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Am 1. Juli j├Ąhrte sich die Gr├╝ndung der KPCh zum 90. Mal. Die Partei wurde 1921 mit nur 50 Mitgliedern gegr├╝ndet und befreite 28 Jahre sp├Ąter, nach drei revolution├Ąren B├╝rgerkriegen und dem antijapanischen Widerstandskrieg ein r├╝ckst├Ąndiges und weitgehend zerst├Ârtes Land. Inzwischen regiert die Partei seit 62 Jahren, nach denen China ├Âkonomisch, politisch und milit├Ąrisch zu einer Gro├čmacht geworden ist. Das Modell eines ┬äSozialismus chinesischer Pr├Ągung┬ô, der sich nach eigener Definition noch in einem ┬äAnfangsstadium┬ô befindet, ist trotz der unbestreitbaren Erfolge allerdings auch umstritten.


Audiodateien
Die Referate der Veranstaltung als mp3-Dateien zum Download/Anh├Âren:

┬á┬áProf. Li Junru (*1947, Mitglied des St├Ąndigen Ausschusses der Politischen Konsultativkonferenz des Chinesischen Volkes, ehemals Stellv. Rektor der Parteihochschule des ZK der KPCh):
Geschichte und Erfahrungen: die KPCh als Regierungspartei seit 1949


  Rolf Berthold (Botschafter der DDR in der VR China von 1982 bis 1990):
Die deutsche und die chinesische Arbeiterbewegung, die DDR und die VR China


  Dr. Ingo Nentwig (Sinologe und Ethnologe, Wissenschaftlicher Beirat von SALZ e.V.):
Zur Rolle ethnischer Minderheiten in der Geschichte der KP Chinas


Der neu gegr├╝ndete Arbeitskreis marxistische Chinawissenschaften trat mit dieser Veranstaltung erstmals an die ├ľffentlichkeit. Wir wollen die Entwicklung der VR China und der KP Chinas solidarisch und konstruktiv-kritisch begleiten und damit eine Sichtweise auf China vermitteln, die sich von der Berichterstattung b├╝rgerlicher Medien unterscheidet.


Es sprachen:

Copyright: NEWS.CN / Xinhua
Rolf BertholdProf. Li JunruDr. Ingo Nentwig
(Botschafter der DDR in der VR China von 1982 bis 1990)(*1947, Mitglied des St├Ąndigen Ausschusses der Politischen Konsultativkonferenz des Chinesischen Volkes, ehemals Stellv. Rektor der Parteihochschule des ZK der KPCh)(Sinologe und Ethnologe, Wissenschaftlicher Beirat von SALZ e.V.)
Die deutsche und die chinesische Arbeiterbewegung, die DDR und die VR ChinaGeschichte und Erfahrungen: die KPCh als Regierungspartei seit 1949Zur Rolle ethnischer Minderheiten in der Geschichte der KP Chinas


90 Jahre KP China

┬╗ Plakat und Flugblatt (Termin vor├╝ber!) zum Download als PDF-Dateien:
Plakat DEU. / 375 KBPlakat CHIN. / 317KBFlugblatt DEU. / 79 KBFlugblatt CHIN. / 175 KB


Veranstalter:
  • Arbeitskreis marxistische Chinawissenschaften

unterst├╝tzt durch:


Artikel auch verfügbar in: 中文版
 
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Inhalt (Text, keine Bilder und Medien) als Creative Commons lizensiert (Namensnennung [Link] - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen), Verbreitung erwünscht. Weitere Infos.
 


 
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   Kommentar zum Artikel von AG AgitProp:
Freitag, 07.10.2011 - 19:37

Hier die (├â┬╝berf├â┬Ąllige, aber bei mir liegen gebliebene...) ├â┬ťbersetzung des Xinhua-Artikels ├â┬╝ber unsere Veranstaltung am 30.06.2011 in G├â┬Âttingen:

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Ein besonderes Geschenk zum 90 Gründungstag der KP Chinas

G├â┬Âttingen/Deutschland (Liu Xiang, Ban Wie). G├â┬Âttingen ist eine der wichtigsten deutschen Universit├â┬Ątsst├â┬Ądte und f├â┬╝r ihr wissenschaftliches Faire bekannt. Am Abend des 30.06.211 versammelten sich ├â┬╝ber 50 Akademiker und Studenten in einem Veranstaltungslokal im Stadtzentrum, wo eine Vortrags- und Diskussionsveranstaltung mit dem Titel "90 Jahre Kommunistische Partei Chinas├ó┬Ç┬ť stattfand.

Professor LI Junru (Mitglied des St├â┬Ąndigen Ausschusses der Politischen Konsultativkonferenz des Chinesischen Volkes, ehemals Stellv. Rektor der Parteihochschule des ZK der KPC), Botschafter a.D. Rolf BERTHOLD (Botschafter der DDR in der VR China von 1982 bis 1990) und Dr. Ingo NENTWIG (Sinologe/Ethnologe) hielten Vortr├â┬Ąge zu diversen Themen und f├â┬╝hrten anschlie├â┬čend mit den Teilnehmern eine hitzige Diskussion.

Herr Li stellte die Erfahrungen der KP Chinas in der Revolution und nach der Revolution vor: die KP Chinas stellt sich die wirtschaftliche Entwicklung und Wohlfahrt der Bev├â┬Âlkerung als ihre wichtigsten Aufgaben, legt den Aufbau der Volksdemokratie als elementare Anforderung an und ihr Augenmerk auf den Aufbau einer harmonischen Gesellschaft sowie die Selbstentwicklung der Partei.

Herr Berthold blickte auf die Geschichte der deutschen und chinesischen Arbeiterbewegung zur├â┬╝ck und stellte fest, dass ohne die KP Chinas heute kein neues China existieren w├â┬╝rde. Die KP Chinas verf├â┬╝gt ├â┬╝ber Mut zur Kritik, zum Finden von L├â┬Âsungen f├â┬╝r Schwierigkeiten und zum weiteren Vorankommen. "Die Geschichte und die Erfahrungen sind sehr wichtig f├â┬╝r die Kommunistischen Parteien aller Welt. Ich denke, die KP Chinas ist heutzutage ein Vorbild f├â┬╝r die kommunistische Weltbewegung", so Berthold.

Herr Dr. Nentwig hat in seinem Vortrag einige Funktion├â┬Ąre von chinesischen
Minderheiten wie Ai Siqi, Deng Enming, Ping Cuo Wang Jie und Bao Er Hai vorgestellt. Dass die Funktion├â┬Ąre von den Minderheiten eine sehr wichtige Rolle in der Partiegeschichte gespielt haben, sei ein Beispiel f├â┬╝r den Erfolg f├â┬╝r die Einigungspolitik der KP Chinas, betonte Dr. Nentwig.

Der neu gegr├â┬╝ndete "Arbeitskreis marxistische Chinawissenschaften" trat mit dieser Veranstaltung erstmals an die ├â┬ľffentlichkeit. Ziel des Arbeitskreises ist es, eine Austauschsplattform f├â┬╝r Chinadiskussionen unten Marxisten, Sinologen und Studenten in deutschsprachigen L├â┬Ąndern zu bieten und dar├â┬╝ber hinaus die Entwicklung der VR China und der KP Chinas solidarisch und konstruktiv-kritisch zu begleiten und damit eine Sichtweise auf China zu vermitteln, die sich von der Berichterstattung b├â┬╝rgerlicher Medien unterscheidet.

Der Arbeitskreis marxistische Chinawissenschaften hat aktuell ca. 20 Mitglieder, die aus verschiedenen Umfeldern kommen, und plant weiteren Zuwachs.

Ein Teilnehmer der Veranstaltung teilte unserem Journalisten mit, dass er in der Veranstaltung viele neue Informationen über China gewinnen konnte. Die Veranstaltung hat insgesamt über 3 Stunden gedauert. (Agentur Xinhua)


BILD: http://news.xinhuanet.com/photo/2011-07/02/121613131_41n.jpg

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  Kommentar zum Artikel von secarts:
Sonntag, 17.07.2011 - 12:45

In der jungen Welt - Wochenendausgabe "Faulheit und Arbeit", 16./17.7.2011, ist ein Interview mit Li Junru erschienen:

http://www.jungewelt.de/2011/07-16/001.php


  Kommentar zum Artikel von secarts:
Sonntag, 12.06.2011 - 13:03

Es handelt sich hier um eine Einladung zu einer Diskussionsveranstaltung, wo es durchaus zur Diskussion auch kontroverser Standpunkte zur VR China / KPCh kommen kann. Irgendetwas "st├â┬Ąndig das Wort reden" sieht anders aus; es sei denn, eine Besch├â┬Ąftigung mit China u. a. durch chinesische O-T├â┬Âne ist mittlerweile an sich schon abzulehnen...

Wer nimmt eigentlich derzeit die letztg├â┬╝ltige Einordnung des Grades an Revisionismus bestimmter L├â┬Ąnder und Parteien vor? Du, als Horst des Weltproletariats?

Ganz so einfach ist das alles nicht.


  Kommentar zum Artikel von Horst:
Freitag, 10.06.2011 - 22:00

An die Redaktion:
Findet ihr es eigentlich nicht ein bisschen widerspr├â┬╝chlich, euch einerseits positiv auf marxistisch-leninistische Organisationen wie die KKE oder die KP Mexikos zu beziehen, aber andrerseits den reaktion├â┬Ąren Revisionisten der "KP" Chinas st├â┬Ąndig das Wort zu reden, die eines der L├â┬Ąnder mit der brutalsten Ausbeutung der Arbeiterklasse und einer der gr├â┬Â├â┬čten sozialen Ungleichheiten der Welt regieren und Arbeiterproteste zusammenkn├â┬╝ppeln?
Wenn senile Trottel wie Theo Bergmann oder Reformisten wie Domenico Losurdo st├â┬Ąndig behaupten, China sei noch sozialistisch, ist das ja eine Sache. Aber leider beschr├â┬Ąnkt es sich ja bei weitem nicht nur auf die sondern betrifft auch eine Menge Leute, die man ansonsten im Gro├â┬čen und Ganzen f├â┬╝r Kommunisten halten w├â┬╝rde.