza, the Zionist entity continued to reject any talk about a ceasefire, and even refused to talk about any truce. However, in the end it submitted to a temporary four-day truce that began last Friday, including an exchange of prisoners.

The Zionist entity’s submission to this truce – especially its submission to the conditions and warnings of the Palestinian resistance to break the truce if it does not implement its conditions, including the criterion of seniority among the liberated Palestinian prisoners – is the beginning of the Zionist entity’s recognition of defeat, which before long will become a complete de facto recognition.

Let’s recall that the Zionist entity began its war with a ridiculous ceiling of goals, that included displacing the people of Gaza to Egypt. Later, the goals included partially displacing the people of Gaza from the north of the Gaza Strip to the south, eliminating Hamas, destroying tunnels, preventing the launching of rockets from Gaza, liberating its prisoners without releasing any of the Palestinian prisoners, blockading entry of aid, and completely preventing the entry of fuel.

Now, which of these goals have been achieved for the Zionist entity to accept the truce? Nothing at all. On the contrary, accepting this truce means implicit recognition of the opposing side with whom the truce is being made, i.e., the Palestinian resistance, with Hamas at its heart. It is an admission that its soldiers are trembling in terror in every corner of Gaza they enter, and they are get struck from every direction, from above and below the ground, and through the tunnels they want to destroy. It means an admission that it is unable to stop the launching of rockets from Gaza, the last of which were just hours before the truce took effect. It is an admission that its prisoners could only be returned through a prisoner exchange, that is, as the resistance had said from the outset. It also means that the enemy’s talk about eliminating Hamas is complete nonsense with no hope of achieving it. Additionally, aid was and will continue to be sent in against its will, including fuel, and aid flow will increase with time, whether or not it likes that.

In one word, all the goals declared by the Zionist entity and the US have failed miserably, and none of them have been achieved. Rather, their opposite has been and is being achieved with every additional day in which it continues its losing, criminal war. Therefore, the truce is a declaration of an initial victory for Palestine and its resistance, and is a prelude to greater subsequent victories, despite all the empty and hysterical threats issued by the Zionist entity’s politicians and militants.

In addition to thwarting the enemy’s goals, the al-Aqsa Flood and the great steadfastness that followed, as well as the enormous heroics on the ground in Gaza, have proven to have many positive results, including:

First: The wave of normalization has been frozen, the Abraham Accords have been practically buried, and previous agreements such as the Camp David and Wadi Araba have again been – objectively and regardless of the regimes’ opinion – placed on the table of historical research.

Second: The unprecedented global campaign in support of Palestinian rights, which is carrying imminent major changes as the beginning of a wave of a new global popular movement, linked to Palestine, but linked just as much and perhaps more to the internal conditions of the countries in which it emerges, especially Western countries.

Third: Once again, the saying that resistance is always less costly than surrender and normalization has been proven true.

Fourth: If the Zionist entity is the most active contributor behind the scenes to the destruction and fragmentation of the Arab countries, especially in the last decade, and is joyous about that, then it is now at the forefront, under the fire of the Palestinian resistance, and under the political and media fire of the peoples. This will reverse the general trend of events in our entire region, away from destruction and fragmentation and towards stability and development.

Finally: Since the Zionist entity has been the thug of the region since 1948, and through 1956, 1967, 1982 and so on until now, today, with the victory of the Palestinian resistance, and with the new international and regional balance, we are before an opening towards the horizon of a real solution, for Palestine and the entire region. This solution is based on ending the thuggish and Zionist character of the entity once and for all. The most important path along these lines begins with the complete disarmament of this entity. This is because stripping the Zionist entity of its arms, which for a century have been a tool in sabotaging the region, is the main gateway to stability and peace, in parallel with the establishment of the Palestinian state with Jerusalem as its capital.


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NEUER BEITRAG04.12.2023, 22:51 Uhr
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FPeregrin

The Flood Will Sweep the Whole Region! Kassioun gestern:

Kassioun Editorial 1151: Gaza Redraws the Region

Kassioun’s last editorial, titled: “The Truce, the Beginning of Recognizing Palestinian Victory”, presented the set of goals declared by the enemy at the beginning of its aggression against Gaza, and showed its failure to achieve any of them, and that its mere acceptance of the truce carries within it a partial admission of its failure to achieve those goals.

Now, with resuming its aggression and the additional media and political losses it suffered as a result of the resistance’s ethics in dealing with prisoners compared to its lack of morals, it reaffirms the fact that it failed to achieve its goals. The enemy sees itself forced to resume the aggression, not only out of revenge, but more importantly, it still sees itself defeated, and sees the ceasefire as confirming the defeat and opening the door to translating it politically. Therefore, we see it – and behind it the US – hysterically seeking to overturn the results and continuing within this context to commit simultaneously massacres and follies, in pursuit of the illusion of the possibility of victory.

The other important aspect in pondering the issue is that the borders of the battle, for the American center and its “Israeli” affiliate, are not the borders of Palestine, but rather wider and farther than that. The US is waging its comprehensive war in parallel, and in a number of arenas of global conflict, to defend its crumbling global hegemony and against the new international balance of power. The defeat in Palestine will not take long to turn into a clear political translation throughout our region, which is considered a key in the geopolitical sense, perhaps more important than any of the other global conflict arenas.

Thus, Washington is feverishly seeking to expand the conflict, but in its own way. That is, by trying to use the burning fire in Gaza as a fuse to blow up the entire region within a “comprehensive chaos” based on internal conflicts. In this context, perhaps the closest target is Egypt, the explosion of which could turn into a huge detonator for a series of explosions throughout the region, in which Saudi Arabia will be next. Thus, the aim is to put a stop to the gradual transformation that is underway, in our entire region, towards getting rid of dependency on the US and towards equal relations that benefit from the new international balance.

The American and Zionist arrogance, and their refusal to believe that the change in the international balance is moving in a fixed and irreversible direction towards the demise of Western hegemony, has resulted in them having cognitive blindness, and pushing them towards committing follies and desperate adventures, and towards burning their own boats. In the end, these same follies lead to the opposite of what is desired. That is, the more the Americans increase their pressure towards blowing up the region and its countries, the faster this gradual shift in the positioning of key powers, states, and regimes in the region will go, and the more that shift will take root and become an established positioning.

Despite the pain, tragedies, and massive sacrifices, Palestinian victory has become clear to everyone. One of the positive things due to this victory, albeit not yet final, and due to the Palestinian people and the men of its resistance, is that they accelerated and are accelerating global transformations in the required and appropriate direction for the interests of the peoples of the world. As for our region, they are accelerating the redrawing of the entire regional political map and contributing to putting it on the right track towards complete political and economic independence, which is imminent. When achieved, it will be the first complete political and economic independence in the modern history of this region, and it will be a completion of the collapse of old colonialism, by burying new colonialism next to it in history’s graveyard.


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NEUER BEITRAG21.12.2023, 15:18 Uhr
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FPeregrin

The Flood Will Sweep the Whole Region! Die bemerkenswerte Rede, die die palästinensische Diplomatin Nada Tarbush am 17. November auf dem 5. Treffen der Vertragsstaaten der UNO-Konvention über bestimmte konventionelle Waffen (CCW) gehalten hat, sei hier mal in deuscher Übersetzung dokumentiert. Ich folge dem Text auf Telepolis gestern:
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Herr Präsident, zunächst möchte ich Israel daran erinnern, dass wir nicht von der Palästinensischen Autonomiebehörde sprechen, sondern vom Staat Palästina.

Sicher, Ihr Finanzminister hat Anfang des Jahres auf einer Veranstaltung in Paris gesagt, dass es so etwas wie ein palästinensisches Volk nicht gibt.

Und Ihr Premierminister hat am 24. September in der Generalversammlung eine Karte mit dem Titel "Der neue Nahe Osten" hochgehalten, auf der Palästina durchgestrichen und vollständig durch Israel ersetzt war.

Aber wenn Ihre Regierung annexionistisch und rassistisch ist, dann ist es diese Versammlung nicht. Und wir fordern Sie auf, sich an das UN-Protokoll und die Nomenklatur zu halten und alle in diesem Saal zu respektieren.

Wir möchten auch den israelischen Delegierten daran erinnern, dass das Fehlen einer Geschäftsordnung für diese Sitzung kein Freibrief dafür ist, jeglichen Anstand im Umgang mit den Gesprächspartnern in diesem Raum zu verlieren. Für die anderen Staaten und die Zivilgesellschaft in diesem Saal möchte ich die Erklärung Israels vereinfacht wiedergeben.

Abgesehen davon, dass Israel mit Beleidigungen um sich wirft und schwere, unbegründete Vorwürfe erhebt, hat es etwas gesagt, das Sie alle erschaudern lassen sollte.

Die Kernaussage ist, Israel könne jeden einzelnen Menschen in Gaza töten. Die 2,3 Millionen Menschen in Gaza seien entweder Terroristen, Sympathisanten von Terroristen oder menschliche Schutzschilde und daher legitime Ziele.

Jeder Mensch, so Israel, falle in eine dieser drei Kategorien. Ein Kind, ein Journalist, ein Arzt, ein UN-Mitarbeiter, ein Neugeborenes im Brutkasten. Und so kann Israel sie töten und sich dann erdreisten, in diesen Raum zu kommen und der Welt mit ernster Miene zu sagen, dass wir nach internationalem Recht handeln.

Der Tod jedes einzelnen der über 11.350 Menschen, die im letzten Monat getötet wurden, ob Kinder, Journalisten, UN-Mitarbeiter, Kranke oder Alte, war gerechtfertigt, sagt Israel. Denken Sie einen Moment darüber nach, und lassen Sie sich nicht beirren.

Jeder, der diese verdrehte Logik vertritt, hat keinen Funken Menschlichkeit, keinen Sinn für Moral und keine Ahnung von Legalität. Aber wissen Sie was? Ihre flächendeckenden Erklärungen für flächendeckende Bombardierungen wird nicht funktionieren. Die Menschen sind nicht so dumm.

Die Menschen in diesem Saal sind erfahrene Diplomaten, sie sind sehr gebildet, sie kennen die Geschichte und viele von ihnen haben gesehen, wie Ihre Regierung in den letzten 15 Jahren bei den sechs vorangegangenen militärischen Angriffen auf Gaza die gleichen Argumente vorgebracht hat.

Sie haben gesehen, wie Sie auf kollektive Bestrafung zurückgreifen und palästinensische Kinder, Journalisten, medizinisches Personal und Mitarbeiter von Hilfsorganisationen ins Visier nehmen. Sie haben gesehen, wie Sie unsere Gemeinden zwangsumsiedeln, unser Land kolonisieren, unsere Häuser zerstören und Familien von ihrem eigenen Land vertreiben, seit dem 7. Oktober und in den 75 Jahren davor.

Sie haben Ihre staatlich geförderte Desinformationskampagne gesehen. Noch einmal: Wir sind nicht dumm. Beleidigen Sie nicht unsere Intelligenz.

Mit der Behauptung, es handle im Einklang mit dem Völkerrecht, sagt Israel, dass der UN-Generalsekretär, der UN-Hochkommissar für Menschenrechte, die WHO, Unicef, Ocha, die UN-Sonderberichterstatter, der unabhängige UN-Untersuchungskommissar, Menschenrechtsorganisationen weltweit, weltweit wirkende NGO zum Thema Abrüstung, humanitäre NGO und viele Rechtsexperten falschliegen – allesamt.

Sie alle lügen, dass Israel das Völkerrecht bricht, und wir sollen stattdessen Israel glauben, dem Staat, der tatsächlich wahllos tötet. Es ist interessant, dass Israel mit der Behauptung, auch Kriege hätten Regeln, genau den UN-Generalsekretär zitiert, dessen Rücktritt es forderte, weil er es gewagt hatte zu sagen, Israel habe in der Vergangenheit palästinensisches Land besetzt.

Es ist ein ziemlicher Widerspruch, wenn der israelische Vertreter von den Regeln des Krieges spricht, während Israel live auf unseren Fernsehschirmen Völkermord begeht und gegen alle Regeln verstößt, die es gibt. Wir sagen Israel: Wir durchschauen eure PR und Desinformation. Die ganze Welt durchschaut eure PR und Desinformation.

Die Millionen von Menschen, die in allen großen Hauptstädten der Welt auf die Straße gehen und euch des Völkermordes anklagen, durchschauen eure PR und eure Desinformation.

Vielleicht glauben Sie, dass wir mit Ihrer aufrührerischen Rhetorik die Hetze, die Erklärungen und die Taten der israelischen Offiziellen, die Sie vertreten, vergessen werden, um Gaza zu zerstören, eine Atombombe auf das palästinensische Volk zu werfen, die "menschlichen Tiere" und "Kinder der Finsternis" zu vernichten.

Vielleicht glauben Sie, dass Ihre ständigen Einschüchterungen und Drohungen alle vergessen lassen, dass die Israelis in diesem Moment Babys, Jugendliche, Frauen, Männer und alte Menschen töten, niemanden, der zu klein, zu alt oder zu krank ist, um von ihrem Zorn verschont zu bleiben.

Vielleicht denken Sie, dass Sie, indem Sie die Telekommunikation unterbrechen und einen weiteren Stromausfall im Gazastreifen provozieren, den Völkermord fortsetzen können, ohne dass die Menschen ihre Telefone und Computer benutzen müssen, um darüber zu berichten.

Vielleicht denken Sie, dass, während Ihre schießwütigen Soldaten weiterhin Journalisten töten - bisher wurden 41 Journalisten in vier Wochen getötet, mehr als in jedem anderen Konflikt der letzten drei Jahrzehnte –, niemand übrig bleiben wird, um Ihre Verbrechen aufzudecken.

Vielleicht denken Sie, dass die Menschen schweigen werden, wenn Sie versuchen, jeden zum Schweigen zu bringen, der versucht, über Ihre Verbrechen, über die Verstöße des Staates gegen das Völkerrecht zu sprechen, indem Sie ihn entweder als Antisemiten oder als Unterstützer des Terrors bezeichnen. Und Ihre Kampagne der Einschüchterung kennt keine Grenzen.

Sie greifen Palästinenser, Juden, Israelis, UN-Beamte, Politiker, Parlamentarier, Universitätsprofessoren und jeden in der Welt an, der Sie wegen Ihrer Verstöße gegen das Völkerrecht anprangert. Aber wissen Sie was? Ihre Einschüchterung und Ihr Schweigen werden nicht funktionieren.

Gemeinsam mit allen friedliebenden Nationen und allen Menschen mit Gewissen auf der ganzen Welt werden wir nicht schweigen. Wir werden weiterhin Ihre Verbrechen anprangern und Rechenschaft für Ihre Verstöße und Sanktionen fordern, während Ihre Regierung weiterhin Forderungen nach einem Waffenstillstand ablehnt, unser Volk massakriert und Ihr koloniales Besatzungs- und Apartheidregime festigt.

Ihr Land sollte in den letzten 75 Jahren gelernt haben, dass das palästinensische Volk ein Volk ist, das sich weigert zu gehen.

Ihre nuklearen Drohungen, Ihre Bomben, Ihre Panzer und Bulldozer werden niemals den Willen des palästinensischen Volkes brechen, frei zu sein und in Würde und Frieden zu leben, wie es allen Menschen zusteht.

Im Gegensatz zu Ihnen haben wir uns in diesem Forum immer wieder für die Achtung des Völkerrechts eingesetzt, für ethische Grundsätze, die das Verhalten von Staaten bestimmen, für Frieden statt Krieg, für Menschlichkeit statt nationaler Interessen, für Abrüstung statt Zerstörung.

Erneut stehen wir hier, um alle Staaten aufzufordern, das Völkerrecht zu achten und durchzusetzen. Das Recht muss der Maßstab sein, an dem alle gemessen werden, nicht Propaganda und hasserfüllte, voreingenommene und rassistische Äußerungen.

Und zu der absurden Behauptung Israels, die Palästinenser hätten ein Problem mit Menschen jüdischen Glaubens und erweckten den Eindruck, es handele sich um einen religiösen Konflikt, möchten wir laut und deutlich sagen, dass es hier nicht um Religion geht und auch nie gegangen ist.

Wären die Besatzer unseres Landes oder die Verletzer unserer Rechte Moslems, Christen, Buddhisten, Hindus, Atheisten oder von irgendeinem anderen Glauben gewesen, hätten wir sie genauso angeprangert. Palästina war immer multirassisch, multiethnisch und multireligiös. Menschen jüdischen Glaubens haben im historischen Palästina jahrhundertelang als Palästinenser gelebt.

Wir betrachten sie als unsere Brüder und Schwestern. Und da die Erinnerung an den Holocaust beschworen wurde, lassen Sie uns auch laut und deutlich sagen, dass wir sowohl mit den Opfern als auch mit den Überlebenden des Holocaust größte Solidarität empfinden. Es waren nicht die Palästinenser, die diesen schrecklichen Völkermord begangen haben, sondern es waren faschistische Kräfte, die aus Europa kamen.

Und es ist skrupellos, dass einige europäische Politiker wieder die Trommel rühren, während in Gaza ein neuer Völkermord im Gange ist.

Wir sind vereint mit Hunderttausenden von Juden auf der ganzen Welt, darunter Organisationen wie Jewish Voice for Peace, If Not Now, Na'amud UK, die diesen Völkermord anprangern und in den Straßen von New York, London, Paris, Berlin, Sydney, Toronto und allen großen westlichen Städten skandieren, damit ihre Regierungen sie hören: "Nicht in unserem Namen, stoppt den Völkermord in Gaza".

Mit ihnen stehen wir zusammen, um diesen Schmerz und dieses Leiden zu beenden. Gemeinsam werden wir nicht zulassen, dass dies geschieht.

Nie wieder ist jetzt.
NEUER BEITRAG23.12.2023, 04:12 Uhr
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FPeregrin

The Flood Will Sweep the Whole Region! Der retrospektive Artikel in der jW von heute:

Der erwartbare Aufstand

Jahresrückblick 2023. Heute: Gaza. Angriff auf Israel hat sich angekündigt

Von Ina Sembdner

Viele der Orte, die am 7. Oktober das Ziel der von der Hamas angeführten Offensive zu Land, Luft und Wasser waren, wurden vor 75 Jahren die palästinensischen Einwohner durch zionistische Milizen vertrieben oder getötet. Die überlebenden Palästinenser – darunter Gründungsmitglieder der »Islamischen Widerstandsbewegung« Hamas – und ihre Nachfahren machen heute einen Großteil der geschätzt 2,1 Millionen Palästinenser in Gaza aus, die eingesperrt auf rund 35 Quadratkilometern leben müssen. Schon 2012 lautete das Urteil eines UN-Reports: »Ohne nachhaltige und wirksame Abhilfemaßnahmen« werde das tägliche Leben der Menschen im Gazastreifen »im Jahr 2020 schlimmer sein als heute. Es wird praktisch keinen verlässlichen Zugang zu sauberem Trinkwasser geben, die Standards im Gesundheits- und Bildungswesen werden weiter sinken, und die Vision einer bezahlbaren und zuverlässigen Stromversorgung für alle wird für die meisten Menschen in weite Ferne gerückt sein.« Statt gegenzusteuern gab es jedoch wiederholte Bombenangriffe auf das bestbewachte »Freiluftgefängnis«, willkürliche Razzien und Festnahmen in Gaza, dem Westjordanland und Ostjerusalem: Bedingungen für diesen weiteren Versuch, Besatzung, Entrechtung, Tod und Gewalt ein Ende zu setzen.

Ziel: Annexion

In Israel ist seit Dezember 2022 eine teils offen faschistische Regierung an der Macht, die Palästina in einem Ausmaß an den Rand gedrängt hat wie noch nie seit Staatsgründung Israels 1948 – die zweite Nakba ist in vollem Gange. Die israelische Bewegung »Peace Now« schrieb in ihrem am 20. September veröffentlichten Bericht »Annexation as a Process in the Making: The first nine months of the Netanyahu-Smotrich-Ben Gvir Government« von »einer der unruhigsten Zeiten« in der Geschichte Israels. Die Regierung intensivierte die Besatzung im Westjordanland und den Aufbau von Siedlungen »in beispielloser Weise« – die Annexion wurde zur zentralen Politik. Die Kontrolle über die Siedlungen wurde an Finanzminister Bezalel Smotrich übergeben, der offen erklärte, Huwara »ausradieren« zu wollen, nachdem Hunderte Siedler den palästinensischen Ort im Februar mit pogromartigen Ausschreitungen überzogen hatten.

Durch diesen Fokus der Regierung von Benjamin Netanjahu auf Sicherung und Ausbau der Siedlungen im Westjordanland mussten provokative Aktionen mit israelischen Truppen abgesichert werden. Etwa am 6. und 7. Oktober, als Siedler in Huwara eine Sukka zum Laubhüttenfest aufstellten. »Dies bedeutete die Entsendung einer noch nie dagewesenen Anzahl regulärer, gut ausgebildeter Truppen in das Westjordanland«, hielt der Thinktank Geopolitical Intelligence Services (GIS) am 20. Oktober fest. Hinzukommend ist der Gazastreifen seit Dezember 2021 mit einem elektrischen Zaun und Untergrundbarrieren gesichert. Das verhinderte, dass Tunnel in israelisches Territorium gegraben werden konnten. Diese Offensivtunnel waren bis dahin Teil der Strategie grenzüberschreitender Angriffe, einschließlich der Gefangennahme von israelischen Soldaten, um palästinensische Gefangene freizupressen. Israel habe sich jedoch zunehmend auf elektronische Überwachung und ferngesteuerte Waffen verlassen und – so die Einschätzung der GIS – die Hamas dadurch ermutigt.

Bei der erfolgten beispiellosen Angriffswelle aus Gaza wurden innerhalb kürzester Zeit Hunderte Menschen getötet. Nach und nach ist die Zahl der angegebenen Toten von anfangs mehr als 1.400 nach unten korrigiert worden. Laut Israels Sozialversicherungsbehörde von Mitte Dezember sind 695 israelische Zivilisten, darunter 36 Kinder, sowie 373 Sicherheitskräfte und 71 Ausländer, also insgesamt 1.139 Menschen getötet worden.

Kurz nach Beginn der »Operation Al-Aksa-Flut« erklärte Mohammed Deif, der militärische Befehlshaber der Al-Kassam-Brigaden, dem bewaffneten Arm der Hamas, dass über 5.000 Raketen auf Israel abgefeuert wurden. Die Angriffe seien eine Vergeltung für die »Entweihung« der Al-Aksa-Moschee in Jerusalem durch Israel. Hunderte von Palästinensern seien in diesem Jahr getötet und verwundet worden, die israelische Seite habe Angebote zum Gefangenenaustausch abgelehnt. »Heute bringen die Menschen die Revolution zurück und lassen den Marsch der Rückkehr wieder aufleben«, verwies Deif auf die Widerstandsphase 2018/2019, als mehr als 200 Menschen, die unbewaffnet am Grenzzaun des Gazastreifens gegen die Blockade und für das von der UNO anerkannte Recht auf Rückkehr demonstriert hatten, durch Scharfschützen niedergestreckt wurden. Mehr als 29.000 Palästinenser wurden innerhalb eines Jahres verletzt. »Die langfristigen psychologischen Auswirkungen dieser Gewalt werden sie noch viele Jahre lang beeinträchtigen und ihre Verzweiflung verstärken«, prophezeite damals der UNRWA-Direktor in Gaza, Matthias Schmale.

Hamas-Sprecher Khaled Kadomi appellierte an die »internationale Gemeinschaft«, dass »die Greueltaten im Gazastreifen gegen das palästinensische Volk und unsere heiligen Stätten wie Al-Aksa beendet« werden. »All diese Dinge sind der Grund für den Beginn dieses Kampfes«, so Kadomi am 7. Oktober. Der stellvertretende Leiter des Politbüros der Hamas, Saleh Al-Aruri, sprach am selben Tag gegenüber Al-Dschasira davon, dass Israel einen Angriff auf den Gazastreifen und das Westjordanland geplant habe. Konkretisiert wurde das in einer am 19. Oktober vom Telegram-Kanal des Nachrichtenportals Gaza Now verbreiteten Statement der Hamas: Der Widerstand habe Dutzende Soldaten gefangengenommen und gefährliche Pläne und Informationen erlangt. »Die Besatzung beabsichtigte, sie nur wenige Tage nach dem 7. Oktober in Gaza umzusetzen, und dem Widerstand gelang es, diesen schmutzigen Plan zu vereiteln.«


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NEUER BEITRAG23.12.2023, 04:14 Uhr
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Panzer gegen Zivilisten

Zwei Stunden nach Beginn der Offensive, erfolgten die ersten Luftangriffe Israels auf den Gazastreifen, während »Apache«-Hubschrauber versuchten, die »Flut« an palästinensischen Kämpfern durch Öffnungen im Grenzzaun abzuwehren. Laut der Times of Israel seien allein an jenem Sonnabend mehr als 16 Tonnen Munition »auf Hamas-Einrichtungen im Gazastreifen« abgeworfen worden. »Das erste Paar Kampfhubschrauber, das der Gazadivision sofort zur Verfügung stand, erreichte den Gazastreifen etwa eine Stunde oder mehr nach Beginn der Ereignisse«, berichtete das zu Israels größtem Medienunternehmen, der Jeodiot-Gruppe, gehörende Nachrichtenportal Ynet am 15. Oktober. Insgesamt 28 Kampfhubschrauber »verschossen im Laufe des Tages die gesamte Munition in ihren Bäuchen, um erneut aufzurüsten. Wir sprechen von Hunderten von Mörsern mit 30-Millimeter-Kanonen (jeder Mörser ist wie eine Handgranate) und ›Hellfire‹-Raketen. Die Frequenz des Feuers auf die Tausenden von Terroristen war anfangs enorm, und erst ab einem bestimmten Punkt begannen die Piloten, ihre Angriffe zu verlangsamen und die Ziele sorgfältig auszuwählen.« Mittlerweile wurde von offizieller Stelle eingeräumt, dass mindestens 200 der bis zur Unkenntlichkeit verbrannten Leichen, die zunächst als Opfer der Hamas deklariert wurden, palästinensische Kämpfer waren, die durch israelischen Beschuss getötet wurden.

Die Polizeiermittlungen zum nur wenige Kilometer vom Gazastreifen entfernten Nova-Festival, bei dem 364 Menschen getötet wurden, ergaben, dass die Angreifer den Kibbuz Reim und die umliegenden Kibbuzim erreichen wollten. Laut der Times of Israel vom 17. November sei die Polizei zu diesem Schluss gekommen, da sie unter anderem an den Leichen der Hamas-Kämpfer keine Karten fand, die sie zu der Veranstaltung im Freien führten. Dies sei an den anderen überfallenen Orten der Fall gewesen. Channel 12 berichtete, dass die Angreifer erst erkannt hatten, dass dort eine größere Veranstaltung stattfand, als die Polizei nach den Raketenangriffen begann, die Partygäste zu zerstreuen. Wie Haaretz am 18. November schrieb, habe eine Untersuchung ergeben, dass ein Kampfhubschrauber, der vom Stützpunkt Ramat David am Tatort eintraf, »auf die Terroristen schoss und offenbar auch einige der dort anwesenden Nachtschwärmer traf«. Die völlig ausgebrannte und zerstörte Autokolonne auf dem nahegelegenen Parkplatz lässt entsprechend weniger auf die Waffen der palästinensischen Angreifer schließen als auf den Einsatz von »Hellfire«-Raketen.

Die in den Kibbuzim und anderen Orten angegriffenen Bewohner mussten sich dagegen in vielen Fällen über Stunden auf sich selbst bzw. auf lokale bewaffnete Zivilschutzstrukturen verlassen – und wie nach mehr als zweieinhalb Monaten durch verschiedene israelische Medienberichte deutlich geworden ist, wurde eine noch unbestimmte Zahl an Zivilisten von israelischen Soldaten und Panzern getötet. Zuletzt bestätigten zwei Berichte des Senders Channel 12 Mutmaßungen, dass die sogenannte Hannibal-Direktive angewandt wurde – das Verfahren, um jeden Preis die Gefangennahme eigener Soldaten zu verhindern. Oder wie es der Luftwaffen-Colonel Nof Erez im November gegenüber einem Haaretz-Podcast nannte: »Was wir hier gesehen haben, war ein ›Massen-Hannibal‹«. Denn es habe sich um »Tausende von Menschen in verschiedenen Fahrzeugen sowohl mit Geiseln als auch ohne Geiseln« gehandelt.

Doch auch in den Kibbuzim selbst kam die Direktive laut Zeugenaussagen zum Einsatz, und in dieser Woche von Channel 12 und Fox News veröffentlichte Videoaufnahmen zeigen den Beschuss durch israelische Panzer. Eine der Überlebenden eines solchen Angriffs durch die eigene Armee, Hadas Dagan, hatte am 11. Dezember ihr Schweigen gebrochen. Sie bestätigte im Interview mit Channel 12, dass 14 Menschen, die in ihrem Haus als Geiseln gefangen waren, darunter auch Kinder und ihr Ehemann, durch den Panzerbeschuss getötet wurden. Als israelische Soldaten vor ihrem Haus ankamen, sei ihr klar geworden, »dass unsere Rolle darin bestand, eine menschliche Mauer zwischen unseren Streitkräften und ihnen zu bilden«.

Am 9. Oktober erklärte die israelische Armee, dass sie die Kontrolle über alle Punkte im Süden des Landes wiedererlangt hatte. Wenig später hieß es, dass nun die Phase der vollständigen Zerstörung der Hamas begonnen habe – mit dem Ergebnis von bislang mehr als 20.000 Toten.


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NEUER BEITRAG01.01.2024, 17:11 Uhr
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The Flood Will Sweep the Whole Region! jW 29. Dez.:

An allen Fronten

Krieg in Gaza: Vormarsch der israelischen Truppen in Küstenstreifen stockt. Widerstand in ganzer Region

Von Karin Leukefeld, Damaskus

Das Kriegskabinett um den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu hat sich in eine Sackgasse manövriert. Fast drei Monate nach dem Angriff der Kassam-Brigaden und des »Palästinensischen Islamischen Dschihad« auf die östliche Umgebung des Gazastreifens hat die »Selbstverteidigung« der israelischen Streitkräfte (IDF) außer Tod und Verwüstung nichts erreicht.

Die Golani-Brigade, eine Sondereinsatztruppe, musste sich nach dem Verlust von elf ihrer Soldaten in einem Hamas-Hinterhalt zurückziehen. Die Zahl der in Gaza getöteten israelischen Soldaten stieg zuletzt laut Ynet News auf 164. Demnach wurden mehr als 5.000 Soldaten verletzt. Die israelische Tageszeitung Haaretz berichtete, 18 Prozent der IDF-Soldaten, die im Gazastreifen kämpften, hätten psychische Probleme.

Die israelische Armee wird nicht allein in Gaza, sondern auch von den Hamas-Verbündeten im Libanon, im Jemen, im Irak und in Syrien unter Druck gesetzt. Die »Achse des Widerstands«, eine militärische Formation, die von dem iranischen General Kassem Soleimani nach Beginn des völkerrechtswidrigen Krieges gegen den Irak 2003 aufgebaut worden war, soll den Vormarsch der USA im Nahen und Mittleren Osten zurückdrängen. Das betrifft auch und vor allem Israel, den engsten Verbündeten Washingtons in der Region.

Seit Beginn der IDF-Offensive gegen Gaza haben die libanesische Hisbollah, die jemenitischen Ansarollah (Huthis) und irakische und iranische Milizen militärische Ziele der USA und Israels unter Beschuss genommen. Die Ansarollah greifen im Roten Meer Schiffe an, die Waren nach Israel oder zu israelischen Verbündeten in Europa transportieren.

Die gezielten Angriffe der Hisbollah auf israelische Militär- und Überwachungsbasen südlich der »blauen Linie« – einer von der UNO markierten Waffenstillstandslinie zwischen Libanon und Israel – binden laut Hisbollah 30 Prozent der IDF. Rund 80.000 israelische Siedler wurden aus der »Nordregion« evakuiert und zeigen kein Interesse daran, zurückzukehren.

Am Mittwoch reagierte die Hisbollah mit heftigem Raketenbeschuss auf den Tod von Zivilisten durch israelische Angriffe im Südlibanon an Weihnachten. Ziel der insgesamt sechs Attacken waren eine IDF-Führungsposition nahe dem Mittelmeer, Unterkünfte und Bunker für IDF-Sondereinsatzkräfte sowie IDF-Truppen und Fahrzeuge auf den Scheeba-Farmen, die von Libanon beansprucht werden. Als Vergeltung für einen Angriff auf ein Haus in Bint Dschbeil, in dem zwei Brüder mit libanesisch-australischer Staatsangehörigkeit und die Ehefrau des einen getötet wurden, feuerte die Hisbollah 30 »Katju­scha«-Raketen auf die israelische Siedlung Kirjat Schmona.

Nach Ansicht von Benjamin Gantz, Minister in Netanjahus Kriegskabinett, müsse die Lage an der Nordgrenze zum Libanon sich ändern. »Die Zeit für diplo­matische Lösungen läuft aus«, warnte Gantz Verbündete in Europa und die USA, die durch Gespräche im Libanon eine Ausweitung des Gazakrieges verhindern wollen. Sollte die Welt nicht auf die Angriffe der Hisbollah reagieren, werde die israelische Armee die Hisbollah von der Grenze zurückdrängen, drohte Gantz.

Generalstabschef Herzl Halevi hatte am Mittwoch bei einem Truppenbesuch im Norden erklärt, die Armee sei bereit, den Kampf gegen die Hisbollah auszuweiten. Entsprechende Pläne seien bewilligt, das Nordkommando befinde sich in höchster Alarmbereitschaft.


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NEUER BEITRAG30.01.2024, 13:24 Uhr
EDIT: FPeregrin
01.02.2024, 23:52 Uhr
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FPeregrin

The Flood Will Sweep the Whole Region! nd gestern - Ich teile einen großen Teil der politischen Implikationen nicht, wohl aber seine militärischen Schlußfolgerungen - Israel kann den Krieg nicht gewinnen, was bereits die Niederlage beinhaltet:

Israel und die Hamas: Die Strategie mit der Angst

Israels Militär soll die Hamas auslöschen – und ist damit überfordert

René Heilig

Truppen der israelischen Armee führten Razzien im Raum Al-Amal durch… Scharfschützen eliminierten Hamas-Kämpfer in Chan Junis … Man kreist ein, zerstört, eliminiert, entdeckt Tunnel, entschärft Sprengfallen. Ab und zu fallen Bomben auf Hisbollah-Stellungen in Libanon. Die vom Militär seit Wochen herausgegeben und mit Super-Macht-Videos garnierten Frontmeldungen lassen wenig von der Grausamkeit des urbanen Krieges in und um den Gazastreifen erahnen.

Israels Militärführung ist bemüht, eigene Verluste gering zu halten. Bislang ging die Taktik weitgehend auf. Nach offiziellen Angaben sind seit Beginn der Bodenoffensive »nur« etwa 200 Soldaten getötet und mehr als 1000 verletzt worden. Die Zahl der getöteten Hamas-Terroristen gab man zuletzt mit etwa 9000 an. Das wäre gut ein Drittel der ausgebildeten und bewaffneten Hamas-Kämpfer, die Experten der Terrortruppe vor ihrem Überfall auf Israel am 7. Oktober 2023 zugeschrieben hatten.

Schon diese Zahlen machen klar: Das von Premierminister Benjamin Netanjahu ausgerufene Kriegsziel, die Hamas zu vernichten, ist nicht erreicht. Dennoch schwächt die israelische Armee ihre Attacken seit Jahresbeginn nicht ab und ist vehement gegen einen wie auch immer gearteten Waffenstillstand. Doch statt wie bisher feindliche Stellungen aufzuklären, um sie dann durch Distanzangriffe aus der Luft zu zerstören, bleiben Jagdbomber, Helikopter und Drohnen immer öfter am Boden. Spezialkräfte des Heeres und die Geheimdienste sollen »den Job« subtiler erledigen, Hamas-Stellungen ausschalten sowie Kommandozentralen und Nachschublager ausheben. Reguläre Truppen werden aus unmittelbaren Kämpfen herausgelöst, sie sollen stattdessen eine Pufferzone im Vorfeld der israelischen Grenzen sichern. Reservisten kehren in ihre zivilen Jobs zurück. Das entlastet die Wirtschaft und beruhigt die Gesellschaft.

Diese taktische Umstellung in diesem von Anfang an asymmetrischen Kampf hat verschiedene Gründe. Alle bekannten gegnerischen Stellungen sind in Grund und Boden gebombt, dennoch soll das Hamas-Tunnelsystem noch zu 80 Prozent intakt sein. Es fehlt Israel an Nachschub: Bomben, Raketen, Granaten, Ersatzteile… Die USA als Hauptlieferant sind weder willens noch in der Lage, die israelischen Forderungen dauerhaft zu erfüllen – und zu finanzieren. Schon gar nicht, ohne dafür politische Zugeständnisse zu erhalten. Wesentlich für die Änderung der militärischen Taktik ist auch der wachsende internationale Protest gegen Israels Kriegsführung, die zu vielen Opfern in der palästinensischen Zivilbevölkerung fordert.

Manche Experten sehen einen Strategiewechsel, dabei ist nicht einmal klar, ob Israel überhaupt eine Strategie hat. Premier Benjamin Netanjahu, dessen politisches Schicksal eng mit einem militärischen Erfolg in Gaza verknüpft ist, gab den Befehl: Vernichtet die Hamas! Das liegt – egal, welchen Zeithorizont man wählt – jenseits aller militärischen Möglichkeiten. Generalstabschef Herzi Halevi, der als einstiger Militärgeheimdienstchef tiefe Einblicke in das Wesen der Hamas gewinnen konnte, warnte jüngst davor, dass Israels zerstritten agierende Regierung die Errungenschaften der mehr als drei Monate andauernden Gaza-Kämpfe aufs Spiel setze. Bei einem »privaten« Gesprächen mit Netanjahu, dem Verteidigungsminister Joav Gallant und anderen soll der Generalleutnant laut »Channel 13 News« gesagt haben: »Wir stehen vor der Erosion der bisher im Krieg erzielten Erfolge, weil keine Strategie für den Tag danach entwickelt wurde.«

Israels Armee hat eine bemerkenswerte Siegesbilanz. Sie gewann die ihr aufgezwungenen Kriege 1948, 1967 und 1973; sie trug dazu bei, dass die Palästinensische Befreiungsorganisation (PLO) 1996 den bewaffneten Kampf aufgab; sie hat ein gutes Jahrzehnt die Hisbollah abgeschreckt. Das Militär ist nicht nur ob der Partnerschaft mit den USA und anderen westlichen Staaten stark, seine Organisation, Ausbildung und Führung macht sie zu einer beeindruckenden Kampftruppe im Nahen Osten. Also lautet die vorherrschende Meinung: Israel, für das so viel auf dem Spiel steht, wird auch gegen die Hamas gewinnen. Unklar sei lediglich, in welchem Zeitraum und zu welchen Kosten.

Ist es wirklich so undenkbar, dass die israelische Armee auf ganz neue Art ihren Meister findet? Die Hamas ist es gewohnt, Schlachten zu verlieren. Sie muss nicht stark, sie muss nur standhaft sein. Der blitzartige Überfall auf Israel am 7. Oktober sowie der fortgesetzte Widerstand in Gaza inspiriert künftige Generationen von Kämpfern. Anders als Al-Qaida oder der Islamische Staat (IS), mit denen die Hamas oft verglichen wird, will die Terrortruppe ihren Sieg nicht durch eine kurze militärische Kampagne erringen. Sie hat Zeit, mannigfache Mittel und mit dem Iran ein potentes Hinterland.

Hamas sammelt in perfider, unmenschlicher Art und Weise die Kraft der Schwachen, steigert deren Wut. Hamas schürt Angst vor einem regionalen Krieg, setzt auf die Solidarität arabischer Völker, demontiert die Palästinensische Autonomiebehörde als mögliche Alternativmacht in Gaza. Hamas hat erreicht, dass grundsätzlich tief zerstrittene schiitische wie sunnitische Kräfte in der Gaza-Frage Gemeinsamkeit demonstrieren. Hamas polarisiert indirekt die politischen Lager in Israel und weltweit. Immer mehr Menschen in Europa schrecken vor den kriegerischen Exzessen der israelischen Armee zurück. In den USA nimmt die Debatte darüber Fahrt auf, ob sich das mächtigste Land der Erde weiter vorbehaltlos an die Seite Israels stellen kann. Denn in Washington registriert man sehr aktuelle israelische Versuche, die USA in eine noch direktere und damit unkontrollierbare Konfrontation mit Teheran zu ziehen.

Auf all diese Fragen, die vom Militär nicht beantwortet werden können, hat Prof. Dr. Efraim Inbar, Chef des Jerusalem-Instituts für Strategie und Sicherheit, eine simple Antwort: »Israel braucht einen schnellen, entscheidenden Sieg über die Hamas, vor allem, um die verlorene Abschreckung wiederherzustellen.« Denn: »Angst ist die beste politische Währung in dieser Region.«


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Auch wenn Israel nur ein kleiner Kettenhund-Staat ist, gehört dies hierzu:
#ImperialistischerHegemonieverlust
NEUER BEITRAG12.02.2024, 14:04 Uhr
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FPeregrin

The Flood Will Sweep the Whole Region! TP heute:

Vor Rafah-Invasion: Es droht Panik-Exodus von 1,5 Millionen Palästinensern

12. Februar 2024 David Goeßmann

Es ist die letzte Zuflucht für Gaza-Bewohner. Doch Netanjahu-Regierung plant Invasion auch dort, mit Massenevakuierung. Ein irrwitziger Plan mit fatalen Folgen.

Israelische Streitkräfte bereiten eine Bodeninvasion in Rafah vor – die letzte Zuflucht für über eine Million vertriebene Palästinenser.

Israelische Medien berichteten gestern, dass die Vorbereitungen für einen Angriff auf die südlichste Stadt des Gazastreifens abgeschlossen sind. Die Armee wartet nun auf den Befehl zum Einmarsch.

Netanjahu: "Totaler Sieg"

Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu soll während eines 45-minütigen Telefonats mit US-Präsident Joe Biden am Sonntag gesagt haben, das Ziel des bevorstehenden Bodenangriffs auf Rafah sei "nichts Geringeres als der totale Sieg" über die Hamas, die für die Angriffe auf Israel am 7. Oktober und die Entführung von über 240 Israelis und anderen Personen verantwortlich war.

Netanjahu befahl den israelischen Verteidigungsstreitkräften (IDF) am Freitag, einen Plan zur "Evakuierung" von Rafah auszuarbeiten – ein Schritt, den Menschenrechtsgruppen als Vorbereitung einer weiteren israelischen ethnischen Säuberung der Palästinenser verurteilten.

Die meisten der 2,3 Millionen Einwohner des Gazastreifens sind Nachkommen und einige Überlebende der Zwangsvertreibung von mehr als 750.000 Arabern aus Palästina während der Nakba, der "Katastrophe" bei der Gründung Israels im Jahr 1948.

Bei israelischen Luftangriffen am Wochenende auf die 150.000 Einwohner zählende Stadt, deren Bevölkerung durch den Zustrom von Flüchtlingen aus dem gesamten Gazastreifen auf weit über eine Million Menschen angewachsen ist, wurden Dutzende von Palästinensern getötet, darunter zahlreiche Frauen und Kinder.

Situation katastrophal

Nach Angaben des israelischen Militärs wurden bei dem nächtlichen Einsatz zwei Geiseln befreit. Es handelt sich um zwei Männer im Alter von 60 und 70 Jahren.

Währenddessen verschlechtert sich die humanitäre Lage dort, sie wird aufgrund der israelischen Belagerung nun als katastrophal eingeschätzt. Es wird berichtet, dass Patienten, medizinisches Personal und Vertriebene weder Lebensmittel noch Wasser, Medikamente oder medizinische Geräte hätten.

Nach Angaben des Gesundheitsministeriums von Gaza wurden bei den seit dem 7. Oktober andauernden israelischen Angriffen in Gaza rund 28.000 Palästinenser getötet und 67.459 verwundet. Tausende Einwohner werden zudem vermisst und unter den Trümmern vermutet.

Safe Zone so groß wie Flughafen Ben Gurion

Die renommierte Korrespondentin der israelischen Tageszeitung Haaretz, Amira Hass, fragt in einem aktuellen Artikel, wo denn die nach Rafah geflohenen Palästinenser noch Schutz finden sollen, wenn es zur Invasion kommt.

"Ein israelischer Einmarsch in Rafah wird zu einem massenhaften, panikartigen Exodus von fast einer Million palästinensischer Zivilisten in eine ausgewiesene Sicherheitszone von der Größe des Ben-Gurion-Flughafens führen. Es ist immer noch unklar, wie das israelische Militär das mit der Anordnung des Internationalen Gerichtshofs vereinbaren will, dass Israel alle Maßnahmen ergreifen muss, um Völkermord zu vermeiden."

1,4 Millionen Menschen seien in Rafah konzentriert. Gleichzeitig verkleinere sich diese "Safe Zone", die weiter von Israel bombardiert werde, immer mehr. Die einzige Sicherheitszone in Gaza, die noch übrig bleibe und nun für die Menschen in Rafah ausgewiesen wird, ist Al-Mawasi, ein südliches Küstengebiet von 16 Quadratkilometern Größe.

"Die von der Armee ausgewiesene humanitäre Zone ist etwa so groß wie der internationale Flughafen Ben-Gurion (ca. 16 Quadratkilometer)", so die Haaretz-Journalisten Yarden Michaeli und Avi Scharf in ihrer Analyse. Der Bericht mit der Überschrift "Gazans Fled Their Homes. They Have Nowhere to Return to" ("Die Bewohner des Gazastreifens sind aus ihren Häusern geflohen. Sie können nirgendwohin zurückkehren") dokumentiert die enormen Verwüstungen im Gazastreifen, wie sie auf Satellitenbildern zu sehen sind.

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NEUER BEITRAG12.02.2024, 14:35 Uhr
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FPeregrin

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62.500 Menschen auf einem Quadratkilometer

Hass verweist darauf, dass, selbst wenn nur eine Million Palästinenser zum dritten und vierten Mal jetzt nach Al-Mawasi fliehen würden – ein Ort, der schon übervölkert ist –, dann würde die Dichte dort auf 62.500 Menschen pro Quadratkilometer ansteigen.

"Das wird in einem offenen Gebiet geschehen, in dem es keine Hochhäuser gibt, die die Flüchtlinge beherbergen könnten, kein fließendes Wasser, keine Privatsphäre, keine Wohnmöglichkeiten, keine Krankenhäuser oder medizinischen Kliniken, keine Solarzellen zum Aufladen von Telefonen. Und das alles, während Hilfsorganisationen sich durch oder in der Nähe von Kampfgebieten bewegen müssen, um die geringen Mengen an Lebensmitteln zu verteilen, die in den Gazastreifen gelangen. Es scheint, als könnten in diesem winzigen Bereich die Menschen nur stehen oder knien, um Platz zu finden. Vielleicht wird es notwendig sein, spezielle Komitees zu bilden, die die Schlafplätze in Schichten festlegen: Einige Tausend legen sich hin, während der Rest wach bleibt. Das Summen der Drohnen über den Köpfen und die Schreie der Babys drum herum, die während des Krieges geboren wurden und deren Mütter keine oder nicht genug Milch haben – das wird der nervtötende Soundtrack sein."

Die Operation des israelischen Militärs werde über Wochen gehen müssen, wenn man bedenke, was in Gaza City und Chan Yunis vor sich ging.

Der Treck von Geschwächten, Kranken, Verängstigten und Verletzten auf die "Rettungsinsel" werde Stunden dauern, auch wenn es nur vier Kilometer sind, ohne Kommunikationsmöglichkeiten und humanitäre Versorgung, ständig von Panik begleitet, so Hass, sollte das israelische Militär neue Order gebe, während Panzer stetig die medizinischen Einrichtungen umringen.

Katastrophe mit Ansage

Manche werden wie schon bei den vormaligen Evakuierungsanordnungen bleiben bzw. bleiben müssen. Sie sind dann nach israelischen Militärregeln keine "unschuldigen Zivilisten" und "Unbeteiligte" mehr.

Wer zum Beispiel, um Wasser zu besorgen, seine Unterkunft verlässt, wird zur Zielscheibe. Dabei würden die israelischen Soldaten im Einklang mit internationalem Recht agieren, sagt Hass, da man die Menschen vorher gewarnt hätte.

Nicht nur Hilfsorganisationen warnen eindringlich vor der Invasion. Die deutsche Außenministerin Annalena Baerbock sagte auf der X (vormals Twitter): "Eine Offensive der israelischen Armee auf Rafah wäre eine humanitäre Katastrophe mit Ansage." Auch der Sprecher des Nationalen Sicherheitsrats in den USA, John Kirby, äußerte Bedenken: "Wir glauben, dass eine Militäroperation zum jetzigen Zeitpunkt eine Katastrophe für diese Menschen wäre".

Ägypten droht mit Ausstieg aus Friedensvertrag

Doch solche Ermahnungen westlicher Unterstützerstaaten hat es in Israels Krieg gegen Gaza (und auch bei früheren Militäroffensiven Israels) immer wieder gegeben, während insbesondere Washington bedingungslos Waffen an Israel lieferte (das könnte sich aufgrund internen Drucks ein wenig ändern), die Netanjahu-Regierung keine Sanktionierungen erhält, während die Biden-Regierung die große Mehrheit der Staaten, die in den UN einen Waffenstillstand fordert, mit einem Veto im Sicherheitsrat gleich zweimal überstimmte.

Israelische Analysten haben der New York Times gesagt, dass ein Einmarsch eher nicht in nächster Zeit stattfinden wird, aufgrund der Evakuierungsanstrengungen. Aber es könnte auch noch ein anderer Faktor hineinspielen, der Netanjahu zögern lässt.

Nach Medienberichten soll Ägypten nämlich damit gedroht haben, den Friedensvertrag, das sogenannte Camp-David-Abkommen mit Israel, auszusetzen (der Vertrag wurde 1979 geschlossen und stabilisierte das Verhältnis der beiden Staaten), falls Truppen nach Rafah entsandt würden. Kairo befürchtet, dass dadurch die Palästinenser auf die Sinai-Halbinsel getrieben würden und der Rafah-Übergang, eine wichtige Versorgungsroute in den Gazastreifen, geschlossen werden müsste.


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Anm.: Ich halte dieses zu erwartende Vorgehen der israel. Regierung und der IDF im Gegensatz zu David Goeßmann keineswegs für "irrwitzig", sondern für absolut in der Logik des politisch-militärischen Zionismus' liegend. Es wird sich allerdings am Ende als die zwecklose Vorwärtsverteidigung eines historisch überlebten Projekts darstellen: Der offene und unübersehbare Übergang in einen bestens dokumentierten Völkermord spätesten zu diesem Zeitpunkt kann nichts anderes werden als der Vorhang zum letzten Akt dieses jüdisch-nationalistischen Himmelfahrtskommandos. Das direkte illegitime Kind dieses Projekts - die hebräische nationale Gemeinschaft Palästinas - wird auch noch seine üble Suppe auszulöffeln haben, die ihm seine geistigen und politisch-militärischen Väter - von Herzl, Ben Gurion und Jabotinski über Dajan, Begin, Scharon und Schamir bis hin zu Netanjahu zusammengemuddelt haben. Nichts wird mehr so sein, wie es einmal war. Darin liegt auch die Größe der Chance auf eine friedliche Lösung des Konflikts, sie kann einfacher werden, als es unter allen bisherigen Bedingungen schien. Vielleicht ist der einheitliche säkulare demokratische Staat seiner Einwohner auf dem Territorium des hist. Mandatsgebiets Palästina eben näher als manche umständliche 2-Staaten- Konstruktion. Vielleicht ... Wie das aktuelle Beispiel Nord-Irlands
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zeigt, kommen manche Lösungswege in sterbenden Apartheid-Systemen durch die Seitentür konkreter Klassenkämpfe.
NEUER BEITRAG12.02.2024, 15:07 Uhr
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FPeregrin

P.S.: "[...] kommen manche Lösungswege in sterbenden Apartheid-Systemen durch die Seitentür konkreter Klassenkämpfe."

Das setzt natürlich voraus, daß dem jeweiligen privilegierten Proletariat die alte Herrenmenschenscheiße nichts mehr nützt. Diesen historischen Punkt hat das hebräische Proletariat Palästinas noch vor sich.
NEUER BEITRAG14.02.2024, 13:42 Uhr
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arktika

The Flood Will Sweep the Whole Region! Von Gerrit Hoekman am 12.02. in der jW Rafah vor dem Sturm unter Link ...jetzt anmelden!

[...]
Unterdessen berührt das Schicksal der sechsjährigen Hind Radschab die Welt. Das Kind war am 29. Januar mit Onkel, Tante und deren drei Kindern in einem Auto auf der Flucht aus dem nördlichen Gazastreifen. Unterwegs geriet die Familie unter Beschuss eines israelischen Panzers. Die 15 Jahre alte Cousine rief per Handy verzweifelt um Hilfe. Der Rote Halbmond nahm das Gespräch auf und teilte es in den sozialen Medien: »Sie schießen auf uns. Der Panzer steht direkt neben mir«, schrie die Cousine. Im Hintergrund ist heftiges Gewehrfeuer zu hören. Dann ist es still.

Plötzlich ist die Stimme eines kleinen Mädchens am Telefon: »Ich habe solche Angst, bitte kommt«, fleht das Kind, gefangen in dem Auto mit den vermutlich bereits toten Verwandten. Zwei Sanitäter des Roten Halbmonds machen sich schließlich auf den Weg, Hind zu retten. Sie kehren nicht zurück. Erst nachdem die israelische Armee aus der Gegend abgezogen war, konnten Hind und ihre Verwandten am Freitag tot aus dem völlig zerstörten Wagen geborgen werden. Nicht weit entfernt davon stand der ausgebrannte Krankenwagen des Roten Halbmonds, darin die ebenfalls getöteten Sanitäter.


Nicht neu, nicht ungewöhnlich, nicht übertrieben grausam ... und ein bißchen Freude darf man als ScharfschützIn, Panzerbesatzung o. ä. doch auch haben dürfen.
Und Kinder, anderes "Zivilisten"-Pack und gekennzeichnete Sanis machen eben am meisten Spaß, ist doch nix Besonderes! Ist eben einfach geiler als immer nur Ratten oder Spatzen abschießen, wenn man Langeweile hat ...
Und das gilt schon lange vor dem 7. Oktober!!!
NEUER BEITRAG23.03.2024, 03:30 Uhr
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arktika

Die israelische Strategie in Gaza Ein wirres "Hin- und her" oder eher gezieltes Vorgehen? Wohl eher letzteres und das auch noch "gut" gemacht. Darüber ein Artikel von Knut Mellenthin in der jW von heute:

Israel tötet möglichst viele
Kämpfe um Schifa-Hospital öffnen Blick auf Kriegsstrategie im Gazastreifen.


Die israelischen Streitkräfte (IDF) melden aus dem Schifa-Krankenhaus im Norden der Stadt Gaza ihre größten Erfolge seit Kriegsbeginn. Mehr als 150 »Terroristen« der palästinensischen Organisationen Hamas und »Islamischer Dschihad« seien getötet worden, hieß es am Freitag offiziell. 650 weitere »Terroristen«, darunter mehrere »sehr hochrangige« Kommandeure, seien gefangen genommen worden. Die Kämpfe auf dem weiträumigen Gelände des Krankenhauses würden voraussichtlich noch einige Tage andauern, da sich dort immer noch 50 Hamas-Kämpfer versteckt hielten.

Das Erstaunlichste an diesen Siegesmeldungen der IDF ist, dass sie das Schifa-Krankenhaus nun schon zum zweiten Mal »erobern«, nachdem sie es bereits im November vergangenen Jahres siegreich und unter großen feindlichen Verlusten gestürmt hatten. Anschließend hatten die israelischen Truppen es jedoch wieder geräumt. Die zweite Eroberung in dieser Woche sei seit mindestens einem Monat vorbereitet worden, berichten die Medien des Landes. Die englischsprachige Tageszeitung Jerusalem Post kommentierte am Donnerstag: »Eine so lange Zeit deutet darauf hin, dass die IDF vielleicht bewusst länger abgewartet haben, damit vor ihrem Angriff mehr hochrangige Kommandeure der Terroristen dort eintreffen.«

Der Ablauf der Kämpfe um das Schifa-Hospital öffnet den Blick auf die israelische Strategie in diesem Krieg. Die Operationen der IDF zielen von vornherein nicht darauf ab, Territorien einzunehmen, um sie dauerhaft besetzt zu halten, was Israel in letzter Konsequenz auch zur Errichtung einer Verwaltung verpflichten würde, die von der Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln bis zum Betrieb der Krankenhäuser alle sozialen Aufgaben in die Hand nehmen müsste. Die israelischen Truppen tun in diesen Bereichen aber absolut nichts, sondern schalten im Gegenteil durch gezielte Tötungen alle palästinensischen Organisatoren aus, die unter Kriegsbedingungen die soziale Infrastruktur wiederherzustellen und aufrechtzuerhalten versuchen.

Teil dieser Strategie ist der Rückzug der IDF aus bereits »eroberten« Gebieten, um zunächst die Reorganisierung eines Minimums an »normalen« Lebensbedingungen und auch die Rückkehr von bewaffneten Einheiten der palästinensischen Widerstandsorganisationen zuzulassen – und erneut zuzuschlagen, wenn dieser Prozess weit genug vorangeschritten ist.

Manchen Beobachtern stellt sich das über Monate laufende Hin und Her so dar, als sei Israel im Gazastreifen nicht in der Lage, sich durchzusetzen. Das ist ein Irrtum, denn das zentrale Kriegsziel der IDF-Führung und der israelischen Regierung besteht darin, im Laufe von militärischen Vorstößen, Rückzügen und erneuten Angriffen möglichst viele Palästinenser zu töten oder schwer zu verletzten, die als Träger eines bewaffneten Widerstands und/oder als Organisatoren und Aktivisten eines Wiederaufbaus fungieren könnten. Dieser Strategie stünde auch eine mehrwöchige Waffenruhe, wenn sie denn zustande käme, keineswegs entgegen.


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