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NEUTextsammlung faschistische Bewegung Ukraine..
  [4 pics,14 files] begonnen von FPeregrin am 04.03.2022  | 69 Antworten
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NEUER BEITRAG21.10.2022, 13:12 Uhr
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arktika

Textsammlung faschistische Bewegung Ukraine (3) Von Reinhard Lauterbach in der heutigen jW:

Angriffe auf Energieinfrastruktur
Bis zur letzten Glühbirne
Tag des »totalen Energiesparens« in der Ukraine: Zweifel an Beeinträchtigung der Grundlast durch Beschuss. Evakuierungen aus Cherson fortgesetzt


Die ukrainische Regierung hat wegen der kürzlichen russischen Angriffe auf die Energieinfrastruktur seit Donnerstag das »totale Energiesparen« ausgerufen. Von sieben bis 22 Uhr sind die Bürger aufgerufen, möglichst keine Elektrogeräte zu benutzen. Infografiken im Internet illustrieren das mit durchgestrichenen Bügeleisen, Waschmaschinen und Wasserkochern. Jede unnütz brennende Glühbirne könne das Netz zum Zusammenbruch bringen, hieß es in einem Tweet des staatlichen Energieversorgers Ukrenergo. In weiten Teilen des Landes wurde der öffentliche Nahverkehr drastisch eingeschränkt.

Inzwischen sind nach Angaben der Kiewer Regierung durch russische Angriffe 40 Prozent der Kraftwerkskapazität des Landes ausgeschaltet. Energiemarktexperten, die das regierungskritische Portal strana.news befragte, nannten diese Zahlen aber theoretisch. Sie bezögen sich auf die Nennleistung der betreffenden Kraftwerke, die in der Praxis kaum je erreicht werde. Die russischen Angriffe hätten einstweilen nur Spitzenlastkraftwerke getroffen; die Grundlast werde in Atom- und Wasserkraftwerken erzeugt, und diese deckten 60 Prozent des Stromverbrauchs im Lande ab. Diese Anlagen habe Russland bisher nicht angegriffen, erklärten die befragten Experten. Sie widersprachen damit nebenbei auch den ständigen ukrainischen Behauptungen über angeblichen russischen Beschuss des russisch besetzten AKW Saporischschja. Treffen die Zahlenangaben der Regierung aber zu, dann hieße dies im Umkehrschluss, dass die Ukraine über die Grundlast hinaus keine Stromreserven mehr hätte.

In der Nacht zum Donnerstag wurden mindestens zwei weitere Kraftwerke durch russischen Beschuss beschädigt: eines in der Industriestadt Kriwoj Rog in der Zentralukraine, eines bei Iwano-Frankiwsk im Westen des Landes. Als Reaktion musste die Gebietsverwaltung von Lwiw den Strom für industrielle Abnehmer kappen, um die Versorgung für die Bevölkerung aufrechtzuerhalten.

Unterdessen hat die russische Armee nach eigenen Angaben im Gebiet Cherson einen größeren ukrainischen Angriff zurückgeschlagen. Die von drei Bataillonen – also etwa 2.000 Mann – mit Unterstützung von Panzern vorgetragene Attacke sei durch den Einsatz schwerer Waffen gestoppt worden, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau mit. Derweil ging die Evakuierung von Menschen, die sich für die russische Seite entschieden haben, aus der Stadt Cherson auf das südliche Ufer des Dnipro weiter. An den ersten zwei Tagen der Aktion seien nach Angaben der örtlichen Verwaltung etwa 7.000 Menschen dem Evakuierungsaufruf gefolgt. Wegen zerstörter Brücken kommen Ausflugsschiffe als Fähren zum Einsatz. Der russische Dienst des britischen Senders BBC hatte am Mittwoch notiert, es falle auf, dass die ukrainische Seite die von russischer Seite neu angelegten Pontonbrücken über den Dnipro nicht angreife, obwohl sie es technisch zweifellos könnte. Womöglich sei dies ein politisches Signal, dem Gegner einen geordneten Abzug zu ermöglichen.

Parallel dazu spekulieren sowohl die russische Seite als auch westliche Geheimdienste über einen angeblich bevorstehenden Angriff auf den Staudamm von Kachowka flussaufwärts von Cherson. Dessen Zerstörung würde flussabwärts große Überschwemmungen verursachen und einen geordneten Rückzug der Russen unmöglich machen. Westliche Quellen behaupten, Russland plane einen entsprechenden Angriff unter falscher Flagge. Das könnte für fortgeschrittene Vorbereitungen auf ukrainischer Seite sprechen.


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NEUER BEITRAG10.11.2022, 13:06 Uhr
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arktika

Textsammlung faschistische Bewegung Ukraine (3) Eine erfreuliche Nachricht: Wie RT deutsch gestern auf seinem "Liveticker Ukraine-Krieg"um 19.40 Uhr mitgeteilt hat, ist eines der bei einem Anschlag zerstörten Fahrbahnsegmente der Krim-Brücke wieder funktionsfähig.


Bauarbeiter montieren eines der zerstörten Fahrbahnsegmente der Krim-Brücke neu

Eines der zerstörten Fahrbahnsegmente der Krim-Brücke ist am Dienstag instandgesetzt worden. Die Montage des Brückenabschnitts nahm nach Angaben des russischen Vizeministerpräsidenten Marat Chusnullin zwölf Stunden in Anspruch. Chusnullin lobte auf Telegram die präzise und eingespielte Arbeit von Bauarbeitern, die es ermöglicht habe, die Operation innerhalb der kürzesten Zeit durchzuführen. Die Montage des nächsten Fahrbahnsegment sei für den 11. November geplant.

Am 8. Oktober 2022 war nach russischen Angaben auf der Krim-Brücke ein mit Sprengstoff beladener Lkw explodiert. Dabei waren mindestens drei Personen gestorben, und mehrere Fahrbahnsegmente der Fahrbahn waren ins Meer gestürzt. Der Pkw-Verkehr wurde bereits am Nachmittag desselben Tages über die verbleibende Fahrbahn möglich. Russland machte den ukrainischen Inlandsgeheimdienst SBU für die Explosion verantwortlich und bezeichnete dies als Terrorakt.


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Vermutlich funktioniert der Link dank der BRD-Zensur nicht, dann eine der Ausweichadressen von RT deutsch suchen u. sich dort durchhangeln!
NEUER BEITRAG11.11.2022, 12:38 Uhr
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FPeregrin

Textsammlung faschistische Bewegung Ukraine (3) Auf das qualitativ bedeutsame Referat von Renate Koppe (DKP) zur Gescichte der Volksrepubliken auf dem KO-Kongreß im September sei dringend hingewiesen:
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• PDF-Datei Vortrag_Donbass_KO_red.pdf
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NEUER BEITRAG11.11.2022, 12:40 Uhr
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FPeregrin

>>>

... inkl. Reader:
• PDF-Datei Reader-zum-Volksrepubliken-Vortrag.pdf
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NEUER BEITRAG11.11.2022, 18:27 Uhr
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arktika

Textsammlung faschistische Bewegung Ukraine (3) Wie der "Liveticker Ukraine-Krieg" von RTdeutsch um 17.32 berichtet, baut die Ukraine derzeit an Befestigungsanlagen an der Grenze zu Weißrußland wie auch welche an den Grenzen zu Rußland geplant sind:

Ukraine baut Befestigungsanlage an der Grenze zu Russland und Weißrussland

Die Ukraine soll derzeit Befestigungsanlagen an der Grenze zu Weißrussland bauen. Dies teilte die russische Nachrichtenagentur RBK am Freitag unter Berufung auf den stellvertretenden Leiter des ukrainischen Präsidialamtes, Kirill Timoschenko, mit. Bislang seien drei Kilometer der Grenze befestigt worden. Die Befestigungsanlage besteht aus einem Graben, einer Erhebung und einem Stahlbetonzaun mit Stacheldraht. Zudem sollen Befestigungsanlagen in den an Russland grenzenden Gebieten gebaut werden. Auf den Fotos, die RBK veröffentlichte, ist die Befestigung zu sehen.


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Und wenn 's funktioniert, gibt 's hier ein Bild dazu:
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NEUER BEITRAG20.11.2022, 13:30 Uhr
EDIT: FPeregrin
20.11.2022, 13:31 Uhr
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FPeregrin

Textsammlung faschistische Bewegung Ukraine (3) Wenn in imperialistischen Kriegen an der Heimatfront gehungert und gefroren wird, dann üblicherweise für's Vaterland oder für Pappa / Bruder / Sohn an der richtigen Front. Jetzt sind es so dünne Dinge wie "unsere Werte". Das ist nicht wenig, es ist auch anhand des Charakter des Kiewer Regimes für uns objektiv an sich nicht schwer agitatorisch-propagandistisch zu demontieren. Ganz handig sind dafür die Granatsplitter zum Ukraine-Krieg (was ein blöder Titel!) in der neuen KAZ:
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• PDF-Datei KAZ - Granatsplitter zum Ukraine-Krieg...
828,5 KB | application/pdf
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NEUER BEITRAG20.11.2022, 13:36 Uhr
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FPeregrin

... und ein Artikel Kriegshetze: Verschweigen, die Tatsachen verdrehen, lügen ebd. (und in: Auf Draht):
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• PDF-Datei KAZ - Kriegshetze Verschweigen, die Ta...
188,3 KB | application/pdf
...zum Download anmelden.
NEUER BEITRAG28.11.2022, 14:11 Uhr
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arktika

Textsammlung faschistische Bewegung Ukraine (3) Leider ein schon etwas älterer Artikel, den ich zufällig wieder gefunden habe:
Über den Einsatz von "Schmetterlings"-Minen im Donbaß durch die Ukraine. Diese niedlichen winzigen Minen sind hervorragend geeignet, um Terror gegen die Zivilbevölkerung auszuüben, da sie bequem großräumig verteilt werden können und nur sehr schwer zu entdecken sind, aber eine für ihre Winzigkeit äußerst beeindruckende Wirkung haben.
Auch unter der Erinnerung an die jahrelange Terrorisierung der Donbaßrepubliken durch Sabotageaktionen der Ukraine und fröhliche Schießübungen auf Krankenhäuser, Infrastruktur u. Wohngebiete halte ich diese Geschichte NICHT für ein Fake. Bezeichnenderweise kann ich mich nicht an Berichte in den hiesigen Medien darüber erinnern - muß wohl Alzheimer sein?!

Von Eva Bartlett am13. August 2022 auf RT deutsch:

Die Ukraine streut verbotene Antipersonenminen – der Westen schweigt

Der Westen schweigt, nachdem die Ukraine Zivilisten in Donezk mit verbotenen "Schmetterlings"-Minen terrorisiert. Der Einsatz von PFM-1-Minen gegen Zivilisten ist durch die Genfer Konventionen verboten – aber das hält die Ukraine offensichtlich nicht davon ab, diese zu verwenden.

Am Samstag, dem 30. Juli, kurz nach 21 Uhr, erschütterten grollende Explosionen das Zentrum von Donezk. Kurz darauf gab es Meldungen, dass die Luftverteidigung mehrere von der ukrainischen Seite abgefeuerte Raketen abgefangen hatte. Diese waren mit PFM-1-"Schmetterlings"-Minen – oder auch "Blütenblatt"-Minen genannt – beladen, die in Form von Streumunition über das Zielgebiet verteilt wurden. Angesichts der Tatsache, dass über 300 dieser handtellergroßen Minen in jede von der Ukraine abgefeuerte Rakete gepackt waren, wäre das Zentrum von Donezk buchstäblich zu einem Minenfeld geworden, hätten alle Raketen erfolgreich ihre Ziele erreichen können.

Warnungen in den sozialen Medien und in Kanälen auf Telegram forderten die Bewohner auf, in den Häusern zu bleiben und darauf zu warten, bis die Notfalldienste die Straßen und Gehwege geräumt haben, die noch in derselben Nacht mit der gefährlichen Arbeit begannen. Aber selbst bei Tagesanbruch lagen noch unzählige dieser winzigen Sprengmittel verstreut im Stadtgebiet, weshalb die Behörden eine erneute Warnung herausgaben und die Bevölkerung aufforderten, weiterhin zu Hause zu bleiben – es sei besser, zu spät zur Arbeit zu kommen, als ein Bein zu verlieren. Bewohnern, die unbedingt hinausgehen müssen, wurde empfohlen, ihre Augen auf den Boden zu richten und darauf zu achten, wo sie hintreten, Grasflächen zu vermeiden und sich äußerst vorsichtig durch die Straßen zu bewegen.

Nachdem die Ukraine diese Minen schon seit vielen Monaten im Donbass einsetzt, hat sie in den letzten Tagen damit begonnen, Wohngebiete der Stadt Donezk intensiv damit zu bombardieren.

Zunächst waren die am stärksten betroffenen Bezirke jene von Kiewski im Norden, Kirowski im Südwesten und Kuibyschewki im Westen. Aber seit diesem Samstagabend Ende Juli hat die Ukraine auch damit begonnen, diese Minen über das Zentrum von Donezk zu streuen. Seither ist ein Gang durch die Innenstadt zum Albtraum geworden, den ich ertragen musste, um zu dokumentieren, in welchem Ausmaß diese Minen hier verstreut worden sind. Sie liegen überall, auf zentralen Straßen und Gehwegen, in der Nähe von Wohnungen, in Parks und auf Spielplätzen.

Schwer zu erkennen, leicht auszulösen

Wie sich herausstellt, sind die "Blütenblätter" nicht nur breit verstreut worden, sondern sie sind oft auch sehr schwer zu erkennen – selbst wenn Warnungen direkt neben einer Fundstelle angebracht wurden. Durch ihre Miniaturgröße und die matte Färbung fügten sie sich fast unsichtbar in die Umgebung ein, und wenn man nicht direkt auf die Stelle schaut, an der eine Mine liegt, dann kann man sie leicht übersehen. Beim Gang durch die Stadt lernt man schnell, allem auszuweichen, unter dem eine Mine liegen könnte, und nur nackten Asphalt und sauber gewischte Bürgersteige zu betreten.


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JPG-Datei • Bild öffnen ...ohne Wasserzeichen: anmelden! Schmetterlingsminen 0.jpg
NEUER BEITRAG28.11.2022, 14:17 Uhr
EDIT: arktika
28.11.2022, 14:21 Uhr
Nutzer / in
arktika

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In der Nähe einiger Wohnblöcke wurden zahlreiche Minen gefunden und mit improvisierten Warnungen markiert. "Gefahr, Minen" stand auf einer dieser Warnungen neben der winzigen Mine, die jeweils entweder mit Kreide auf dem Asphalt oder einem Reifen – oder was auch immer verfügbar ist – markiert werden, um damit die Bürger zu warnen.

Als ich mir eine der Fundstellen näher ansah, an der vor einer Mine gewarnt wurde, dauerte es einen ganzen Moment, bis ich tatsächlich die Mine mit dem Auge erfassen konnte. Man stelle sich nun die Situation vor, in der es überhaupt keine Warnung gibt – ein Blutbad für Zivilisten, aber auch für Tiere, da es nur wenig Druck braucht, um eine dieser Minen auszulösen. Laut Experten reicht ein Druck von lediglich 5 Kilogramm.

Das Einmaleins der "Schmetterlings"-Minen

Die "Schmetterlings"-Minen – oder "Blütenblätter"-Minen – sind in etwa so groß wie der Handteller eines Erwachsenen, aber dennoch in der Wirkung verheerend. Ein im Netz geteilter Clip veranschaulichte dies: Ein Soldat der Donezker Volksrepublik (DVR) warf von einem Abstand aus einen Autoreifen auf eine dieser Minen, und der Reifen wurde durch die Explosion etwa fünf Meter hoch in die Luft geschleudert. Es braucht also keine starke Vorstellungskraft, um abzuschätzen, was passieren würde, wenn eine Person mit dem Fuß auf eine dieser Minen treten würde. Diese Sprengmittel werden aus der Ferne verbreitet – das heißt, sie können mittels Mörser, Raketen oder Artillerie verstreut und von Hubschraubern und Flugzeugen abgeworfen werden.

Laut Notfalldiensten der DVR setzt die Ukraine Raketen ein, die vom System Hurrikan MLRS abgefeuert werden, um diese Minen zu verbreiten. Jede Rakete enthält zwölf Kanister, die jeweils 26 Minen in sich tragen. Jede Rakete streut somit 312 Minen. Der Kanister explodiert in der Luft und verbreitet die Minen weiträumig und willkürlich in alle Himmelsrichtungen. Die schmetterlingsähnliche Formgebung ermöglicht es den Minen zu gleiten und auf dem Boden zu landen, ohne gleich zu explodieren – zumindest üblicherweise –, wo sie dann als Gefahr auf dem Boden lauern und darauf warten, dass jemand, der Pech hat, auf sie tritt.

Die meisten Antipersonenminen haben einen Mechanismus zur Selbstzerstörung. Andere jedoch, einschließlich derjenigen, die von der Ukraine in Richtung Donezk abfeuert wurden, haben eine jahrelange Haltbarkeit. Sie richten an Militärfahrzeugen so gut wie keinen Schaden an, und daher ist ihr Einsatz im Donbass besonders heimtückisch – man zielt bewusst auf Zivilisten ab, um sie zu verstümmeln.

Am 30. Juli sah ich in einem dicht besiedelten Arbeiterviertel im Westen von Donezk, auf einem Feld mit Schrebergärten für die nahe gelegene Wohnbevölkerung, eine Vielzahl dieser heimtückischen Minen. Ursprünglich breit im Gebiet verstreut, waren sie eingesammelt worden und warteten auf die Zerstörung durch Fachleute der DVR. In einem großen Innenhof eines Wohnkomplexes sah ich aus sicherer Entfernung zu, wie Minenräumer acht Minen, die sie auf dem Gelände gefunden hatten, unschädlich machten. Am Tag zuvor brachten sie weitere 26 kontrolliert zur Explosion, während weitere 150 davon lokalisiert und mit einem ferngesteuerten Minenräumer zerstört werden konnten. Aber es bleibt noch viel zu tun, um die Straßen und Höfe wieder sicher zu machen.

Nachdem die Minen an diesem Samstagabend gestreut worden waren, stellte die DVR eine interaktive Karte ins Netz, auf der die am stärksten durch die Minen kontaminierten Gebiete markiert sind, um damit den Bewohnern eine grundlegende Warnung darüber zu geben, welche Gebiete der Stadt man besser meiden sollte. Während zahlreiche Autos das Glück hatten, dass nur ein Reifen gesprengt wurde, würde die Explosion einer dieser Minen in der Nähe des Benzintanks das ganze Fahrzeug in Flammen aufgehen lassen.


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JPG-Datei • Bild öffnen ...ohne Wasserzeichen: anmelden! Schmetterlingsminen+I.jpg
NEUER BEITRAG28.11.2022, 14:28 Uhr
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arktika

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Seit diese Minen über Donezk verstreut wurden, sind durch sie bereits mehrere Zivilisten getötet worden und immer noch werden Verwundete und Verstümmelte in die Krankenhäuser der Stadt gebracht. Laut Wadim Onoprienko, dem stellvertretenden Direktor eines Zentrums für Unfallchirurgie, wurden in der vergangenen Woche zehn Amputationen durchgeführt – darunter Opfer der Minen vom vergangenen Samstag und Opfer jener Minen, die am Samstag davor gestreut wurden, darunter ein 83-jähriger Mann.

Alles deutet auf die Ukraine hin

Wenig überraschend gab die pro-ukrainische Seite umgehend Russland die Schuld. Selbst Journalisten, die stets vorgeben, sich um das Wohl von Zivilisten zu sorgen, übernahmen unkritisch die ukrainische Propaganda, die behauptete, dass Moskaus Streitkräfte diese Minen über zivile Gebiete gestreut hätten – ohne zu hinterfragen, weshalb Russland ein Gebiet mit Minen verseuchen sollte, über das es die Kontrolle hat, dessen Bewohner zu seinen Verbündeten gehören und um dessen Befreiung es überhaupt den Krieg gegen die Ukraine begonnen hat. Unter den pro-ukrainischen Propagandisten befindet sich auch der lächerliche Möchtegern-Kriegsheld Malcolm Nance, der seinen Job als notorisch antirussischer Analyst beim amerikanischen Sender MSNBC vorübergehend aufgegeben hat, um gegen die Russen in der Ukraine zu kämpfen.

Das ist die Art von Projektion der westlichen Propaganda, die ich bereits bis zum Erbrechen erleben musste, als ich aus Syrien berichtet habe. Ukrainische Nationalisten geben offen zu, dass sie die Menschen im Donbass als Untermenschen betrachten und ihre Ermordung begrüßen. Die Ukraine tötet und verstümmelt seit über acht Jahren Zivilisten in den Volksrepubliken Donezk und Lugansk, einschließlich durch Beschuss mit Granaten in die Zentren von Städten, auf Krankenhäuser, Märkte, Schulen und belebte Straßen. Angesichts all dessen ist es kaum überraschend, wenn sie jetzt "Schmetterlings"-Minen über Donezk streuen. Es ist kriminell, aber absolut nicht überraschend.

Ein Argument pro-ukrainischer Kommentatoren ist, dass Kiew sein Arsenal dieser Minen im Rahmen der 1999 unterzeichneten Konvention zum Verbot von Antipersonenminen längst zerstört habe. Allerdings sind von den sechs Millionen dieser Minen, die von der Ukraine ursprünglich als in ihrem Besitz erklärt wurden, Berichten zufolge bis 2018 lediglich zwei Millionen zerstört worden.

Die Ukraine hat allen Grund zu der Annahme, dass sie sich nicht dafür verantworten muss, solche Minen gegen Zivilisten eingesetzt zu haben, angesichts der Vorliebe ihrer westlichen Unterstützer und ihrer Verbündeten, verbotene Waffen gegen Zivilisten ohne Konsequenzen einzusetzen – darunter Agent Orange in Vietnam, Uranmunition im Irak und in Syrien sowie weißer Phosphor und Pfeilmunition in Gaza.


Eva Bartlett ist eine kanadische freie Journalistin und Aktivistin. Sie hat Jahre vor Ort in Konfliktzonen im Nahen Osten verbracht, insbesondere in Syrien und Palästina (wo sie fast vier Jahre lang lebte).

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#Schmetterlingsminen
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